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17.08.2017

 

 

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Neujahrsvorsatz: Abnehmen

Nach der Weihnachtszeit mit süßen Leckereien und reichhaltigen Festbraten folgt die große Diätwelle. Denn einer der bekanntesten Neujahrsvorsätze ist das Abnehmen. Dabei haben viele Menschen ein zu ambitioniertes Ziel und möchten zu viel in zu kurzer Zeit abnehmen.

Eine schnelle Diät bedeutet für den Körper eine extreme Einschränkung. Zudem gelingt es gewöhnlich nicht, das Gewicht lange zu halten. „Realistisch ist es, pro Monat 1 bis 2 Kilogramm zu verlieren – kombiniert mit einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung sowie ausreichend Bewegung“, darauf weist Dr. Elke Arms (Foto), Ernährungswissenschaftlerin des Nestlé Ernährungsstudios hin. Das entspricht beispielsweise einer Gewichtsreduzierung um 4 bis 8 Kilogramm innerhalb von 4 Monaten. „Mehr ist nur mit einer radikalen Diät zu erreichen. Dafür müsste man extrem wenig Energie aufnehmen. Der Körper wird dabei nicht mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Ein neues Ernährungsverhalten wird nicht erlernt“, erklärt Dr. Elke Arms. Die Folge wären Heißhungerattacken und der JoJo-Effekt.

Tipp: Langfristige Ziele stecken

JoJo-Effekt bedeutet, dass der Körper während der extremen Diät auf Sparflamme schaltet und er daher bei einer späteren Normalisierung der Energiezufuhr sehr schnell wieder zunimmt. Oft liege das Gewicht nach der Diät über dem Ausgangsgewicht. Wesentlich sinnvoller ist eine langsame Gewichtsreduktion von ca. 1 bis 2 kg im Monat. Darüber hinaus sollte die Ernährungsweise langfristig auf eine Kost mit viel Gemüse, Vollkornprodukten und fettarmen Milchprodukte umgestellt werden. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung und die positiven Effekte von Bewegung und Sport. Muskelaktivität erhöht den Energiebedarf und hilft dadurch, dem JoJo-Effekt zu entkommen. Daher rät die Ernährungswissenschaftlerin, sich Ziele zu stecken, die nicht nur realistisch, sondern auch langfristig angelegt sind.

Abnehm-Mythen

Dr. Elke Arms, klärt darüber hinaus Abnehm-Mythen auf, die vor allem mit den guten Vorsätzen zum Jahreswechsel auftreten:

Frage von Angela B. aus Saxler: „Macht abends essen dick?“
„Ausgiebiges Essen am Abend kann zu einem Völlegefühl führen, macht aber nicht automatisch dick. Denn die Menge und nicht die Uhrzeit ist ausschlaggebend. Wenn Sie auf die Gesamtkalorien des Tages achten, hat der Zeitpunkt der Mahlzeiten keinen Einfluss auf das Gewicht. Energiebedarfsrechner helfen, um den Gesamtbedarf an Kalorien zu ermitteln.“

Frage von Melanie P. aus Kiel: „Hilft Saunieren beim Abnehmen?“
„Nein, denn der Gewichtsverlust ist nicht langanhaltend. Die Waage zeigt zwar nach einem ausgiebigen Saunagang weniger Pfunde an, dies resultiert aber hauptsächlich aus einem Wasserverlust durch das Schwitzen. Körperfett wird beim Saunieren nicht verbrannt. Denken Sie auch immer daran, ausreichend Flüssigkeit zu trinken. Am Tag des Saunabesuches sollten es insgesamt 2 bis 2,5 Liter sein.“

Frage von Ute W. aus Lindau: „Machen fettige Speisen automatisch immer dick?“
„Nicht unbedingt. Wichtig in Bezug auf das Gewicht ist letztendlich die Gesamtkalorienmenge, die man am Tag zu sich nimmt. Allerdings ist es richtig, dass Fett mehr als doppelt so viele Kalorien pro Gramm liefert wie Kohlenhydrate und Eiweiß. Mit fettreicheren Lebensmitteln kann man deshalb sehr schnell viele Kalorien aufnehmen. Trotzdem ist Fett wichtig für den Körper: 30 Prozent der täglichen Kalorienaufnahme sollten wir über Fett zu uns nehmen.“

Frage von Olga L. aus Marburg: „Helfen Light-Produkte beim Abnehmen?“
„Nein, denn: ‚Light' kann neben einer Kalorien-, Fett- oder Zuckerreduzierung auch für eine Reduzierung anderer Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Koffein oder Alkohol stehen. Zusätzlich erweckt der Ausdruck ‚Light‘ oft fälschlicherweise den Eindruck, dass man größere Portionen essen kann und dabei trotzdem schlank bleibt. Zum gezielten Einsparen von Kalorien eignen sich ‚Light‘-Produkte daher nicht.“

Dr. Elke Arms ist promovierte Ernährungswissenschaftlerin. Sie verantwortet mit einem Team aus erfahrenen Oecotrophologen die individuelle Ernährungsberatung im Nestlé Ernährungsstudios.

 


Veröffentlicht am: 18.12.2013

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