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„Die 8 der Wege“

Die Ausstellung präsentiert zeitgenössische Kunst aus Beijing in Berlin

Im Rahmen des 20. Jubiläums der Städtepartnerschaft von Peking und Berlin eröffnet am 29. April 2014 die von BMW geförderte Ausstellung „Die 8 der Wege: Kunst in Beijing“ in den Uferhallen in Berlin.

Bis zum 13. Juli 2014 vermitteln Ausstellung und Begleitprogramm – u.a. mit einem hochkarätig besetzten Symposium, Führungen und einer Filmreihe – den Besuchern einen Eindruck von der Vielfalt künstlerischer Praxis in China anhand junger Künstlerinnen und Künstler aus Beijing.

Mit der zeitgenössischen Kunst in China beschäftigt sich die internationale Kunstwelt erst seit wenigen Jahren intensiver. Als erste Ausstellung dieser Art in Europa gilt die legendäre Schau „China Avantgarde“ im Berliner Haus der Kulturen der Welt vor 20 Jahren. Die Ausstellung wurde zur Initialzündung der Vermittlung im Westen. Die von Frau Prof. Yu Zhang initiierte und von der Gesellschaft für Deutsch-Chinesischen Kulturellen Austausch (GeKA e.V.) veranstaltete Ausstellung „Die 8 der Wege“ schließt an diese Tradition an und macht mit dem Schlaglicht auf wichtige aktuelle Positionen ein bisher unbekanntes China und eine neue Künstlergeneration, die sich – auch Dank der Arbeit der älteren Generation um Ai Weiwei – in den vergangenen Jahren gänzlich neue Möglichkeiten und Freiheiten erarbeitet hat, sichtbar.

Das Kuratorenteam mit Guo Xiaoyan – eine der bekanntesten Kuratorinnen Chinas, derzeit tätig am Minsheng Art Museum, zuvor Chief Curator am Ullens Center for Contemporary Art – sowie den Berliner Kuratoren Thomas Eller (Künstler und ehemaliger Direktor der Temporären Kunsthalle Berlin) und Andreas Schmid (Künstler und Experte für chinesische Kunst) hat die Auswahl für „Die 8 der Wege“ getroffen. Dafür haben sie über 50 Ateliers im Kunstbezirk 798 von Beijing, in Cao Chang Di, Hei Qiao und Song Zhuang besucht. Der Ausstellungs-titel nimmt Bezug auf die Glückszahl 8 in der chinesischen Tradition, aber auch auf die kuratorische Reise durch die vielgestaltige Landschaft der künstlerischen Ansätze Beijings, die die Ausstellungsmacher beim Wandern auf diesen Wegen kennengelernt haben.

Präsentiert werden Arbeiten von mehr als 20 Künstlern, u.a. von mittlerweile erfolgreichen Künstlern wie Liu Wei, Sun Yuan & Peng Yu, Sun Xun bis zu jungen Nachwuchstalenten, wie Yang Junling und Hu Qingtai. Die Ausstellung versammelt zum ersten Mal Hauptwerke von He Xiangyu, Fang Lu, Kan Xuan, Li Ran, Wang Sishun, Liu Chuang und Yu Honglei in Europa. Colin Chinnery hat eigens für die Ausstellung eine Soundinstallation geschaffen, die die Betrachter auf dem Weg in die Ausstellung begleitet. Auch der in Deutschland bereits bekanntere Zhao Zhao ist mit konzeptuellen Arbeiten vertreten. Zur Eröffnung ist eine Performance des jungen Künstlers Li Binyuan zu erwarten.

 


Veröffentlicht am: 23.02.2014

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