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Wirtschafts-News vom 5. November 2013

(Michael Weyland) Der vom Handelsblatt aufgedeckte Skandal um den Adressenkauf potenzieller Kunden durch Debeka-Mitarbeiter stellt nach Ansicht des Bundes der Versicherten e. V. (BdV) die gesamte Branche vor ein Problem. „Es reicht offensichtlich nicht aus, wenn sich die Versicherer auf Selbstverpflichtungen verständigen. Wir fordern daher, dass zukünftig die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Aufsicht hierüber führt, denn die kommunalen Industrie- und Handelskammern sind damit anscheinend überfordert. Nur so können die Verbraucher vor unlauteren Vertriebsmethoden geschützt werden,“  so der BdV.
Nach Recherchen des Handelsblatts haben hochrangige Mitarbeiter der Debeka regelmäßig Informationen über Beamtenanwärter auf dubiosen Wegen erhalten und diese dann an die Vermittlerschaft verkauft. Dabei wurden, nach Darstellung der Wirtschaftszeitung, die Adressen entsprechend der Vertriebsstruktur von den oberen Schichten der Pyramide nach unten gegeben. Würden sich diese Vorwürfe bestätigen, so hätte sich in der Vermittlerschaft der Debeka eine heimliche Pyramidenstruktur etabliert. Die Debeka galt lange Zeit aus Sicht vieler Verbraucherschützer als Unternehmen mit Vorbildcharakter. Da die Vermittler dieser Versicherung festangestellt sind, wurde angenommen, dass ein erheblich geringerer Vertriebsdruck bestünde. Diese Annahmen haben sich aber nach den jüngsten Enthüllungen als falsch herausgestellt. Anscheinend sind auch die Debeka-Vertreter einem merklichen Provisionsdruck ausgesetzt, so der BdV.

Der Preis einer Kfz-Versicherung setzt sich aus über 50 individuellen Tarifmerkmalen zusammen. Je nach Versicherung erhalten Verbraucher für verschiedene prämienrelevante Parameter zum Teil hohe Rabatte. Autofahrer, die z. B. auf die freie Werkstattwahl verzichten oder weniger fahren, zahlen bis zu knapp 30 Prozent weniger.  Ein hoher Rabatt bei einem Tarifmerkmal bedeutet aber nicht gleichzeitig eine günstige Prämie. Wichtig ist die richtige Zusammensetzung aus günstiger Prämie und den richtigen Rabatten.  Deshalb ist ein individueller Vergleich der Kfz-Versicherung unerlässlich.  Das ist das Ergebnis einer Auswertung von CHECK24.de. Das unabhängige Vergleichsportal hat den Einfluss der zehn wichtigsten Tarifmerkmale auf die Prämienhöhe bei über 40 Versicherungen überprüft und die Prämien- und Rabatthöhen ausgewertet.  Wer keinen Wert darauf legt, im Schadenfall die Werkstatt selbst auszuwählen, spart bis zu 27 Prozent seiner Prämie. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20131105_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 05.11.2013

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