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Morgengruß von Helmut Harff: Karneval

Ich möchte kein Büttenthema sein

Sie sind Karnevalmuffel? Da entgeht ihnen was - zumindest am Fernseher. Jeden Abend geben sich jetzt auf irgend einem Sender die mehr oder weniger lustigen Büttenredner oder andere komisch rüber kommend wollenden Menschen sich die sprichwörtliche Klinke in die Hand.

Ich gebe zu, dass ich diese Sendungen hin und wieder sehe. Ich höre jetzt von den Muffeln: Kennst Du eine, kennst Du alle. Ja, so falsch ist das gar nicht. Ich habe schön häufiger den Eindruck, die Gags schon zumindest in ähnlicher Form gehört zu haben. Ob es da Schreiber gibt, die für viele der Redner ihre Beiträge verfassen? Wird da untereinander hemmungslos geklaut? Ich weiß es nicht, auffällig ist es schon.

Die Karnevalisten werden nun einwenden, dass die Themen ja sozusagen auf der Straße liegen. Ehrlich, ich möchte nicht als Thema auf  der Karneval-Straße liegen. Dann ginge es mir wie dem (Noch-)Limburger Bischof Franz Peter Tebartz-van Elst oder den Jungenfreund Sebastian Edathy. Kaum ein Redner, der an den beiden vorbei kommt. Gern von der Straße aufgelesen werden auch die FDP und ihre ehemaligen und aktuellen Protagonisten.

Ob die aktuellen Politiker darüber froh sind? Die scheinen so wenig komisch, so wenig wichtig zu sein, dass den Karnevalisten zu denen kaum etwas einfällt. Nicht in der Bütt genannt zu werden ist sicherlich noch schlimmer, als von allen durch den Kakao gezogen zu werden. Früher tauchten bei den meisten Rednern auch Sportler oder andere Promis auf. Für die gilt das gleiche wie für die Regierungsmannschaft - sie werden zumeist ignoriert. Da müssen ältere oder alte Männer wie Boris Becker oder Altkanzler Kohl immer wieder für mehr oder weniger platte Gags herhalten.

Meine Bewunderung haben bei den Fernsehsitzungen jene Promis, die von der Bühne aus nicht immer freundlich durch den schon erwähnten Kakao gezogen werden, ihr Fett weg bekommen und (trotzdem?) darüber lachen (müssen?). das dem einen oder anderen das nicht leicht fällt, ist den Betroffenen ins Gesicht geschrieben. Das scheint auch der Grund zu sein, dass viele Promis eher zurückhaltend lachen, wenn der (politische) Gegner gerade auf die karnevalistische Lanze gespießt wird.

Man sieht, das Karneval eine durchaus erste Sache ist. So mancher Elferrat und so mancher im Publikum scheinen dieser Ansicht zu sein. Sie machen häufig ein ziemlich saueres Gesicht. Vielleicht haben sie die Gags der Redner ja auch schon mehrfach gehört und können nun einfach nicht mehr darüber lachen.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück und bin froh darüber, kein Büttenthema zu sein. Obwohl, der eine oder andere könnte die genussmaenner schon einmal erwähnen. Wer will schon totgeschwiegen werden?

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und eine närrische Zeit!

 


Veröffentlicht am: 25.02.2014

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