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24.09.2017

 

 

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Rettungsunterstützende Initiative

Mercedes-Benz kann Unfallopfern schnellere Rettung durch QR-Code ermöglichen

Bei einem Unfall mit stark beschädigtem Auto müssen die Rettungskräfte zunächst die Insassen aus dem Fahrzeug befreien. Die Rettung kann bei fehlenden Fahrzeuginformationen für alle Beteiligten gefährlich werden.

Deshalb ist für die Unfallhelfer ein schneller Zugriff auf die Rettungskarte sehr wichtig. Sie enthält alle fahrzeugspezifischen Konstruktionsdetails, wie die Lage von Airbags, Batterie und Tanks, um beispielsweise eine Rettungsschere risikoarm einsetzen zu können. Rettungskarten werden bereits heute von allen Herstellern für jeden ihrer Fahrzeugtypen bereitgehalten.

Daimler ist der weltweit erste Hersteller, der für seine Pkw einen Direktzugriff auf die fahrzeugspezifische Rettungskarte mittels QR-Code anbietet. „Mit dem elektronischen Zugriff via QR-Code bietet Mercedes-Benz eine Lösung an, die bei einer Rettung von Unfallopfern unterstützen kann“, sagt Christian Treiber, Director Service & Teile Pkw bei Mercedes-Benz Global Service & Parts. „Die Rettungs-Sticker können für Gebrauchtfahrzeuge einfach nachgerüstet werden. Diesen Zugewinn an Sicherheit bieten wir damit nicht nur den Besitzern neuer Mercedes-Benz Fahrzeuge an.“ Denn der QR-Code ist seit Ende 2013 serienmäßig in jedem neuen Mercedes-Benz Pkw integriert, bei smart seit Januar dieses Jahres.

Ab sofort kann der QR-Code in allen Mercedes-Benz und smart Pkw-Gebrauchtwagen ab dem Baujahr 1990 in autorisierten Mercedes-Benz- und smart Werkstätten angebracht werden. Treiber: „In vielen Ländern bieten wir unseren Kunden den QR-Code Nachrüst-Service kostenlos an.“ Damit der Code leicht auffindbar ist, bringt ihn Mercedes-Benz als Aufkleber in der Tankklappe und auf der gegenüberliegenden B-Säule an. Diese zwei Bereiche sind gemäß der Unfallforschung von außen leicht erreichbar und nur in seltenen Fällen beide gleichzeitig schwer beschädigt.

Das aus weißen und schwarzen Flächen bestehende Symbol zum Einscannen ist heute nahezu überall, auf Werbeplakaten, auf Verpackungen und sogar auf Visitenkarten zu finden. Es handelt sich um eine Zeichenkette die als „Quick Response“ fungiert und den Nutzer auf hinterlegte Adressen im Internet leitet. Durch das Scannen des Codes mit einem Smartphone oder Tablet PC kann die Rettungskarte bei bestehender Internetverbindung schnell verfügbar sein und unterstützt mit sicherheitsrelevanten Fahrzeuginformationen.

Die Rettungskarte ist ab sofort in sieben, ab Februar in 23 Sprachversionen verfügbar und wird gemäß der Spracheinstellung des mobilen Endgerätes angezeigt. Bei fehlender Landessprache wird auf eine englische Version zurückgegriffen. Bis voraussichtlich Ende Juni 2014 wird eine speziell für Rettungskräfte entwickelte App zur Verfügung stehen, mit welcher die Rettungskarten auch bei fehlender mobiler Internetverbindung angezeigt werden können.

Mercedes-Benz hat auf eine Patentanmeldung verzichtet, um das System breit verfügbar zu machen. Der QR Code ergänzt die schon bestehende, vom VDA/VDIK entwickelte herstellerübergreifende Kennzeichenabfrage. Dabei fragen die Rettungskräfte Fahrzeugdaten an, die beim Kraftfahrbundesamt (KBA) über das Kennzeichen hinterlegt sind. Eine spezielle Software ermöglicht hier die Zuordnung der KBA-Fahrzeugdaten zu den Rettungsdatenblättern einer jeden Baureihe und ist in der Datenbank der Rettungsleitstelle hinterlegt.

 


Veröffentlicht am: 07.01.2014

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