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Aufgespießt: Das Fest der Familie

(Helmut Harff / Chefredakteur) Nun sind es nur noch wenige Wochen bis zum wahrscheinlich wichtigsten Fest von uns Deutschen und unzähligen Menschen weltweit. Wir feiern dabei nicht nur die Geburt eines Knaben, der wie kein anderer unsere Kultur bis heute verändert hat. Weihnachten feiern wir die Familie, seinen Familie, die des Jesus von Nazareth.

Wenn schon immer weniger Menschen in Deutschland wissen, wer dieser Jesus war, so sollten wir zumindest den Begriff der Familie hoch halten. Eigentlich meine ich nicht den Begriff Familie, sondern das, was sie ausmacht. Immer weniger Menschen wachsen in Familienverbänden auf oder leben in ihnen. Wir haben viel von dem verloren, was Familie einmal war - ein Verbund von Menschen, die für einander einstanden, die in guten und schlechten Zeiten für einander da waren.

Klar, Familienbande ist keine einfache Sache. Damit eine Familie funktioniert, muss man einiges tun. Man muss kompromissbereit und vor allem tolerant sein. Klar ist auch, dass einem nicht alle Familienmitglieder nicht gleich lieb sind. Doch sie sind und bleiben Familienmitglieder. Erst wenn sie nicht mehr da sind, wird einem häufig klar, wie dumm es war, sich von ihnen zu distanzieren, sich nicht um sie zu kümmern.

Ich finde, gerade die Adventszeit sollte genügend Zeit und Muße bieten, an "verlorene" Familienmitglieder zu denken. Eine Adventskarte, eine kleine Aufmerksamkeit, einen Anruf, ja sogar eine SMS können längst versunkene Brücken wieder auferstehen lassen. Es muss nicht gleich die Einladung zum gemeinsamen Weihnachtsfest sein.

Es bedarf auch keiner großen Geschenke oder Gesten um dem wenig kontaktiertem oder fast vergessenem Familienmitglied zu sagen "He, ich denke gerade an Dich". Man muss auch nicht unbedingt auf Antwort hoffen - obwohl die sicherlich schön wäre. Es reicht, sich selber darüber freuen, dass man diesen Schritt auf den anderen zu getan hat. Selbstverständlich ist die Freude umso größer, wenn das wiederentdeckte Familienmitglied auf die Kontaktaufnahme mit ein wenig Freude reagiert.

Ich habe so etwas in den vergangenen Tagen erlebt und es war wirklich so etwas wie Weihnachten, ein Familienmitglied nach 41 Jahren wieder in den Arm nehmen zu können. Da vergisst man jeden vorweihnachtlichen Stress. Da strahlen auch die Augen eines nicht mehr jungen Mannes.

Ich wünsche Ihnen solche oder ähnliche vorweihnachtliche Erlebnisse.

 


Veröffentlicht am: 02.12.2013

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