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28.06.2017

 

 

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Fastenzeit = Energiezeit

Das Doc Weingarten-Konzept

Die meisten Menschen verbinden mit der Fastenzeit karge Entbehrung, Hungerleiden, den weltlichen Genüssen zumindest tageweise oder zumindest stundenweise entsagen. Andere beschränken sich auf die Reduktion von „Genussmitteln“ wie Alkohol, Koffein oder Nikotin.

Stellen Sie sich vor, Sie blicken durch, wie in Ihrem Körper Energie entsteht. Sie verstehen auf einmal die einfachen Wege der Erholung, die Ihr Körper braucht – die er sich auch nimmt, selbst wenn Sie ihm diese Erholungsphase nicht geben.

Sie verstehen, dass die Frühjahrsmüdigkeit eine ganz natürliche Reaktion des Körpers ist und plötzlich verstehen Sie auch, wie aus Fastenzeit – bei cleverer Gestaltung - Energiezeit werden kann.

Ihr Ziel ist dann eben nicht Enthaltsamkeit mehr oder weniger gut zu üben, sich an den Misserfolgen zu frustrieren, um dann im alten Trott weiterzumachen, sondern diese Zeit zu nützen um das eigene Energie-Niveau wieder aufzufrischen. Wie schaffen Sie das?

Lösen Sie sich von dem Gedanken, unser Energiedepot sei ein Tank, der eben randvoll sein kann – dann haben Sie viel Energie – oder ziemlich leer – dann sieht es eben schlechter aus mit der Energie und dann fühlen Sie sich erschöpft. Unser Energie-Niveau hat nichts gemeinsam mit dem Benzintank Ihres Wagens. Wenn der voll ist können Sie noch lang fahren, wenn auf Reserve dann eben langsamer und weniger lang.

Die Körper-Energie gehorcht anderen Gesetzen. Sie kommen dem Verständnis wie Energie in Ihrem Körper entsteht viel näher, wenn Sie sich vorstellen, dass es sich bei dem Energietransportsystem um ein Pipelinesystem handelt. Je kleiner der Durchmesser jeder Pipeline ist, um so weniger Energie kann fließen. Pipelines machen aber nur Sinn, wenn sie auch gespeist werden. Also brauchen Sie eine Raffinerie und ein Pumpsystem.

Was steht nun in Ihrem Körper für was?

Die Pipeline – ist das System in dem die wertvolle Flüssigkeit transportiert wird. Das entspricht bei uns dem Gefäßsystem. Im Zentrum der medizinischen Forschung steht das System der Arterien. Das macht zwar Sinn, weil an Arterienerkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall) immer noch sehr viele Menschen sterben, aber ein sehr großes Problem wird dabei übersehen. Das Venen- und Lymphsystem ist was die Energie-Entstehung in unserem Körper anbelangt mindestens von gleich großer Bedeutung.

Dieses Pipeline-System – Venen-Lymphsystem - entscheidet nämlich darüber, ob und wie viel aus der Raffinerie abtransportiert werden kann, um im Körper dann jeder einzelnen Zelle zur Verfügung gestellt zu werden. Bei fast 90% der „modernen“ Menschen besteht gerade in diesem Gefäßsystem ein wesentliches Problem, das sie daran hindert, ohne Probleme aus dem körperlichen Winterschlaf  wieder auf Touren zu kommen, ohne in die Frühjahrsmüdig-keitsphase hineinzufallen.
 
Woran liegt das?

Ohne Raffinerie gibt es kein Benzin – ohne Dünndarm gibt es keine Energie-Versorgung im Körper. Der Dünndarm stellt die Energie-Quelle Nr. 1 in unserem Körper dar. Ohne ihn läuft binnen kurzer Zeit gar nichts mehr im Körper.

Wichtig ist jetzt noch dass wir verstehen was in unserer Raffinerie – dem Dünndarm – passiert. Schütten Sie minderwertiger Rohöl in die Raffinerie hinein, hat der Ingenieur Probleme Super Plus Benzin zu produzieren. Genauso verhält es sich mit unserem Körper. Schütten wir minderwerte Nahrungsmittel und chemisch bearbeitete Getränke in den Dünndarm, kann er keine perfekte Energie produzieren. Das Ergebnis wird also nicht Super Plus Benzin sein sondern vielleicht so etwas ähnliches wie Altöl. Die Folgen sind Trägheit, Lustlosigkeit, Anfälligkeit für Infekte, Adynamie.

