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Wirtschafts-News vom 5. Dezember 2013

(Michael Weyland) Immer wenn die Temperaturen sinken, taucht auf Deutschlands Straßen wieder eine spezielle Art von „Geisterfahrern“ auf. Sie sind mit Fahrzeugen unterwegs, deren Scheiben nur notdürftig vom Nachtfrost und/oder Schnee befreit wurden und den Fahrern so lediglich ein äußerst eingeschränktes Blickfeld ermöglichen. Das kann nicht nur ins Auge gehen, sondern auch teuer werden. Darauf weist das GOSLAR INSTITUT, die Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern e.V., hin. Denn der Gesetzgeber verlangt von Autofahrern, dass sie VOR Fahrtantritt die Scheiben ihres Fahrzeugs gründlich von Eis, Schnee und Reif befreien. Und damit ist nicht ein kleines Guckloch gemeint: Vielmehr hat der Fahrer dafür Sorge zu tragen, dass auch in Kurven seine Sicht durch die Windschutzscheibe nicht gemindert ist und er Passanten, andere Verkehrsteilnehmer und Hindernisse jederzeit rechtzeitig wahrnehmen kann.   Wer gegen diese Vorschrift verstößt, riskiert als kleinstes Übel ein Bußgeld von bis zu 35 Euro. Kommt es aufgrund eingeschränkter Sicht aber zu einem Unfall, drohen dem Fahrer nach Auskunft der HUK-COBURG – über die strafrechtlichen Konsequenzen hinaus – zusätzliche Ersatzforderungen vonseiten seines Kfz-Versicherers. Der reguliert zwar den Schaden des Unfallgegners, doch der Versicherungsnehmer kann im Nachgang mit bis zu 5.000 Euro in Regress genommen werden. Dies gilt sowohl für die Kfz-Haftpflicht- als auch für die Kaskoversicherung. Nach dem Gesetz dürfen übrigens auch die Motorhaube, das Autodach, der Kofferraum, die Beleuchtung des Fahrzeugs und seine Kennzeichen nicht von Eis und Schnee bedeckt sein.

Nach sechs defizitären Jahren soll die Kfz-Versicherung 2014 wieder aus dem Minus kommen. Dennoch sorgen strukturelle Faktoren laut einer Analyse der internationalen Managementberatung Bain & Company für einen langfristig anhaltenden Margendruck.  Omnikanalfähigkeit, modulare Produktansätze, radikale Realisierung von End-to-End-Prozesseffizienzpotenzialen sowie bessere Kundeneinbindung durch Self-Service sind die Zukunft. Dabei versetzen speziell Innovationen in der Datensammlung und -analyse die Versicherer in den kommenden Jahren zunehmend in die Lage, die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden in puncto Ansprache oder Produktangebot besser zu verstehen. Entsprechend lassen sich gezielt Produkte für kundenspezifische Risikoprofile entwickeln. Im Kampf um den schrumpfenden Kfz-Markt werden Big-Data-Technologien auch die Risikoselektion verbessern.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20131205_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 05.12.2013

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