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3. Brief-Soiree in Berlin

Die Post lud im Museum für Kommunikation in Berlin Mitte zu ihrer 3. Brief-Soiree ein

v. li.: Herausgeber Hellmuth Karasek, Schauspielerin Johanna Gastdorf und Schauspieler Jan-Gregor Kremp

Der 6. Band der Buchreihe „Briefe bewegen die Welt“ umfasst Zeitdokumente vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Afghanistan-Einsatz – Sachliteratur, die berührt. „Es geht um die Feldpost – Briefe von der Front, an die Front und über das Leben dort. Die Feldpost ist eine ganz besondere Sorte Brief“, sagt Gastgeber Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Brief Deutsche Post DHL. Feldpost berühre, spreche zwischen Zeilen und stimme nachdenklich.

Gastdorf, Kremp & Karasek


Die Besucher des Gala-Abends erlebten ausgewählte Feldpost-Briefe, auch ganz aktuelle, vorgetragen von den Schauspielern Johanna Gastdorf und Jan-Gregor Kremp. Kommentiert wurde die Brief-Soiree von Herausgeber Hellmuth Karasek. Der 1934 Geborene ist Journalist, Buchautor, Literaturkritiker, Professor für Theaterwissenschaft, Briefeschreiber und ein großer Brieffreund.

Die moderne Feldpost in Deutschland feierte 2012 ihr 20-Jähriges Bestehen. Gegenwärtig werden jährlich mehr als eine Million Briefsendungen über die Feldpostleitstelle im hessischen Pfundstadt befördert. Dazu kommen Päckchen und Pakete aus und nach Afghanistan, Mali oder Usbekistan. Die Wurzeln der Feldpost reichen weit zurück: Schon im Jahr 1716 entstand das erste Feldpostamt in Preußen. „Briefe zu schreiben ist wohl nie wichtiger als in Kriegszeiten. Sie bilden eine Brücke nach Hause“, betont Brief-Chef Gerdes.
 
Feldpostbriefe


In der Buchreihe „Briefe bewegen die Welt“ hat Karasek Briefe von Künstlerinnen und Schriftstellern, von weltbekannten Geistesgrößen und unbekannten Autoren, von Liebenden und Verzweifelten zusammengetragen. Im nun erscheinenden sechsten Band bleibt der Herausgeber seinem Erfolgsrezept treu. Allerdings sucht Karasek seine Briefschreiber diesmal in einer besonderen Situation auf: der des Krieges. Bei seiner Auswahl an Feldpostbriefen spannt Karasek einen weiten Bogen, vom 17. bis ins 21. Jahrhundert, vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Einsatz der Bundeswehr auf dem Balkan und in Afghanistan. Etwa die Hälfte der Briefe stammt aus der Gegenwart und der jüngsten Vergangenheit. Die Verfasser sind Menschen, die zum Teil immer noch im Einsatz stehen oder sich auf den nächsten Einsatz vorbereiten. Sie haben für dieses Buch die Erlaubnis erteilt, dass ihre in Extremsituationen verfassten intimsten Gedanken und Gefühle die Öffentlichkeit erreichen. Es kommt selten vor, dass solche Einblicke gewährt werden.

Sarah Wiener

Im kulinarischen Teil zauberte Starköchin Sarah Wiener verschiedene Spezialitäten: Gebeiztes Lachsfilet mit Orangen-Fenchel-Salat und Crackern, Muskatkürbis-Artischocken-Salat mit Limettenvinaigrette sowie Cremesuppe von Erbsen und Minze mit geräucherter Entenbrust als Vorspeise.

Als Hauptgang stand zur Auswahl: Gesottenes vom Saalower Kräuterschwein mit mildem Sauerkohl und Kartoffel-Pastinaken-Püree, Brust von der Maispoularde mit Gemüseperlen und Lauchnockerln, Rotbarschfilet auf Ratatouille und Risoleekartoffeln, Käsespätzle mit geschmolzenen Zwiebeln und Schnittlauch, Flankensteak mit Zitronenpfeffer, Hasselbackkartoffel aus dem Ofen mit Okzitanischem Dip und Freilandgemüse.

Wer dann noch konnte, langte beim Dessert zu: Gebackene Apfelspalten mit Pistazienschaum und Mandeln, Pannacotta von der Schokolade mit Rotweinpflaumen oder Topfenpalatschinken mit Amarenakirschen. Natürlich gab es auch alkoholfreie Getränke, Bier (Gaffel Kölsch), Weißwein (2012 Hattenheimer Riesling, Kabinett trocken, Langwerth von Simmern, Rheingau) und Rotwein (2011 Hand in Hand Spätburgunder trocken, Meike Näkel und Markus Klumpp, Ahr/Baden).

Die inzwischen sechsbändige Buchreihe „Briefe bewegen die Welt“ (24,90 Euro) erscheint seit 2010 im teNeues Verlag und wird unterstützt von der Deutschen Post sowie der Stiftung Lesen.

Text und Foto: BG

 


Veröffentlicht am: 10.12.2013

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