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Wirtschafts-News vom 27. November 2013

(Michael Weyland) Eine perfekt funktionierende Produktionslogistik ist unverzichtbar für hohe Produktivität in der Fahrzeugfertigung. Nur wenn Fahrzeugteile und -komponenten zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der benötigten Menge zur Verfügung stehen, ist die reibungslose Produktion in den weltweit 13 SKODA Fertigungsstandorten gewährleistet. Dafür sorgt beim tschechischen Autobauer ein ausgeklügeltes, leistungsfähiges und international ausgerichtetes Logistiksystem. Mit neuen High-Tech-Lösungen für das Stammwerk Mladá Boleslav macht der Autohersteller seine Teilelogistik jetzt noch effizienter, schneller und umweltfreundlicher. Aktuell gibt es gleich drei Logistik-Innovationen. Ein neuer Transportbehälter für Lenkräder fasst mehr Lenkräder und ist zudem deutlich leichter als das bislang eingesetzte Modell. Ein verbesserter Sequenzbehälter beschleunigt die Teile-Belieferung an der Montagelinie. Und Teileversorgung auf Knopfdruck ist nun durch ein vollautomatisches Transportsystem möglich.

Wer bei einer Firma eine Warensendung bestellt und vertraglich eine Lieferung "bis zur Haustür" vereinbart, der sollte wissen, wie er die Ware dann innerhalb seines Hauses weiter transportieren will. Auf eine spontane Gefälligkeit des Lieferanten sollte er sich lieber nicht verlassen, denn das kann ihm nach Information des Infodienstes Recht und Steuern Haftungsprobleme bescheren.

In dem Fall, den das Amtsgericht Mannheim ( Aktenzeichen 3 C 312/12) zu verhandeln hatte, wohnte ein Kunde, der unter anderem ein neues Waschbecken bestellt hatte, im Obergeschoss eines Hauses. Zugesagt war ihm lediglich eine Lieferung frei Haustüre. Doch der Mitarbeiter der Firma erklärte sich kulanterweise bereit, die Ware innerhalb des Anwesens hochzutragen. Dabei kam es zu einem Schadensfall: Dem Mitarbeiter rutschte das Waschbecken aus der Verpackung, die Bodenfliesen und eine Fenstertüre wurden in Mitleidenschaft gezogen. Daraufhin forderte der Kunde von der Firma Schadenersatz.

Laut Information der Bundesgeschäftsstelle der Landesbausparkassen (LBS) entschied das Gericht allerdings gegen ihn, denn es handelte sich beim Hineintragen des Waschbeckens in das Anwesen, über die Haustüre hinaus, um eine Gefälligkeitsleistung.

Deswegen bestand nach Ansicht des zuständigen Amtsgerichts kein Anspruch auf Schadenersatz gegenüber der Firma. Im schriftlichen Urteil hieß es unmissverständlich: "Der Kunde kann hier nicht erwarten, dass durch ein solches, überobligationsmäßiges Verhalten eines Angestellten eine Einstandspflicht des Verkäufers entsteht."

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20131127_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 27.11.2013

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