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Aufgespießt: Noch eine Woche

(Helmut Harff / Chefredakteur) Nur noch eine Woche! Nur noch eine Woche? Ich mache beides nicht hinter den Satz " Nur noch eine Woche". Ich stelle das mehr sachlich fest. Ich finde es eher traurig, dass in wenigen Tagen die Adventszeit vorbei ist.

Für mich ist diese Zeit mit die schönste im ganzen Jahr. Ich mag es, meine Wohnung zu dekorieren. Ich mag Weihnachtsmärkte, den Trubel, die Spekulatius, die Lebkuchen, den Stollen und die anderen Leckereien. Ich mag die Lichter und die Weihnachtsmusik. Ich liebe Weihnachtsfeiern, Weihnachtsgrüße per Mail, SMS oder Karte. Ich mag Weihnachtspäckchen - egal ob ich sie verschicke oder bekomme und ich mag Weihnachtsengel.

Wenn mir so viel an der Vorweihnachtszeit gefällt, warum soll ich hinter der Aussage "Noch eine Woche" ein Ausrufe- oder ein Fragezeichen machen. Für mich gibt es dafür keinen Grund. Doch viele Menschen sehen das anders und sind am heiligen Abend dem Herzinfarkt deutlich näher als der entspannten Feierstimmung. Das war so und wird auch die nächsten Jahre so sein.

Davon zeugen Umfragen, die belegen, dass sich die Deutschen in der Weihnachtszeit besonders gern verschulden. Vielleicht ist der rot gewandete und mit einem Rauschebart daher kommende Weihnachtsmann gar keine Erfindung von Coca Cola. Vielleicht gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Aufkommen des Geschenke verteilenden alten Mannes mit dem Dispo-Kredit.

Die letzte Woche vor Weihnachten, da laufen viele zur Höchstform auf. Die noch vergessenen Weihnachtsgeschenke müssen besorgt werden. Nicht nur die Gans fehlt noch, es wird überhaupt eingekauft, als ob wochenlang die Supermärkte bestreikt werden. Und da ist noch der Weihnachtsbaum, der besorgt werden will. Hoffentlich funktioniert die Baumbeleuchtung noch. Die muss unbedingt noch kontrolliert werden. Doch was soll da inzwischen kaputt gegangen sein?

Was steht noch auf der Liste? Backen und Kochen werden wohl eher für das vierte Adventswochenende anstehen. Weihnachtsgrüße und -päckchen sind noch auf den Weg zu bringen. Die jährliche Spende ist auch noch zu überweisen. Ist eigentlich schon klar, in welcher Kirche man zum Krippenspiel geht?

Noch eine Woche, da bleibt viel zu tun. Ich muss auch noch einiges machen. Ich muss meinen Skianzug raussuchen und meinen Koffer packen. Ich habe noch eine Woche Zeit, meinen Urlaub vorzubereiten. Das ist deutlich entspannter, als die zuvor genannten Weihnachtsvorbereitungen. Ich lasse mich bedienen, hoffe auf Schnee und werde völlig stressfrei das neue Jahr begrüßen.

Na ja, eine Woche muss ich auch noch arbeiten.

 


Veröffentlicht am: 16.12.2013

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