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25.06.2017

 

 

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Bulgariens Samuil-Festung

Die Festung zählt zu den 100 nationalen Tourismusstätten Bulgariens

Gelegen ist die Samuil-Festung am Fuße des Belasitsa-Gebirges, am rechten Ufer des Strumeshnitsa-Flusses oberhalb der Straße von Petrich nach der bulgarisch-mazedonischen Grenze. Errichtet wurde sie in den Jahren 1009-1013 als Teil eines weitreichenden Fortifikationssystems zum Schutz von Ohrid, der Hauptstadt des Ersten Bulgarischen Reiches.

Attraktion


Heute herrscht auf dieser entlegenen historischen Sehenswürdigkeit reges Treiben. Dutzende Arbeiter sind am Werk, um die Anlage in eine einzigartige Stätte für Touristen aus dem In- und Ausland zu verwandeln. Hinter dem Projekt „1.000 Jahre nach der Schlacht von Samuil“ im Wert von knapp über 1,9 Millionen Leva steht die Gemeinde Petrich. Von der Festung eröffnet sich ein herrlicher Ausblick auf die gesamte Ebene. Erbaut wurde sie unter Zar Samuil. Man nimmt an, dass sie in der großen Schlacht zwischen Bulgarien und Byzanz nahe dem Dorf Klyuch (fünf km von der Festung entfernt) eine bedeutende Rolle gespielt hat. Die Schlacht gilt als Anfang vom Ende des Ersten Bulgarischen Reiches.

Heute kommen nicht nur Bulgaren, sondern fast genau so viele Griechen und Mazedonier in das Parkmuseum. Die Touristen werden von Jahr zu Jahr mehr. 2013 belief sich die Besucherzahl auf den Rekordwert von über 17.000, unter ihnen steigende Touristenzahlen aus Mittel- und Westeuropa, wie etwa aus Deutschland, Frankreich, Polen und Tschechien.

In vollem Glanz

In absehbarer Zeit wird die Samuil-Festung in vollem Glanz ihre Gäste empfangen. Die Gegend ist erschlossen, die gesamte Infrastruktur wurde ausgebaut. Der Wachturm, die Wehrmauer sowie die überdachten Unterstände wurden restauriert und konserviert. Auch die beiden Museumsgebäude wurden saniert und alles mit Beleuchtung und 25 Videokameras versehen. Fast fertig ist der Platz zum Bogenschießen. Darüber hinaus gibt es eine Freilichtbühne für Konzerte und anderweitige Veranstaltungen. Vier speziell ausgebildete Animatoren werden mit Kindern spielerisch in die Rolle „Junger Archäologen“ schlüpfen. Dazu werden in einem eigens dafür gebauten Sandkasten Repliken verschiedener antiker Gegenstände und Fragmente aus Ton und Keramik vergraben. Dort werden Kinder nach archäologischen Funden suchen. In den Sälen werden Filme über das Leben und Schaffen von Zar Samuil gezeigt.

Seit 1982 gehört die Samuil-Festung zu den nationalen Parkmuseen Bulgariens. Das Zarendenkmal und der Wachturm sind im landesweiten Stil der Gebäude und Denkmäler Ende der 1970er-Jahre und Anfang der 1980er-Jahre gehalten. Das Objekt stellt einen kleinen, jedoch ausgedehnten Park mit schönen gepflasterten Gehwegen und Sitzbänken dar. Über ihnen ragen hölzerne Schutzdächer, die Wege wiederum führen zu allen interessanten Ecken der Festung.

Unmittelbar am Eingang plätschert der zu allen Jahreszeiten malerische Strumeshnitsa-Fluss. Nachdem man die Eisenbrücke über den Fluss passiert hat, erhebt sich vor dem Auge des Besuchers die Bronzefigur von Zar Samuil. Über die gepflasterten Gehwege gelangt man zum Wachturm, dem sich ein kleines Gebäude anschließt, das Besuchern offen steht. In diesem ist ein Teil der Funde aus der Samuil-Festung exponiert. Vom Wachturm aus eröffnet sich ein herrlicher Ausblick auf die umliegenden Gebirge und Ebenen als auch auf das benachbarte Mazedonien. Der Ort ist ausgesprochen idyllisch und ruhig.

Text: Bulgarien-Tourismus/EH
Foto: Bulgarien-Tourismus

 


Veröffentlicht am: 20.03.2014

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