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Morgengruß von Helmut Harff: Wohnungslos

Nicht allen sieht man, dass sie keine Wohnung haben

Wohnungslose Menschen erleben wir ständig. Sie verkaufen gern Obdachlosenzeitungen, schlafen auf der Straße, betteln und wirken nicht immer sympathisch. Für viele sind sie der Bodensatz der Gesellschaft.

Das sind die Wohnungslosen, denen man ihr Schicksal sofort ansieht. Doch es gibt noch eine ganz andere Gruppe von Wohnungslosen. Sie sind sauber und ordentlich gekleidet. Ihr Haar ist frisiert und die Fingernägel manikürt. Viele Menschen kennen ihre Namen und sie sind ständig in den Medien präsent.

Nein, ich meine weder die Bewohner der Big Brother-Container oder die Käfer essenden Dschungel-Camp-Bewohner. Ich meine unsere Politiker in Berlin. Einige der namhaftesten Vertreter - es sind zumeist Vertreterinnen - sind zumindest an ihrem Arbeitsort Berlin wohnungslos. Frauen wie Ursula von der Leyen, Manuela Schwesig oder Andrea Nahles, aber auch Heiko Maas - alles Kabinettsmitglieder - hausen während ihres Berlinaufenthalts in ihren Büros.

Die Damen im Negligee, dass ist für die Sicherheits- und Reinigungskräfte sicherlich ein ungewöhnlicher Anblick. Wieso gibt es von Ursula, Manuela oder Andrea noch keine Büroschlaf-Fotos auf Facebook?

Doch Spaß beiseite. Ich finde es schon merkwürdig, wenn Ministerinnen und Minister sich kein Zimmer, keine Wohnung in Berlin mieten. Zugegeben, die Mieten in Berlin sind gestiegen, doch noch immer bezahlbar. Wieso ziehen die vier nicht in eine WG? Wurden deshalb gerade die Diäten erhöht?

Ha, jetzt weiß ich, warum die Kinder von Mutter Merkel auf eine eigene Wohnung verzichten. Sie sind sich nicht sicher, ob sie die noch brauchen, wenn die eigenen vier Hauptstadtwände endlich eingerichtet sind. Man denke an die Länge der Amtszeit von Ex-Minister Friedrich. Da lohnt eine Wohnung einfach nicht.
 
Ich mache mir jetzt in den eigenen vier Wänden mein Frühstück. Übrigens: Die Wohnungskalamität kam infolge einer Anfrage der Linken zu Tage.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Haben Sie noch ein Bett für unsere Politiker frei?

 


Veröffentlicht am: 18.02.2014

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