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Wirtschafts-News vom 3. Dezember 2013

(Michael Weyland) Die geplante große Koalition kündet viele Neuerung speziell in Richtung Rente an.  Nach dem Koalitionsvertrag sollen Geringverdiener eine höhere gesetzliche Rente bekommen, sofern sie langjährig in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Wer nach 1957 geboren wurde und die höhere Regelaltersrente beziehen will, muss für den Rentenzuschlag zusätzlich nachweisen, dass er auch privat vorgesorgt hat. „Die große Koalition treibt genau diejenigen in die Arme der Versicherungsindustrie, die nur wenig Geld haben“, kritisiert man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Wer aber nur wenig einzahlen kann, dem wird meist ein Riester-Vertrag angeboten. „Riestern wird nach dem Willen der großen Koalition zum Eintrittsgeld für die Hoffnung auf den Rentenzuschlag für Geringverdiener“, so der BdV. Gerade Geringverdiener haben laut BdV eine geringere Lebenserwartung als der Bevölkerungsdurchschnitt. Eine Riester-Rente rentiert sich aber erst, wenn der Sparer im Rentenbezug ein besonders hohes Alter erreicht. „Die Hoffnung ist gering, dass die Eigenbeiträge und Zulagen der Riester-Verträge bei Geringverdienern gut angelegt wären“, so der BdV und kommt daher für diese Pläne zu einem vernichtenden Fazit: Was als Hilfe für Geringverdiener daherkommt, sei tatsächlich ein Förderprogramm für die Versicherungsunternehmen“. Der Abschied von einer paritätischen Finanzierung der Altersvorsorge gerade bei Geringverdienern, wird mit dieser Regelung von der geplanten Koalition zusätzlich vorangetrieben.

Wo wir grade beim Thema Riestern sind. Wer die staatliche Riester-Zulage für 2011 noch erhalten will, muss diese spätestens bis Ende dieses Jahres beantragen. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin.  Die Riester-Zulage erhält nur, wer sie beantragt. Den dafür erforderlichen Zulagenantrag erhält man vom Anbieter seines Riester-Vertrages. Der Antrag muss bis Ende 2013 beim Anbieter des Riester-Vertrags vorliegen, um die Förderung für 2011 noch zu bekommen.  Wer die Zulage nicht jedes Jahr gesondert beantragen will, kann über seinen Anbieter einen Dauerzulagenantrag stellen. Der Antrag auf Zahlung der Zulage verlängert sich dann automatisch von Jahr zu Jahr.  Die Angaben im Dauerzulagenantrag sollten allerdings regelmäßig überprüft werden. Ändern sich die persönlichen Lebensverhältnisse, wie zum Beispiel bei einer Heirat oder bei der Geburt eines Kindes, müssen die Angaben im Antrag angepasst werden.     Die volle staatliche Riester-Grundzulage beträgt 154 Euro pro Jahr. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20131203_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 03.12.2013

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