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25.06.2017

 

 

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Geld sparen in fremden Betten

Trotz Hygienebedenken würde jeder zweite Deutsche Couchsurfing & AirBnB nutzen

Teilen und Tauschen helfen sparen – und darin sehen auch die Deutschen den großen Pluspunkt beim Trend "Shareconomy". 48 Prozent geben an, dass entsprechende Angebote rund um Themen wie Autos (Carsharing), Bücher (Booksharing) oder Wohnungen (Couchsurfing & AirBnB) helfen, Geld zu sparen.

Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Deals.com (www.deals.com), dem Portal für kostenlose Gutscheine und Rabatte. Die Wirtschaft des Teilens wird von gut einem Drittel der Befragten als ressourcenschonend (38 Prozent) eingeschätzt – jeder Zehnte sieht darin sogar eine Kapitalismuskritik, da mit solchen Angeboten den großen Konzernen ein Schnippchen geschlagen werden kann (10 Prozent).

Besonders bei der Reiseplanung suchen die Deutschen vermehrt nach Alternativen zur herkömmlichen Hotelbuchung: Jeder Zweite empfindet die Kostenersparnis von Anbietern wie Couchsurfing (47 Prozent) oder AirBnB (49 Prozent) als großen Vorteil.

Fremde Couch? Kein Problem, vor allem für Männer


Fast jeder zweite Deutsche würde Unterkunftskonzepte wie AirBnB, Couchsurfing oder Wimdu nutzen und auf der fremden Couch oder in einer privaten Gastwohnung übernachten (48 Prozent) – vor allem Männer (61 Prozent) sind von dem Trend angetan. Die Hälfte der Befragten freut sich, dass man zudem beim Couchsurfing neue Leute kennenlernt und jeder Dritte schätzt die hilfreichen Insider-Tipps des Gastgebers (36 Prozent). Skepsis herrscht hingegen bei den Damen vor: 61 Prozent der Frauen haben Couchsurfing bisher nicht genutzt und würden es auch nicht tun.

Panik vor Drecklöchern und nervigen Gastgebern


Für viele überwiegen dennoch verschiedene Vorurteile und Ängste: 83 Prozent der Frauen und drei Viertel aller Befragten (77 Prozent) lehnen Gastwohnungen ab, da sie nicht wissen, was auf sie zukommt. Die Vorstellung von einem nervigen Gastgeber (62 Prozent) und die geringe Privatsphäre (60 Prozent) lösen bei vielen starkes Unbehagen aus.

Ein Großteil macht sich zudem Gedanken um unzureichende Hygiene: Zwei Drittel (64 Prozent) haben bei Couchsurfing große Bedenken hinsichtlich der Sauberkeit in diesen Unterkünften. Jeder Dritte hat Sorge, dass die Beschreibung vielleicht nicht der Realität entspricht (35 Prozent).

Meins bleibt meins: Bei der eigenen Couch hört das Teilen auf

Auch seine eigene Couch zur Verfügung zu stellen, fällt den Deutschen sichtlich schwer. Hier kommt der Trend zum Teilen an seine Grenzen: Nur fünf Prozent haben schon mal ihre eigene Wohnung angeboten. Zwei Drittel der Deutschen – sogar sieben von zehn Frauen – würden ihre eigene Couch oder Wohnung gar nicht anbieten wollen.

Positive Erfahrungen: Vier von fünf Deutschen glauben an die Zukunft des Teilens

Bisher hat trotz allem nur ein Bruchteil der Deutschen Angebote in unbekannten Betten wahrgenommen – nur acht Prozent haben Couchsurfing und neun Prozent AirBnB jemals als Gast genutzt.

Diese noch wenigen Gastbetten-Pioniere waren von dem Konzept bisher jedoch sehr angetan: Eine große Mehrheit von 80 Prozent hat gute Erfahrungen mit dem Konzept gemacht. So ist davon auszugehen, dass der Shareconomy-Anteil zukünftig weiter wachsen wird: 43 Prozent der Deutschen glauben an einen noch stärkeren Teilen-und-Tauschen-Trend in der Zukunft.

 


Veröffentlicht am: 19.01.2014

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