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30.05.2017

 

 

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Leuchttürme in Taiwan

Erleuchtung im Urlaub auf Asiens schönsten Inseln

Das Wichtigste an einem Leuchtturm ist, dass er gesehen wird – und umgekehrt bedeutet dies, dass ein Leuchtturm auch immer eine einzigartige Aussicht aufs Meer bietet. Diese Tatsache möchte man sich auf Taiwan jetzt zunutze machen, indem man viele der Leuchttürme des Inselstaates restauriert und zum Besuch freigibt. Noch sind die Türme eher ein Geheimtip, und man muss nicht fürchten, von Besuchermassen erdrückt zu werden.

Das zuständige See- und Hafenamt plant, viele von ihnen in naher Zukunft besucherfreundlich auszubauen. So wird einerseits historische Bausubstanz erhalten, und andererseits finden Touristen weitere reizvolle Attraktionen in diesem an Sehenswürdigkeiten ohnehin nicht armen Land, die sich wunderbar in eine Rundreise integrieren lassen.

Auf dem von Taipeh aus regierten Staatsgebiet gibt es insgesamt 34 Leuchttürme, davon 23 auf der Hauptinsel Taiwan und die restlichen elf auf kleineren Inseln wie den Pescadoren (Penghu) in der Formosastraße sowie im Kinmen- und Matsu-Archipel vor der chinesischen Festlandküste. Von den knapp zwei Dutzend Leuchttürmen auf Taiwan selbst findet man fast die Hälfte im Norden – vier bei Keelung (Jilong) und fünf im weiteren Umkreis der Hauptstadt.

Wer also möglichst viele in kurzer Zeit sehen möchte, muss sich nicht weit von der Metropole entfernen, die ohnehin der erste Anlaufpunkt für die meisten Besucher ist, die per Flugzeug aus dem Ausland anreisen. Auch wenn bisher nur der am weitesten östlich gelegene San-Diego-Leuchtturm (auch Sandiaojiao lighthouse bzw. 三貂角燈塔) in Neu-Taipeh für Besucher zugänglich ist, bieten auch die anderen ein hübsches Motiv für fotografische Erinnerungen. Der Sandiaojiao-Leuchtturm wurde 1931 erbaut, ist 16,50 Meter hoch und kann bereits seit 1992 besucht werden.

Im gleichen Jahr wurde auch der Eluanbi-Leuchtturm (鵝鑾鼻燈塔) am gleichnamigen Kap an der äußersten Südspitze Taiwans für Besucher freigegeben. Er ist 21,40 Meter hoch und wurde 1881 während der Qing-Dynastie nach den Plänen eines englischen Architekten erbaut, weil es vor der Küste häufig zu Schiffsunglücken in den schlecht sichtbaren Riffen kam. Weil sein Licht noch in 50 Kilometer Entfernung zu sehen ist, wird er auch als „Licht Ostasiens” bezeichnet. Es handelt sich zudem um den einzigen bewehrten Leuchtturm der Welt: Graben und Schießscharten waren anfangs notwendig, um ihn vor Überfällen durch Ureinwohner zu schützen. Heute liegt er friedlich im wunderschönen Kenting-Nationalpark und konnte allein im vergangenen Jahr 1.500 Gäste begrüßen.

Etwa zur gleichen Zeit (1883) erbaut und auch seit 1992 für Besucher geöffnet ist der Gaoxiong-Leuchtturm (高雄燈塔) im Süden. Nach dem Hügel, auf dem er steht, wird er auch Cihou-Leuchtturm genannt. Er ist 15,20 Meter hoch, und von ihm aus hat man nicht nur einen Meerblick, sondern auch eine ausgezeichnete Aussicht auf die Stadt Kaohsiung (Gaoxiong).

Derzeit sind neben den bereits erwähnten noch drei weitere Leuchttürme auf anderen Inseln für die Öffentlichkeit zugänglich: Yuweng (漁翁島燈塔) und Dongji (東吉嶼燈塔) auf den beiden Pescadoren-Inseln gleichen Namens und Dongyin (東引島燈塔 / Foto) auf der gleichnamigen Matsu-Insel.

Der Dongyin-Leuchtturm wurde ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts von britischen Bauingenieuren erbaut, um Schiffe sicher zu den Häfen zu geleiten, die die Qing-Regierung zu dieser Zeit in der Region angelegt hatte. Dieser Leuchtturm ist 14,30 Meter hoch und wurde in den letzten Jahren zu einer beliebten Touristenattraktion bei den Besuchern der Insel.

Eine vollständige Liste aller Taiwan-Leuchttürme mit den genauen Koordinaten finden Sie hier. Einen illustrierten Überblick mit Texten in englischer Sprache gibt es auf der Webseite des Museum of Marine Exploration (Mome).

Quelle: Pressestelle Taiwan Tourismus, c/o AKB Consulting GmbH

 


Veröffentlicht am: 11.12.2013

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