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Morgengruß von Helmut Harff: Frauentag

Ist die Gleichberechtigung noch ein Thema?

Heute ist der Internationale Frauentag - der Kampftag der Frauen. Sie merken davon kaum etwas? Ich auch nicht. Sicherlich wird es hier und da Demos geben und wie an dieser Stelle wird man in dem Medien dazu einiges lesen, hören und sehen können.

Doch warum gibt es keine wirklich machtvollen Aktionen? Ist die Situation der Frauen hierzulande so gut, dass es keinen Grund für Aktionen gibt? Verbieten wir Männer es den Frauen? Haben sich die Frauen mit ihrem Schicksal abgefunden? Sollen wir den Internationale Frauentag aus unserem Terminkalender einfach streichen? Was macht Mann am 8. März?

Zugegeben, es gibt nur wenige Gemeinwesen, in denen Frauen so gleichberechtigt sind, wie unseres. Doch besser geht es schließlich immer. Ich wäre dafür, dass sich die Geschlechter nicht spalten lassen, wenn es um die Gleichberechtigung geht. Auch die Männer haben hier ihre Forderungen. Beide sollten sich - davon bin ich überzeugt - vor allem für mehr Chancengleichheit einsetzten. Die fehlt nämlich beiden.

Die Frage, ob wir Männer Frauen irgend etwas verbieten (können), ist sicherlich nur rhetorisch, ansonsten völliger Quatsch.

Etwas kniffliger ist die Antwort darauf, ob sich die Frauen mit dem Erreichten, mit ihrem Schicksal abgefunden haben. Das müssten die Frauen beantworten. Diese Antwort hätte ich gern von Frauen, die sich sonst nicht öffentlich artikulieren - also von der sogenannten schweigenden Mehrheit. Allerdings muss ich schon feststellen, dass Frauen für Ihre Rechte - Männer übrigens auch - mehr eintreten sollen. Vielleicht sind aber alle auch irgendwie zufrieden.

Sollte das wirklich so sein, macht zumindest für Berliner Republik so ein Tag keinen Sinn mehr. Wir Medienmenschen müssten uns dann am 8. März ein anderes Thema suchen.

Ja, was machen wir am 8. März? In der DDR gab es an diesem Tag zumindest am frühen Morgen Blumen, die am Nachmittag gemeinsam mit Prämien an viele Frauen verteilt wurden. Die männlichen Kollegen kochten Kaffe (haben die auch abgewaschen) und verteilten Komplimente und kleine Aufmerksamkeiten. Gearbeitet wurde an einem solchen Tag eher weniger. Am Abend feierte man und so manchen Arbeitsplatzflirt wurde so publik. An der Dreifachbelastung der Frauen - Küche, Kinder und Job - wurde von den eher weniger emanzipierten Männern nicht gerührt.

Ich gehe jetzt frische Brötchen holen - Frauentag hin oder her. Das mache ich (fast) immer.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und allen Frauen und Männern deutlich mehr Chancengleichheit.

 


Veröffentlicht am: 08.03.2014

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