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Wirtschafts-News vom 31. Oktober 2013

(Michael Weyland) Kfz-Vergleichsportale im Internet waren am Montag beim jüngsten „Goslar Diskurs“ zum Thema „Wechselverhalten von Kfz-Versicherungskunden“ in Köln der Schwerpunkt. „Beim Abschluss von Kfz-Versicherungen geht am Internet künftig kein Weg mehr vorbei“, stellte Professor Horst Müller-Peters vom Institut für Versicherungswesen an der Fachhochschule Köln fest. Immer mehr deutsche Autofahrer nutzen demnach die einschlägigen Internetportale zum Preisvergleich, bevor sie einen neuen Vertrag abschließen. Vielfach geben die Internetportale aber auch erst den Anstoß, zu einem anderen Versicherer zu wechseln, fand Professor Müller-Peters in einer aktuellen Studie heraus.  Nach jüngsten Zahlen nahmen die online-Abschlüsse bei Kfz-Versicherungen im Zeitraum 2007 bis heute von 9 auf 23 Prozent zu. Gleichzeitig verminderte sich die Zahl derjenigen, die ihr Fahrzeug bei einem Versicherungsvertreter, -makler oder in der Geschäftsstelle eines Unternehmens versicherten, von zuvor 75 auf nur noch 40 Prozent. Beide Wege nutzen laut Statistik inzwischen 37 statt früher 16 Prozent der Versicherungskunden – sie informieren sich im Internet und kaufen ihre Police dann offline.

Diese hybriden Nutzer seien zusätzliche online-Kunden von morgen, prognostizieren die Betreiber der Vergleichsportale. Sie setzen zudem darauf, dass insbesondere die jüngeren Autofahrer, die mit dem Internet groß geworden sind, als Neu-Kunden ihre Kfz-Versicherung verstärkt online abschließen werden. Dennoch ist Vorsicht geboten. Denn dem sparwilligen Autofahrer kann es passieren, dass er die tatsächlich preisgünstigsten Angebote gar nicht angezeigt bekommt, weil bestimmte Versicherer auf dem einen oder anderen Portal gar nicht berücksichtigt werden. So können etwa die Besucher von Check24 nicht in den Genuss der preiswerten Offerten von HUK-COBURG und HUK24 kommen, weil beide auf diesem Portal nicht gelistet sind. Dagegen vermittelt Check24 auch Versicherer, die sich bei Konkurrent Transparo nicht listen lassen wollen. Marktbeobachter und Verbraucherschützer raten diesen Kunden nicht umsonst unisono, immer auch die Ergebnisse mehrerer Internetvergleichsplattformen miteinander zu vergleichen,  weil eine Marktlenkung aufgrund eigener Interessen der Plattformen nicht auszuschließen sei. Ihre Empfehlung vor diesem Hintergrund: Auf Nummer Sicher gehen und immer mindestens zwei Portale konsultieren - nach der Devise: check, check and doublecheck!

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20131031_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 31.10.2013

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