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27.07.2017

 

 

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Winterurlaub mit Wissenschaftlern

Freie Gedanken für eine freie Zeit

Wie bereits vor den Sommerferien – so hat die Stiftung auch zum Jahresende einige Podcasts mit Vorträgen ausgewählter Wissenschaftler zusammengestellt. Die Mitschnitte stammen aus der zweiten Jahreshälfte 2013 und umfassen wieder ein weites Spektrum an wissenschaftlichen Disziplinen. Auf öffentlichen Veranstaltungen der Stiftung in Berlin, Stuttgart sowie Ladenburg berichteten Forscher über die Ergebnisse ihrer Arbeit.

Die Stiftung war insbesondere von den ausgesprochen angeregten und teilweise durchaus auch kontroversen Diskussionen zwischen den Vortragenden und dem Publikum beeindruckt. Denn dies zeigte uns, dass Wissenschaft – so sie ansprechend, verständlich und mit Engagement kommuniziert wird – alle an einem Thema Interessierten erreichen kann. Und spannende Einsichten sowie Gespräche auf Augenhöhe auch dort möglich sind, wo nicht nur Fachleute am gedanklichen Austausch beteiligt sind.

Die Einzelvorträge finden Sie hier: www.youtube.com/playlist?list=PLrojw2gKfwYduzVtIGzIScKWrpN7KRok6

Das Angebot ist selbstverständlich kostenlos. Sämtliche Vorträge sind auch auf der Homepage der Stiftung als Stream verfügbar.

Vortrag 1: „Kampf der Prinzipien. Islamisierung und Säkularisierung im arabischen Nahen Osten“ von Prof. Dr. Gudrun Krämer


Der Kampf zwischen den Islamisten und ihren Feinden aus der alten und neuen Ordnung ist in Ägypten offen ausgebrochen. Dabei geht es nicht nur um Macht und Interessen, sondern auch um das säkulare Prinzip: Es betrifft die Trennung von Religion und Staat, das Verhältnis von Scharia, Verfassung und öffentlicher Ordnung sowie die Unterscheidung von „öffentlich“ und „privat“. Im Zentrum des Vortrags standen weniger die tagesaktuellen Entwicklungen als vielmehr die tiefer liegenden Prozesse der Islamisierung und Säkularisierung, die sich besonders gut am Beispiel Ägyptens und Saudi-Arabiens veranschaulichen lassen. Der Vortrag wurde am 30. Oktober im Berliner „Haus Huth“ gehalten.

Vortrag 2: „Autonome Automobile – Wer steuert das Fahrzeug der Zukunft?“ von Prof. Dr. Markus Maurer

„Was das Thema ‚autonome Automobile‘ angeht – so hat es in den letzten Jahren im besten Sinne des Wortes Fahrt aufgenommen“, stellt Markus Maurer fest. „Früher war es, salopp gesagt, doch eher etwas für die Technikecke. Jetzt hingegen bemerken wir, dass eine Mobilitäts-Revolution auf uns zurollt. Die Menschen lesen, hören und sehen es fast täglich in den Medien. Sie sind spürbar fasziniert von dieser Entwicklung und fragen sich: Welche Auswirkungen wird das alles auf mein Leben haben?“ Im Spannungsfeld von Ökonomie und Markt, Politik und Recht, Technik und Verkehr sind zahlreiche Perspektiven zu berücksichtigen: Diesen Fragen geht das Förderprojekt „Villa Ladenburg“ der Stiftung nach; in ihm untersuchen Forscher interdisziplinär, welche Auswirkungen die neue Technik auf unsere Gesellschaft haben wird. Der Vortrag wurde am 3. Dezember im Stuttgarter Mercedes Benz-Museum gehalten.

Vortrag 3: „Russland – Zerrissen von Extremen?“ von Dr. Ewald Böhlke

Urteile über das „System Putin“ geraten schnell in polarisierende Extreme: Einerseits gilt Putin als „lupenreiner Demokrat“, wie ein Alt-Kanzler und andere es einst formulierten. Andererseits wird ein radikal rechtes System mit Anleihen aus dem Faschismus Italiens, dem Bonapartismus und dem modernen System Berlusconis beschrieben. „Die Wechselwirkungen zwischen der politischen und gesellschaftlichen Sphäre in Russland bleiben damit völlig außer Acht“, so Ewald Böhlke. „Im Gegensatz dazu möchte ich auf die Extreme in der gesellschaftlichen Bruchsituation eingehen und die Frage nach damit verbundenen künftigen Dynamiken stellen.“ Der Vortrag wurde am 27. August im Berliner „Haus Huth“ gehalten.

Vortrag 4: „Lenken die Gene unser Schicksal? Der Einfluss der Gene auf unser Verhalten“ von Prof. Dr. Martin Reuter

Der Begriff „Genetik“ ist für viele Menschen ein Reizwort. Es existiert die Vorstellung eines Determinismus, der die Freiheit unseres Handelns einschränkt. Gleichzeitig erscheint die Vorstellung, dass jeder Mensch bei entsprechender Förderung dieselben Entwicklungsmöglichkeiten besitzt, damit inkompatibel. Durchaus können Gene Unterschiede zwischen Menschen zum Teil erklären und auch für bestimmte (psychische) Erkrankungen empfänglich machen. Zunehmend wird durch die aktuelle Forschung jedoch deutlich, dass nicht nur die Gene unser Verhalten beeinflussen, sondern dass auch umgekehrt unsere Umwelt und unser Verhalten einen Einfluss auf unsere Gene haben. Dies eröffnet jedem Individuum die Chance, sein „Schicksal“ selbst zu beeinflussen. Der Vortrag wurde am 10. Oktober im Stuttgarter Mercedes Benz-Museum gehalten.

 


Veröffentlicht am: 25.12.2013

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