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Morgengruß von Helmut Harff: Grenzdebil

Manchmal muss Politikerschelte einfach sein

Wie grenzdebil sind weite Teile unsere Bundespolitiker eigentlich? Da wird bekannt - was übrigens nicht verschwiegen wurde - dass deutsche Universitäten und Hochschulen Gelder für militärische Forschung eingeworben haben.

Schön, damit verstoßen einige gegen die sogenannte Zivilklausel. 13 Unis haben sich verpflichtet,  ausschließlich zu zivilen Zwecken zu forschen und eine Nutzung für militärische Einsätze auszuschließen. Wie soll das eigentlich gehen?

Doch zurück zu den Politikern. Die sorgen seit Jahrzehnten dafür, dass die Unis und Hochschulen mit knappen Mitteln auskommen müssen. Andererseits wird gefordert und goutiert, wenn es den Kaderschmieden der Nation gelingt, Fremdmittel einzuwerben. Warum also diese Aufregung? Weil die Gelder von feindlichen und mit Terroristen zusammenarbeitenden Staaten wie den USA stammen?

Was sollen die Unis und Hochschulen machen? Neue Reisorten für Nordkorea entwickeln oder einfach ihre Forschungen noch mehr reduzieren? Sollen sie warten, bis es mehr, deutlich mehr Geld für die universitäre Forschung vom Staat gibt? Da warten sie sicherlich bis zum Sanktnimmerleinstag.

Ich höre schon die Politiker jammern: Wir geben ja mehr Geld für Bildung aus, doch mehr haben wir nicht. Doch, meine Damen und Herren, haben sie! Wenn sie so wenig vom Militär halten und die Unis zu Zonen der Glückseligkeit frei von gesellschaftlichen Realitäten erklären, dann kürzen sie doch einfach den Militärhaushalt. Verteidigen wir Deutschland nicht am Hindukusch. Verteidigen wir Deutschland in den Hörsälen der Unis und Hochschulen.

Vielleicht kommt dann jemand auf eine Idee, wie man Datenspionage von Schurkenstaaten wie den USA unterbinden kann. Vielleicht werden die Mittel dazu eingesetzt, um Schiffe so auszurüsten, dass sie vor Piratenangriffen sicher sind. Dann brauchen keine deutschen Kriegsschiffe vor der afrikanischen Küste rumzukurven. Das Geld für diesen Einsatz währe bei den jetzt gescholtenen Unis und Hochschulen hoch willkommen.

Aber, plötzlich erinnern sich die Politiker doch. Da gibt es doch die Bündnispflicht gegenüber den USA. Forschungsgelder vom Pentagon - das ist böse. Gemeinsame Militäreinsätze - das ist nicht böse. So etwas können sich wirklich nur grenzdebile Politiker ausdenken.

Sollte sich jetzt ein Politiker wirklich auf den Schlips getreten fühlen, so lade ich den gern zu einem Frühstück ein. Dann können wir darüber in Ruhe diskutieren.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 10.01.2014

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