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Morgengruß von Helmut Harff: Teurer Bungalow

Der teuerste Bungalow der Welt befindet sich in etwa 400 Kilometer entfernt von genussmaenner-Bürot. Er ist nur über einen Umweg von mehreren Tausend Kilometer zu erreichen. Die Grundsteinlegung erfolgte heute auf den Tag genau vor 15 Jahren.

Nein, ich meine keine Datscha eines russischen Ölmagnaten oder den Palast eines Scheichs. Ich meine die International Space Station, bekannt auch als ISS. Deren Aufbau begann am 20 November 1998 mit dem Transport des von Russland gebaute Fracht- und Antriebmodul Sarja in den Orbit. Heute wiegt die internationale Raumstation mehr als 450 Tonnen.

Der teuerste Bungalow - es ist wohl eher ein bewohntes Labor - der Welt wurde bisher von 209 Personen besucht. darunter war auch der Deutsche  Thomas Reiter, aber auch Astronauten aus Japan und  Kanada. Die ISS ist aber auch eine Touristenattraktion. Für jeweils rund 20 Millionen Dollar checkten bisher sieben Weltraumtouristen auf der ISS ein. Charles Simonyi besuchte die Station sogar bereits zwei Mal.

Nun hat man die ISS, an der die USA, Russland, die Europäischen Weltraumorganisation (ESA), Raumfahrtagenturen Kanadas (CSA) und Japans (JAXA). sowie Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Norwegen, Schweden, die Schweiz und Spanien beteiligt sind, nicht als Ausflugsziel für superreiche Touristen gebaut. Hier wird geforscht. Und genau daran gibt es immer wieder Kritik. Es werde zu viel Geld ausgegeben, so die Kritiker. Die Station sei nicht notwenig, heißt es immer wieder.

Wie sinnvoll die ISS wirklich ist, kann ich nicht einschätzen. Doch kann ich der Kritik an ihrer Existenz nicht folgen. Wir Menschen sind einfach neugierig, wollen wissen, wollen verstehen. Das ist unsere Antriebskraft. Hätten wir dieses Neugier-Gen (gibt es so etwas?) nicht, würden wir noch immer in Höhlen wohnen. Hat es Sinn gemacht, sich mit winzigen Schiffen auf Entdeckungstour zu gehen? Hat es Sinn gemacht, sich Flügel anzuschnallen und zu versuchen, es den Vögeln gleich zu tun? Hat es Sinn gemacht, zu tüfteln und zu forschen? Klar hat es Sinn gemacht, auch wenn unsere Ahnen nicht immer wussten, was am Ende raus kommt?

Unsere Neugier wird uns erhalten bleiben, wird uns immer wieder antreiben. Das geht längst nicht immer gut. Auf manches, was die Menschen entdeckt oder entwickelt haben, würden wir liebend gern verzichten. Nicht alles was irgend wann einmal als Fortschritt angesehen wurde, ist wirklich ein Fortschritt gewesen. Doch deshalb unsere Neugier zügeln, deshalb kein Geld in Dinge wie die ISS investieren? Das wäre absolut falsch. Wir müssen neugierig bleiben!

Mit einem Gruß an die ISS mache ich mir mein Frühstück.

Ich wünsche Ihnen ein galaktisches und genussvolles Frühstück. Würden Sie gern einmal auf der ISS frühstücken?

 


Veröffentlicht am: 20.11.2013

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