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Schönheits-OPs: Ambulant oder stationär?

Immer mehr Menschen interessieren sich für Schönheitsoperationen, aber möglichst ohne langen Klinikaufenthalt. Viele Ärzte tragen dem Wunsch ihrer Patienten gern Rechnung, da sich so auch für sie die Kosten reduzieren und sie die Leistungen günstiger anbieten können. Manchmal geht dieser Trend allerdings auf Kosten der Gesundheit der Patienten, denn: Was für bestimmte Eingriffe sinnvoll und gut ist, eignet sich längst nicht für jede ästhetische Operation und jeden Patienten.

In welchen Fällen Patienten von einer ambulanten OP profitieren und wann es auf jeden Fall besser ist, ein oder mehrere Nächte in einer Klinik zu verbringen, erklärt Dr. Wolf-Gunter Steinmetz, Facharzt für Ästhetische und Plastische Chirurgie aus Würzburg.

Arzt muss nach ambulanter OP erreichbar sein

Generell gilt: Die meisten ästhetisch-chirurgischen Eingriffe können in der Regel ambulant durchgeführt werden, wenn die Organisationsform der Praxis und der OP-Einrichtung stimmt und die Patienten zu Hause etwas Unterstützung haben. Heute gibt es viele speziell dafür ausgerichtete Einrichtungen, sogenannte ambulante Operationszentren oder Tageskliniken. Patienten kommen am Tag des Eingriffes in die Praxis oder Klinik und gehen wenige Stunden später wieder nach Hause. „Allerdings sollten sie sich immer abholen lassen und auch daheim dafür sorgen, dass sie nicht allein sind“, rät der Facharzt für Plastische Chirurgie. Wichtig: Nach einer ambulanten Operation muss der Arzt oder die Klinik zumindest in den ersten 24 Stunden für den Patienten telefonisch jederzeit erreichbar sein, falls doch einmal Probleme auftreten.

Bei größeren Eingriffen, die eine Vollnarkose erfordern und länger dauern, ist zwingend eine Voruntersuchung notwendig, wobei vor allem verschiedene Blutwerte im Labor überprüft werden, doch auch das ist ambulant möglich. Dennoch gibt es auch Eingriffe, die so umfangreich sind, dass sie besser unter stationären Bedingungen in einer Klinik durchgeführt werden sollten. Hierzu kommen Patienten entweder am Vortag oder am Morgen der Operation in die Klinik und bleiben ein oder mehrere Tage nach dem Eingriff dort. So kann der Arzt sicherstellen, dass keine Komplikationen wie Kreislaufprobleme oder Nachblutungen auftreten und sich der Patient nach der Operation entsprechend schonen kann. „Dies gibt auch den Patienten zusätzliche Sicherheit“, sagt Dr. Steinmetz.

Neue schonende Techniken ermöglichen ambulante OP

Größere Eingriffe in Vollnarkose sollten nie in einer Praxis stattfinden, sondern immer in einem OP-Zentrum, einer Praxisklinik oder Klinik. Da nicht jeder Ästhetische Chirurg eine eigene Klinik betreibt, ist es üblich, dass der Operateur mit einem OP-Zentrum zusammenarbeitet, das üblicherweise von Fachärzten für Anästhesie betrieben wird. Zudem sollte der Operateur darüber hinaus über Belegbetten in einem Krankenhaus oder einer Privatklinik verfügen, wo er im Notfall auch ambulante Patienten weiterbehandeln kann. Injektionen mit Botox, Hyaluronsäure oder Eigenfett, Chemical Peelings, Lasertherapien gegen Falten, Narben oder zur Haarentfernung, Lidoperationen, Nasen- und Ohrenkorrektur sowie Fettabsaugungen lassen sich schon lange gut ambulant durchführen.

„Auch Brustvergrößerungen, Bruststraffungen, Facelifts und viele andere Operationen, die vor einigen Jahren noch standardmäßig stationär erfolgten, können heutzutage dank schonender Techniken und moderner Narkose-Verfahren ambulant erfolgen“
, erläutert Dr. Wolf-Gunter Steinmetz und fügt hinzu: „Ein ambulantes Vorgehen erfordert aber auch die verantwortungsvolle Kooperation des Patienten. Man sollte sich strikt an das halten, was der Operateur vorgibt, und nicht etwa auf diverse – gut gemeinte – Ratschläge anderer hören, wenn diese im Gegensatz zu dem mit dem Operateur besprochenen Prozedere stehen. Im Zweifelsfall sollte man lieber Rücksprache mit dem Arzt selbst halten.“

Stationärer Aufenthalt in manchen Fällen notwendig


Bei großen Eingriffen wie Operationen zur Hautstraffung an Bauch, Po oder Oberschenkeln kommt in der Regel aber nur ein stationärer Aufenthalt infrage. Auch wenn das private Umfeld nicht stimmt, jemand zum Beispiel ganz alleine lebt und keinerlei Unterstützung in den ersten Tagen nach der OP erhalten kann, ist es gegebenenfalls besser, ein paar Tage in der Klinik zu verbringen. Generell sollten Patienten darauf achten, dass sich der Arzt Zeit für das Aufklärungsgespräch nimmt, realistische Erwartungen bezüglich des Ergebnisses weckt und über mögliche Risiken aufklärt.

Dr. Steinmetz betont: „Hierzu gehört, gerade bei ambulanten Operationen, auch die klare Besprechung, was in der ersten Zeit nach dem Eingriff normal und zu erwarten ist, genauso wie Vorgaben, was man sich in den ersten Tagen körperlich zumuten kann und was man besser lassen sollte. Das ambulante Operieren erfordert auch seitens des Patienten ein verantwortungsvolles und von Vernunft geprägtes Handeln. Gesunder Menschenverstand hilft hier meist weiter als seltsame Tipps aus dem Internet!“

Der Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ gilt als Gütesiegel im Bereich der Schönheitschirurgie, denn nur Ärzte mit dieser Facharztbezeichnung haben eine mehrjährige Zusatzausbildung im Bereich der ästhetischen Operationen absolviert.

weitere Informationen unter www.dr-steinmetz.net

 


Veröffentlicht am: 24.11.2013

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