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Thailand–Urlauber verunsichert

In Thailand beginnt die Hauptreisesaison.Wer jetzt einen Urlaub in das Königreich in Südostasien gebucht hat, wollte vor dem deutschen Winterwetter fliehen und Sonne, Meer und asiatische Gastfreundschaft genießen. Aufgrund der anhaltenden Proteste sowie der Besetzung mehrerer Ministerien sind viele Urlauber verunsichert. ARAG Experten schildern die derzeitige Lage.

Die aktuelle Lage in Thailand


Die Lage in Bangkok bleibt angespannt. Seit Montag halten Regierungsgegner mehrere Ministerien besetzt. Es ist die heftigste Protestwelle in Thailand seit den Unruhen mit Todesopfern im Frühjahr 2010. Laut ARAG Experten läuft der Verkehr auf den wichtigsten Flughäfen in Bangkok sowie in anderen Teilen von Thailand normal. Wer am Airport Suvarnabhumi landet oder abfliegt, sollte auf dem Weg von und in die Stadt jedoch mit längeren Fahrtzeiten rechnen. Die Proteste der Regierungsgegner konzentrieren sich auf die Gegend um das Demokratiedenkmal in der Ratchadamnoen Klang Avenue sowie rund um das Finanz- und Außenministerium.

Die Unterstützer der Regierung haben ihr Lager am Rajamangala-Stadion in der Ramkhamhaeng Road aufgeschlagen. Dies sind keine Touristenattraktionen. Die Sehenswürdigkeiten in Bangkok, wie der Große Palast oder der Tempel des Smaragd-Buddha, sind geöffnet. Die Einschränkungen für Urlauber halten sich somit zwar noch in Grenzen, Vorsicht sollten sie dennoch an den Tag legen. Die Lage in den Haupturlaubsgebieten im Süden des Landes, zum Beispiel in Phuket oder Koh Samui, ist ruhig. Dort gibt es derzeit keine Unruhen.

Das Auswärtige Amt rät,…

… sich von Demonstrationen wie auch von jeglichen Menschenansammlungen im Bangkoker Stadtgebiet fernzuhalten. Urlauber sollten sich über die Medien über die aktuelle Entwicklung informieren und dem Rat von Reiseveranstaltern Folge leisten.

Reisestorno

Die Unruhen berechtigen laut ARAG Experten aber derzeit nicht zum kostenlosen Stornieren von Thailandreisen. Denn die Urlaubsregionen sind nicht betroffen und gelten als sicher. Auch das Auswärtige Amt hat bislang keine Reisewarnung für Thailand ausgegeben. Erst wenn eine solche Reisewarnung ausgegeben wird, können Pauschalreisende, die ihre Reise schon angetreten haben, den Reisevertrag wegen höherer Gewalt kündigen. Dann verliert der Reiseveranstalter seinen Anspruch auf den vollständigen Reisepreis. Bereits beanspruchte Leistungen müssen in der Regel aber trotzdem bezahlt werden. Fallen für den vorzeitigen Rücktransport zusätzliche Kosten an, so werden diese meist zwischen Reiseveranstalter und Reisendem hälftig geteilt.

Chaos am Flughafen

Kommt es aufgrund der etwas undurchsichtigen Lage in Bangkok doch zu Verzögerungen im Betriebsablauf der Airline mit verspäteten oder annullierten Flügen, haben Reisende u.U. einen Anspruch auf Betreuung während der Wartezeit. Diese Betreuungsrechte sind unabhängig davon, wer die Wartezeit verursacht oder verschuldet hat. Wer stundenlang auf den Abflug in Deutschland warten muss, hat Anspruch auf Verpflegung und Unterkunft. Dazu gehören Mahlzeiten, Getränke, zwei kostenlose Telefonate und bei längeren Aufenthalten über Nacht auch ein Hotel. Diese Ansprüche gehen auf eine Verordnung der Europäischen Union zurück.

 


Veröffentlicht am: 28.11.2013

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