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Morgengruß von Helmut Harff: Mode-Hauptstadt

Die Fashion Week ist eröffnet

Nun ist es wieder soweit: Berlin ist für vier Tage wieder die Mode-Hauptstadt. Die Fashion Week startet und mit ihr zahlreiche Modemessen wie die Bread an Butter, die Premium, die Panorama und der Green Showroom.

Eine kleine Petitesse am Rande: Flughäfen und Flugzeuge gehören ausgerechnet in der Stadt des Pleiteflughafens BER zur Modewoche wie sonst nirgendwo. Die Bread and Butter findet im ehemaligen Flughafen Tempelhof, die Panorama am Rande des noch immer stillen Flughafen BER in Schönefeld statt. Die Wegmarke zur Premium ist ein "Rosinenbomber" am Haken über dem benachbartem Technikmuseum.

Ansonsten hat die Modewoche nicht viel mit dem Flugwesen und der Geschichte zu tun. Ich bin gespannt, was uns die Modemacher so präsentieren. Ob es wirklich einen neuen Trend gibt? Ich bin da eher skeptisch. Die ersten Veranstaltungen im Vorfeld der Modewoche haben da noch keinen Aufschluss gegeben. Auf diesen Events, wie der Eröffnung des temporären Shops des japanischen Modelabels UNIQLO in der Torstraße, war der noch nicht auszumachen. Dabei beobachte ich weniger die präsentierte Mode, sondern die Besucher.

Das sind ja vor allem modebewusste Menschen. Manche darunter neigen zur Selbstinszenierung. Das sind die Paradiesvögel, die wir so mögen und brauchen. Sie sind Inspirationsquelle und manchmal sogar Trendsetter. Klar, so auffällig wollen die meisten von uns nicht zur Arbeit oder auch in den Club gehen. Und doch, das eine oder andere kann Mann - auch im fortgeschrittenen Alter - sich von diesem Trendsettern abgucken. Man muss nur genauer hinsehen und etwas modischen Mut haben.

Ja, da ist wieder das Problem: Mann und Mut zur Mode. Sehen wir es mal positiv, der mangelnde Mut zur Mode das Mannes hat auch sein Gutes. Uns bleiben so einige modischen Mordanschläge auf unsere Augen und unser ästhetisches Empfinden erspart. Dafür sorgen dann schon die Frauen. Über die sagte einst schon Erich Kästner in seinem Gedicht "Sogenannte Klassefrauen": Wenn es Mode wird, sie (die Fingernägel) abzukauen, oder mit dem Hammer blau zu hauen, tuns sie's auch und freuen sich halbtot.

Davon sind wir Männer mehrheitlich noch weit entfernt - sieht man mal von weißen Socken und behaarten Beinen in kurzen Hosen ab. Und doch, etwas mehr Mut zu modischer Kleidung, mehr Mut zu einem eigenen Stil, ist vielen Männern zu wünschen. Vor allem einen eigenen Stil vermisse ich bei vielen Männern. Stil ist hier nicht mit dem allgegenwärtigem Karohemd oder T-Shirt plus Jeans und Turnschuhen gemeint. Das ist für mich eher ein Un-Stil-Outfit. Wer sich so anzieht, ist zu faul, sich einmal darum zu kümmern, welches Bild er so abgibt.

Ich werde wohl heute irgendwo auf einer Modemesse frühstücken. Morgen endet nämlich schon meine ganz persönliche Modewoche wieder.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Viel Spaß beim Shoppen des neuen Outfits.

 


Veröffentlicht am: 14.01.2014

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