Das wirkt sich natürlich auch auf das Pumpsystem aus – unser Herz. Wie jede Zelle ist auch das Herz davon abhängig ob es mit „Altöl“ oder Super Plus Benzin versorgt wird. Natürlich dürfen wir auch nicht vergessen, dass gerade das üppige Abendessen nicht nur den Dünndarm belastet – denn der will genauso schlafen wie das Gehirn – sondern auch zusätzlich das Herz.

Die 4 „Geheim-Faktoren“, die aus Ihrer Fastenzeit eine Energiezeit machen.

· Sie entscheiden sich während dieser Zeit immer für Lebensmittel anstatt für Nahrungsmittel. Lebensmittel sind naturbelassen und schenken Ihnen Lebenskraft. Nahrungsmittel verhindern lediglich, dass Sie verhungern.

· Sie entscheiden sich immer für die Nahrung, die garantiert leicht verdaulich ist. Dadurch entlasten Sie Ihren Dünndarm, er muss weniger arbeiten und kann sich rascher erholen. Das wird er Ihnen tausendfach belohnen.

· Sie essen wann immer es möglich ist abends nichts. Dafür trinken Sie reichlich Tees, stilles Wasser oder verdünnte Fruchtsäfte. Dadurch verhelfen Sie Ihrem Dünndarm zu einer Ruhephase, in der er sich rasch erholen kann. Das Ergebnis ist Energiegewinn – und nicht was die meistens befürchten Energieverlust!

· Sie starten damit, sich täglich zu bewegen. Mit täglich meine ich auch täglich und nicht 2-3 mal pro Woche. Starten Sie mit 5-10 Minuten. Rein in die Laufschuhe und raus an die frische Luft. Sie werden sehen, es werden jeden Tag ein paar Minuten mehr – weil´s einfach Spaß macht. Bleiben Sie dabei immer im Belastungsbereich der Ihnen leicht fällt. Das kleine Geheimnis, damit richtig anzufangen, liegt darin, so zu laufen oder Rad zu fahren, dass Sie frischer zurückkommen wie Sie gestartet sind. Das mag die ersten Tage sehr gemächlich erscheinen. Sie sollten aber Ihren Körper auf keinen Fall stressen. Entspannt und locker erreichen Sie garantiert Ihr Ziel!

Die besten individuellen Tipps, die die 4 „Geheimfaktoren“ mit Erfolg zu füllen:

· Das Energiefrühstück -  und der Vormittagshunger kommt garantiert später

Ihr Ziel ist es mit dem Frühstück nicht nur den morgendlichen Bärenhunger zu stillen, sondern den Vormittag energetisch zu gestalten. Sie brauchen also Lebensmittel, die Ihnen genügend Energie für den ganzen Vormittag geben. Ich empfehle Ihnen dazu ein perfektes Müsli, das leicht zu verdauen ist und mit dem viele meiner Hochleistungssportler zum Erfolg sprinten:

· Das Mittagessen – das auf die Sprünge hilft!

Die meisten Berufstätigen haben oder nehmen sich nicht genügend Zeit zum Mittagessen. Oft wird irgendetwas schnell schnell hineingestopft, das häufig auch noch schwer verdaulich ist, weil Fett und Fleisch dabei ist. Man sagt zwar „Mahlzeit“ zum Mitarbeiter, meint aber Schlingzeit. Spätestens gegen 15.00 Uhr überkommt einen dann eine bleierne Müdigkeit, die Folge der Belastung durch Verdauungsarbeit, die zu leisten ist und durch den ganz natürlichen Leistungsknick der eben zwischen 13.00 und 15.00 Uhr eintritt.  Diesem Problem können Sie entrinnen durch leichte Kost zum Mittagessen. Versuchen Sie es einfach mal mit einer Gemüsesuppe (Minestrone), einer Getreidesuppe, Spargelsuppe oder Fischsuppe – und dazu essen Sie natürlich KEINE Brot, damit Ihr Blutzucker nicht nach oben schnellt. Sie werden erstaunt sein, wie leicht Ihnen der Nachmittag fällt. Mit diesem Esskonzept können Sie sich es sparen Kalorien zu zählen.
   
