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Gesundheits-News vom 7. Februar 2014

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Anfang 2014 rauschten die Schlagzeilen zur präventiven Wirkung der Mittelmeerküche durch den Blätterwald: "Mittelmeer-Diät schützt vor Gefäßkrankheiten" oder "Mediterrane Diät verhindert Diabetes". Dabei wurden Risikosenkungen von 30% über 40% bis hin zu 50% bejubelt. Dazu erklärt Udo Pollmer, Wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E. e.V.). "Diese Studie zeigt den \'Klassiker´ unter den Blendern der Ernährungsforschung - denn in den Lobeshymnen kolportierten viele Medien die schlagzeilenträchtige, aber irreführende relative Wahrscheinlichkeit" "die tatsächliche, also absolute Verminderung des Risikos liege nach Studienangaben bei irrelevanten 0,68% bis 1,88%, die sich statistisch kaum absichern ließen.  Sollten diese Daten tatsächlich stimmen, dann ist die Mittelmeer-Diät damit erledigt", so Pollmer.

Im Jahr 2013 betrug der Umsatz der Arzneimittel, die zugunsten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet wurden, nach Analysen des Marktforschungsinstituts IMS HEALTH zu Werkspreisen und unter Berücksichtigung der in 2013 geltenden gesetzlichen Herstellerrabatte rund 19,8 Mrd. Euro. Davon entfielen 12,2 Mrd. Euro auf patentgeschützte Arzneimittel, ein Zuwachs von knapp 10 %. Demgegenüber ist der patentfreie Markt um 4,3 % auf 7,6 Mrd. Euro zurückgegangen.

Der patentfreie Arzneimittelmarkt unterteilt sich wiederum in zwei Segmente: Zum einen in die patentfreien Erstanbieterprodukte mit einem Umsatz von rund 3 Mrd. Euro und zum anderen in den Generikamarkt.

Hier wurden in 2013 preiswerte Generika für 4,6 Mrd. Euro von den niedergelassenen Ärzten zu Lasten der GKV verordnet – dabei sind die Rabatte aus individuellen Rabattverträgen allerdings noch nicht einmal berücksichtigt. Laut Hochrechnungen von IMS HEALTH betrugen diese Rabatte im Jahr 2013 über 2,5 Mrd. Euro. Der Großteil davon entfällt auf Generika, so dass sich das reale Umsatzvolumen der Generika halbiert. Im Ergebnis entfielen auf Generika Ausgaben von ca. 2,3 Mrd. Euro – gleichbedeutend mit 7,3 % der Gesamtausgaben der GKV für Arzneimittel …. und das bei einem Versorgungsanteil an Tagestherapiedosen von 73 %.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/gesundheitsnews20140206_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 07.02.2014

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