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Morgengruß von Helmut Harff: Tierliebe

Wer regt sich da auf?

Die bösen Tierquäler im Kopenhagener Zoo haben eine Giraffe geschlachtet und an die Löwen verfüttert. Die Katzen werden ihre Freude daran gehabt haben. Die Gutmenschen weltweit jaulen dagegen auf. Zoos. Das Guantanamo für Wildtiere sollen geschlossen werden, so die billige Forderung.

Was passiert dann mit den Tieren? Lässt man die einfach frei? Schickt man sie in ihre Heimat? Warum nicht, wenn die Tiere überhaupt wüssten, wo ihre Heimat ist. Schließlich sind nahezu alle Tiere nicht in freier Wildbahn aufgewachsen. Sie würden wahrscheinlich dort schnell zugrunde gehen. Was macht man dann mit den Millionen von Zootieren? Keulen, wie man es mit Nutztieren macht, die von einer Seuche befallen sein könnten? Und dann? Man kann ja Katzen- und Hundefutter daraus machen.

Dagegen können die meisten Gutmenschen ja nicht viel haben, denn die Zoofeinde sind ja nicht generell gegen Tiere in Menschenhand. Zumindest habe ich weder bei PETA noch beim WWF oder ähnlichen Organisationen jemals etwas von Protesten gegen Haustiere gehört. Wie auch, leben sie ja von Spenden der (Haustier)-Freunden. Hier zeigt sich die ganze Bigotterie der Zoo-Gegner. Wer gegen Zoos ist, müsste meiner Meinung nach auch so konsequent sein, und das Halten von Haustieren verteufeln.

Haustiere, auch davon bin ich zutiefst überzeugt, werden viel seltener als Zootiere artgerecht gehalten. Man sehe sich nur die völlig überzüchteten Hunde an. Katzen, die vor eine Maus Reißaus nehmen, Hunde, die nur noch an der Leine Gassi gehen dürfen, Vögel in kleinen Käfigen, das hat nichts mit artgerechter Haltung zu tun. Warum bringen wir Vögeln das Sprechen und Hunden das Pfötchen geben bei? Warum schlafen Katzen und Hunde im Bett ihrer menschlichen Besitzer? Warum schmusen Haustierhalter mit Zwergkaninchen, Hamstern, Meerschweinchen und Ratten? Weil sie sich so sehr für eine artgerechte Tierhaltung einsetzen?

Da vergehen Hund und Katz das Lachen. Klar ist es einfach die Schließung von Zoos zu fordern. Doch vor der eigenen Haustür zu kehren und mit dem Tierschutz oder wenigstens mit der artgerechten Tierhaltung bei den eigenen Viechern zu beginnen, dass will dann (fast) kein Tierfreund. Wobei sich für mich dieser Begriff eigentlich verbietet.

Klar kann man über Sinn und Zweck von Zoos und Tiergärten streiten. Doch dann muss man auch die Haltung von Haustieren endlich thematisieren. Es reicht längst nicht aus, geldgierigen Züchtern von Haustieren das Handwerk zu legen. Wer es mit dem Tierschutz wirklich ernst meint, der denkt dabei nicht nur an die armen Zootiere.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 13.02.2014

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