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Testsieger: Sweet Protection Igniter MIPS

Schwedische Versicherung Folksam attestiert nur drei Helmen gute Sicherheit

Das schwedische KTH Royal Institute of Technology und Autoliv haben 13 auf dem schwedischen Markt beliebte Ski- und Snowboardhelme auf Herz und Nieren getestet. Für die Versuche stand den Forschern modernstes Labor-Equipment zur Verfügung, mit dem Ski- und Snowboardunfälle realitätsgetreu simuliert wurden.

Die Studie wurde von der Versicherung Folksam in Auftrag gegeben, die 50 Prozent der schwedischen Bevölkerung versichert. Nur 3 von 13 Helmen wird eine gute Schutz-Performance attestiert, obwohl sie bereits alle anhand von EU-Standards getestet und mit der CE-Kennzeichnung versehen waren. Testsieger ist der Helm Igniter MIPS von Sweet Protection.

Der Gründer und Head of R&D des norwegischen Unternehmens Sweet Protection, Ståle Møller, sieht dies als eine Bestätigung der konsequenten Arbeit bei der Entwicklung von innovativen Sicherheitskonzepten: „In all unseren Helmen, egal in welcher Preisklasse, wenden wir die selben technologischen Prinzipien an. Diese haben wir in den letzten 13 Jahren ständig weiterentwickelt und verbessert.“

Der Igniter MIPS verfügt über eine extrem leichte Außenschale mit einer an die jeweilige Zone angepassten Stärke, einen eingepressten EPS Liner mit Impact Shields in den kritischen Bereichen, welche die Kräfte bei einem Aufprall gleichmäßig verteilen und das MIPS-System, das auftretende Rotationskräfte um bis zu 50 Prozent abschwächt.

„Diese Studie legt den Bedarf für eine Verbesserung der Helmsicherheit betreffenden Standards offen. Sie sollten zwischen Helmen mit einem hohen Sicherheitslevel und denen mit niedrigeren Standards unterscheiden. Das derzeit gängige CE-Kennzeichen ist keine Garantie für einen hohen Sicherheitsgrad eines Helmes. Unsere Studie zeigt, dass ein Helm, der die heutigen Standards erfüllt, den Stürzenden bei einem Unfall nicht zwingend vor einer Gehirnerschütterung bewahrt“, sagt die für die Studie verantwortliche Sicherheits-Forscherin Helena Stigson von Folksam.

Eine von zehn Personen, die sich in Schweden auf einer Skipiste verletzen, ziehen sich eine Kopfverletzung zu, was mitunter das gefährlichste ist, was einem Skifahrer passieren kann. Die Hälfte dieser Verletzungen kann vermieden werden, wenn ein Helm getragen wird.

Im dem Test am besten abgeschnitten hat der „Igniter MIPS“ von Sweet Protection, gefolgt von Everest`s „U Ext MIPS HLM“ und dem Scott „Chase MIPS“. Die schlechtesten Ergebnisse erzielten der Skihelm der Baumarktkette Biltema, der „U All Mountain“ von Everest, das Modell „Pro“ von Head und der „Vantage“ von Smith.

Test-Methodik

Die Tests, die Folksam durchgeführt hat, sind härter als die Tests, die notwendig sind, um einen Skihelm auf den Markt bringen zu dürfen. Ihre Tests simulieren realistisch einen Skiunfall und die Resultate zeigen, dass die meisten Helme verbessert werden müssten, obwohl sie die Standardtests der EU und die Tests für das CE-Kennzeichen bestanden haben.

Folksam hat drei Aufpralltests durchgeführt, von denen zwei Skiunfälle mit schräg gerichteten Kräften und einer einen direkten Aufprall gegen den Kopf simulieren. Bei dem direkten Aufprall fällt der Helm im Lot auf die Aufprallfläche. Gemessen wird die Beschleunigungskraft im Moment des Aufpralls. Dies ist auch der einzige gesetzlich vorgeschriebene Test, den ein Helm vor seiner Markteinführung bestehen muss. Er wird mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 20km/h durchgeführt. Folksam hat diesen Test mit einer erhöhten Geschwindigkeit von 25km/h ausgeführt.

 


Veröffentlicht am: 11.02.2014

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