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Morgengruß von Helmut Harff: Bahngedanken – Fortsetzung

Autoverbot für Bahn-Chefs

Vor einigen Tagen machte ich an dieser Stelle einige Vorschläge zur Verbesserung der Servicequalität der Deutschen Bahn. Nun sitze ich wieder im Zug und sehe mir in Ruhe die Mails an, die zu diesem Thema gekommen sind.

Viele Leser und Leserinnen haben sich erwartungsgemäß geäußert. Gut gefallen hat mir die Idee, dass alle leitenden Mitarbeiter der Deutschen Bahn per Vertrag auf das Auto verzichten. Sie sollen – so die Idee – Bahn fahren, um so täglich hautnah mitzubekommen, was in ihrem Laden nicht läuft. Ich finde die Idee wirklich prickelnd, vor allem als S-Bahnfahrer in Berlin. Vielleicht sollte man den Chefs und Aufsichtsratsmitgliedern des Berline-Pleiteflughafens BER das Fliegen solange untersagen, bis der Flughafen endlich seine Arbeit vollständig aufgenommen hat.

Ein Vater regt Spiel- beziehungsweise Kinderabteile oder ganze Wagen für Familien mit Kindern an. