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Das neue Montforthaus

Feldkirch: Programmsignale zwischen Dialog und Musik

Feldkirch ist die Kulturhauptstadt des Vierländerecks mit langer Tradition. Ende 2014 wird die Stadt um eine neue Attraktion reicher: Das umweltfreundlich gestaltete neue Montforthaus setzt ein Ausrufezeichen für Kulturbegeisterte in Vorarlberg. Nun haben sich die Verantwortlichen mit der inhaltlichen Ausrichtung auseinandergesetzt und präsentieren mit Folkert Uhde und Hans-Joachim Gögl zwei international anerkannte Experten als „Architekten“ für die zukünftigen Programmschwerpunkte.

Kultur im Vierländereck


Feldkirch liegt zentral in Vorarlberg inmitten des Vierländerecks. In der Stadt mit dem malerischen mittelalterlichen Stadtbild findet bereits eine Vielzahl an kulturellen Veranstaltungen, wie z.B. das poolbar Festival oder die Vinoble Feldkirch, statt, die Besucher aus nah und fern lockt. Nur einen Katzensprung entfernt haben die Bregenzer Festspiele ihre Seebühne. Als Kultur- und Kongresszentrum soll das neue Montforthaus zukünftig unterschiedlichsten Formaten ein Zuhause bieten. Das kann ein Konzert mit dem Symphonieorchester Vorarlberg sein, ein Abend mit einem deutschen Liedermacher, die Multimediashow eines Weltreisenden oder ein Ärztekongress. Um aber nicht nur dienstleistende Hülle, sondern ein Haus mit Identität zu werden, setzt das Montforthaus vor allem auch auf eine eigene Programmatik.

Entwickelt aus der Geschichte

Feldkirchs als wichtigem humanistischem Zentrum stehen dabei die Leitmotive Dialog und Musik im Mittelpunkt. Die Stadt Feldkirch soll zum Ausgangs- und Bezugspunkt werden, zum bewusst gestalteten Resonanzraum. Gleichzeitig wird dieser lokale Bezug in Dialog mit außergewöhnlichen internationalen Künstlerinnen und Experten gebracht. Eine „Leuchtturm-Reihe“ ist geplant. An jeweils drei Wochenenden im Jahr, die sich einem Hauptthema widmen, entstehen Programme die sich aufeinander beziehen. Bewusst außerhalb der Hauptsaison angesiedelt, greift die Programmreihe Themen auf, die mit jahreszeitlich verbundenen Stimmungen, Bräuchen und Festen verbunden werden. Das Montforthaus soll zum Ort der Begegnung und des Lernens werden. Ein Raum für Konzerte und Diskurs. Sprache und Kultur, Dialog und Musik.

Die „Architekten“ der Programmschwerpunkte

Mit Folkert Uhde und Hans-Joachim Gögl konnten zwei international anerkannte Experten in den Bereich Kongress- und Konzertgestaltung engagiert werden. Die beiden entwickeln basierend auf der gewählten Programmatik einen konkreten Umsetzungsvorschlag.

Der „Kulturmanager des Jahres 2009“ Folkert Uhde gehört zu den renommiertesten Experten für neue Aufführungsformen klassischer Musik. Er initiierte und programmierte mehrere Festivals, unter anderem seit 2002 die Biennale Alter Musik in Zusammenarbeit mit dem Konzerthaus Berlin. 2006 gründete er das inzwischen international etablierte Kultur- und Veranstaltungszentrum Radialsystem V als „New Space for the Arts in Berlin“. Im Jahr 2012 wurde er zum künstlerischen Leiter des traditionsreichen Festivals ION – Internationale Orgelwoche Nürnberg-Musica Sacra berufen.

Hans-Joachim Gögl beschäftigt sich seit vielen Jahren mit neuen Veranstaltungsdramaturgien zwischen Kommunikation, Kultur und gesellschaftlicher Entwicklung. Als Veranstalter der „Tage der Utopie“ wurde er 2011 mit dem Österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung ausgezeichnet. Für das Bregenzer Festspielhaus entwickelte und leitet er seit 2008 den internationalen Kongress VLOW! Zum Thema „Raum & Kommunikation“. Zudem begleitet er Auftraggeber aus der Touristik bei regionalen Entwicklungsprozessen im Bereich Kultur und ist Mit-Autor des Fachbuches „Der Kongress tanzt“, das 2014 erscheint.

 


Veröffentlicht am: 14.02.2014

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