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Wirtschafts-News vom 26. November 2013

(Michael Weyland) Der Entwurf der Datenschutzgrundverordnung verstößt sowohl gegen deutsches als auch gegen europäisches Verfassungsrecht.  Zu diesem Ergebnis kommen die IT- und Medienrechtsexperten Professor Thomas Hoeren (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) und Professor Noogie C. Kaufmann (Fachhochschule Münster). Der vorliegende Entwurf der EU-Verordnung verletzt laut ihrer Analyse eklatant die Berufsfreiheit von Inkassounternehmen und verstößt somit gegen das deutsche Grundgesetz.  Laut dem Verordnungsvorschlag müssten die Gläubiger für alle "nichtvertraglichen Ansprüche" zunächst die Einwilligung des Schuldners einholen, bevor sie ein Inkassounternehmen beauftragen können. Davon sind zahlreiche Forderungen betroffen, zum Beispiel gesetzliche Schadensersatzforderungen. Die Folge: Gläubiger wären künftig nicht mehr in der Lage, solche Forderungen mithilfe von Inkassounternehmen zu realisieren.   Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU), der das Gutachten in Auftrag gegeben hat, fordert die EU dazu auf, eine Regelung zu finden, die rechtmäßige Geschäftsmodelle nicht in ihrer Existenz bedroht.    Auskunfteien würden in ihrer Arbeit noch erheblich stärker eingeschränkt als Inkassounternehmen. Denn der jetzige Entwurf entzöge ihnen weitestgehend die rechtliche Grundlage für ihre Tätigkeit. Dabei ist die Wirtschaft auf die Dienstleistungen von Auskunfteien vital angewiesen. Zum Beispiel überprüfen Händler regelmäßig die Zahlungsfähigkeit ihrer anfragenden Kunden.

Die meisten deutschen Versicherungsunternehmen erreichen ihre Kunden über die sozialen Netzwerke nicht. Zwar haben die 39 untersuchten Versicherer in Summe rund 439.000 Facebook-Fans, jedoch konzentriert sich ein Großteil dieser Reichweite auf einige wenige Profile. So erzielen drei Unternehmen 72 Prozent der gesamten Facebook-Reichweite. Twitter und Google+ liegen bei der erzielten Reichweite weit hinter Facebook zurück. Auf beiden Kanälen finden die Versicherer zusammen jeweils nur rund 25.000 Anhänger. Auch die YouTube-Kanäle haben wenige Abonnenten. Zudem gelingt es den Assekuranzen kaum, die Nutzer zur Diskussion zu bewegen. Etwa jeder zweite Facebook-Post bleibt unkommentiert. Bei Google+ sind es sogar 92 Prozent. Dies sind die Ergebnisse einer Studie der Kommunikationsberatung Ketchum Pleon. Dabei wurden im September 2013 die Aktivitäten von 39 deutschen Versicherern untersucht und ausgewertet.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20131126_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 26.11.2013

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