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Morgengruß von Helmut Harff: Frauenquote

Hallo, haben wir in Deutschland keine anderen Probleme als eine Frauenquote für die Aufsichtsräte von börsennotierten Unternehmen? Spinnen die von Union und SPD, die so einen Unsinn allen Ernstes in den Vertrag über ein große Koalition schreiben wollen? Meinen die allen Ernstes, dass sie damit irgend jemand und vor allem den Frauen einen Gefallen tun?

Wenn die Nasen, die uns zukünftig regieren wollen, so für eine Frauenquote sind, warum sorgen Sie nicht dafür, dass in allen Parlamenten von den Kommunen bis zum Bundestag mindestens ein Drittel Frauen sind? Warum beschließen sie nicht, dass in ihren Parteien mindestens  ein Drittel Frauen sein müssen? Wie wäre es, wenn man wirklich ans Eingemachte ginge und eine Frauenquote für die Vorstandsetagen beschließen würde. Da wird schließlich über das tägliche Geschäft und die Zukunft der Unternehmen entschieden. Doch diese Männer-Domäne wollen die Politiker nicht antasten. Feiglinge!

Was bringt die Quote für die Unternehmen? Sind Frauen nur wegen ihres Geschlechts die besseren Kontrolleure der Vorstände? Das zu bejahen hieße ein merkwürdiges Vorurteil gegenüber Frauen zu haben. Ich glaube nicht, dass sich in den börsenotierten Unternehmen durch mehr Frauen im Aufsichtsrat etwas grundlegend ändern wird. Es wird dort auch kaum jemand stören, dass nun die eine oder andere Frau mehr dort tätig ist. Alles wird so weiter laufen wie bisher. Oder glaubt jemand, das am Berliner Pannenflughafen BER schon reger Betrieb herrschen würde, wenn dort fünf von fünfzehn und nicht nur drei Frauen im Aufsichtsrat wären?

Was bringt dieser absurde Beschluss den Frauen? In Abwandlung eines bekannten Ausspruchs könnte man sagen" Ein kleine Schritt für die große Koalition und ein unsinniger für die Frauen-Gleichberechtigung". Da werden nun einige Fachfrauen, einige Anwältinnen, einige Mitarbeiterinnen, einige Ehefrauen von Vorständen neue und gut dotierte Jobs bekommen. Es ist zu befürchten, dass nicht allzu viele Frauen laut hier schreien werden, wenn es um die Besetzung von Aufsichtsräten geht. Das kann - so wird befürchtet - dazu führen, dass einige Frauen in vielen, zu vielen, Aufsichtsräten sitzen werden.

Ich hätte es wesentlich besser gefunden, wenn man sich bei den Koalitionsverhandlungen zu einer Männerquote bei typischen Frauenberufen durchgerungen hätte. Doch das wäre schwieriger durchzusetzen und als frauenpolitisches Feigenblatt reicht den Politikern von CDU/CSU und SPD augenscheinlich die Aufsichtsrats-Frauenquote.

Hoffentlich besteht der Koalitionsvertrag nicht nur aus solchen schwachsinnigen Dingen wie dei Frauenquote für Aufsichtsräte von börsennotierten Unternehmen. Noch können ja die SPD-Mitglieder solchen Unsinn verhindern.

Nun habe ich mich richtig aufgeregt. Da brauche ich erst einmal ein entspannendes Frühstück.

Ich wünsche Ihnen auch heute in genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 19.11.2013

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