· Der Zwischendurch“SNACK“ belastet nur!
Wie oft greift man am Vormittag oder kurz vor Arbeitsende in die Schublade, ein Schokoriegel oder eine sonstige Süßigkeit lacht einem entgegen. Raus mit diesem Zeug aus der Schublade. Für Zwischendurch entscheiden Sie sich für einen belebenden Tee, stilles Wasser oder verdünnten Fruchtsaft – am besten Apfelsaftschorle – natürlich ungesüßt oder einen Energietrunk in dem Mineralien, Vitamine und Eiweiße (Aminosäuren) enthalten sind (z.B. von Ultra Sport der „Refresher“ oder vergleichbare Produkte). Achten Sie aber darauf, dass immer Vitamine, Mineralien und Eiweiße enthalten sind und möglichst wenig Zucker! Denn was passiert wenn Sie einen Schokoriegel naschen. Ihr Blutzucker steigt rasch an, das stimuliert die Insulinproduktion, diese senkt aber den Zucker meist so rasch, dass Sie bald in einen leichten Unterzucker kommen und das macht Heißhunger. Sie brauchen rasch wieder einen Schokoriegel. Nicht vergessen, Zucker den Sie nicht verbrennen wird in den Fettzellen angelagert.

· Kann plötzlicher Alkoholentzug zum Problem werden?
Das hängt natürlich davon ab, wie viel und wie regelmäßig Sie Alkohol trinken. Schwierig kann es werden, wenn Sie täglich mehr als eine Flasche Wein oder 1 Liter Bier trinken. Dann sollten Sie die Menge jede Woche halbieren und bei Entzugsproblemen unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen. Die Leber freut sich immer über die Mariendistel – eine Pflanze, die der Leber hilft, sich rasch zu regenerieren. Präparate wären Legalon , Hepa-Loges u.a.)

· Sind Nahrungsergänzungsmittel hilfreich?
Nahrungsergänzungsmittel insbesondere Vitamin A, E, C, Selen und Zink sind in Phasen der körperlichen Entschlackung und Belastung meist sinnvoll und hilfreich, weil sie den Körper unterstützen mit Problemen leichter fertig zu werden. Beim Gewicht abnehmen werden immer Schadstoffe freigesetzt, die in Fettzellen und dem Bindegewebe gespeichert waren. Besonders Vitamin A, C und E sowie Selen helfen diese zu neutralisieren – sie wirken als Radikalfänger.

· Ich liebe Kaffee und kann´s nicht lassen
Sie müssen nur genau wissen was Kaffee alles macht in Ihrem Körper und Sie werden ihn reduzieren, am besten eine Zeit lang ganz weglassen.  Coffein steigert Ihre Herzschlag und verengt die Arterien. Beide Wirkungen sind nur vorübergehend, geben Ihnen aber das Gefühl wie nach einen kurzen Spaziergang, Sie fühlen sich frischer. Das ändert sich aber spätestens nach 1 Stunde, dann sind Sie so müde als hätten Sie den Spaziergang tatsächlich gemacht, nur fehlte dabei die Sauerstoffaufnahme. Sie brauchen also unbedingt erneut einen Kaffee. Außerdem gibt es kaum ein anderes Getränk, das Sie so nachhaltig sauer macht und es sorgt auch dafür, dass Sie Wasser verlieren. Eine junge frische Haut benötigt aber sehr viel Wasser!

Was ist die Alternative? Sie trinken Espresso – denn der hat in der Regel nur 30 % des Koffeins der aufgebrühten Tasse Kaffee. Meist verträglicher ist der Espresso mit aufgeschäumter Milch. Leider wird zum Aufschäumen meist H-Milch genommen und diese ist nach der Hitzebehandlung, die sie hinter sich hat, ein totes Nahrungsmittel ohne Lebenskraft. Wenn´s ohne Kaffe noch nicht ganz geht am Anfang, dann sollten Sie immer ein Glas Wasser dazu trinken. Am besten Sie versuchen es mit einem belebenden Grünen Tee. Der hat viele Mineralien, führt Ihnen Flüssigkeit zu und schwemmt eben nicht aus.

 


Veröffentlicht am: 17.02.2014

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