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Morgengruß von Helmut Harff: Krawattentod

Weiberfastnascht - wehe wenn Sie losgelassen

Meine Herren, für den Fall, dass Sie kein Narr sind und auch nicht im Dunstkreis irgendwelcher närrischen Hochburgen wohnen, sei Ihnen gesagt: heute ist Weiberfastnacht. Seit spätestens 1824 – so weiß Wikipedia – übernehmen die Weiber am  Donnerstag vor Karneval für einen Tag die Herrschaft.

Bei Wikipedia ist zu lesen: „Die Vorfeier des Carnevals begann mit dem sogenannten Weiberfastnacht am Donnerstag vor demselben. Dann herrschte die ganz eigentümliche Sitte, dass Frauen und Mädchen sich untereinander die Hauben abrissen, was man Mötzenbestohl nannte. Nachmittags bewegte sich der Bellegeck, eine echt kölnische Maske, mit vielen Schellen behängt, in den Straßen herum […]“ – Abschnitt „Der Carneval in Köln vor 1823“ aus Köln Walters Werk.

Warum sind die Weiber nicht dabei geblieben? Wieso gibt es überhaupt noch Weiberfastnacht? Heute haben die Weiber – nun muss es politisch korrekt ja Frauen heißen – ohnehin die Macht. Hauben haben sie auch nicht mehr auf dem Kopf, dafür die Hosen an. Ist Weiberfastnacht nicht etwas aus der Zeit, in der Frauen noch nicht gleichberechtigt waren. Wie wir wissen, hat sich das geändert.

Doch was passiert? Die emanzipierten Frauen feiern noch immer Weiberfastnacht. Wieso fordern die Superfrauen wie Alice Schwarzer oder unsere Frauenministerin nicht die Umbenennung in Frauenfastnacht. Damenfastnacht wäre mir noch lieber. Warum? Ganz einfach: Hieße es Damenfastnacht, würden sich – so hoffe ich – die Weiber wie Damen benehmen. Die würden nicht durch die Gegend rennen und den Männern die Krawatten abschneiden.

Ich glaube, dass die Weiber an ihrem Karneval  so gern  die Schere schwingen, um uns bei nächster Gelegenheit wieder eine hässliche Krawatte zu schenken. Sie hoffen, dass wir die dann zur nächsten Weiberfastnacht tragen. Rächen wir uns und tragen die Krawatte immer dann, wenn wir mit der Krawattenschenkerin unterwegs sind. Nicht vergessen immer wieder darauf hinzuweisen, dass die geschmackvolle Krawatte von der lieben Frau ausgewählt wurde.

Ich habe noch einen Tipp: Binden Sie heute keine Krawatte, sondern das Lieblingstuch eines der Weiber um. Sollen die doch ihre eigenen Lieblingsteile abschneiden. Vielleicht reißen sie dann demnächst wieder die Kappen vom Kopf.

Ich gehe jetzt im wundervollen Hotel Chesa Monte in Tirol ohne Krawatte frühstücken.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und eine lustige Weiberfastnacht.

 


Veröffentlicht am: 27.02.2014

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