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Gesundheits-News vom 22. November 2013

(Michael Weyland) Die Ersatzkassen wollen mehr Qualität in deutschen Krankenhäusern. Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) fordert die kommende Bundesregierung deshalb auf, die Krankenhäuser konsequent auf Qualität zu verpflichten. Nach Aussage des  vdek sei schlechte Qualität den Versicherten nicht mehr zumuten – man wolle sie aber auch nicht mehr bezahlen! Der Vorschlag der möglichen Koalitionspartner, lediglich schlechte Qualität nur geringer zu vergüten, reiche nicht aus. "Schlechte Qualität sollte nicht schlechter vergütet werden, sie sollte gar nicht mehr erbracht werden“, so der vdek! Gefordert wird ein Umdenken in der Krankenhausplanung der Länder und in den Budgetverhandlungen mit den Krankenhäusern. Qualität müsse zum zentralen und rechtsverbindlichen Maßstab der Verhandlungen werden. Auch müssten die Krankenkassen mehr Mitspracherechte bekommen, um Kapazitäten nach Qualität zu steuern. Tatsächlich gibt es in Deutschland bei Operationen große Spannweiten zwischen den schlechtesten und den besten Krankenhäusern. So ist das Risiko, eine Wundinfektion nach einer Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation zu bekommen, in vielen Krankenhäusern gleich Null, während in einem "schlechten Krankenhaus" bis zu fünf Prozent aller Patienten betroffen sind. Bei Eingriffen an den Eierstöcken können die besten Kliniken das Organ fast immer erhalten, während den schlechtesten das nur in 70 Prozent der Fälle gelingt. Andere Länder, wie die Niederlande oder die USA, seien dagegen konsequenter in der Qualitätsverbesserung.

Die Nachfrage nach homöopathischen Arzneimitteln ist innerhalb der vergangenen zehn Jahre gestiegen. Das sagen 90 Prozent von 200 befragten Apothekerinnen und Apothekern aus öffentlichen Apotheken. Die vom Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) in Auftrag gegebene Studie untersucht den Status von homöopathischen Arzneimitteln in der Offizin-Apotheke. Die repräsentative Befragung wurde von der Gesellschaft für Konsumgüterforschung (GfK Health) im August 2013 durchgeführt. Besonders deutlich belegt die hohe Akzeptanz homöopathischer Arzneimittel, dass bereits 23 Prozent, also jede vierte Apotheke in Deutschland, Homöopathie als Schwerpunktthema nennt. Dort werden zu 94 Prozent Homöopathika von Kunden mehrmals täglich nachgefragt. Im Durchschnitt aller Apotheken liegt der Wert bei immerhin 70 Prozent. In den Schwerpunktapotheken wird mit 96 Prozent ein intensiver Beratungsbedarf passend zur starken Kundenanfrage angegeben.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/gesundheitsnews20131121_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 22.11.2013

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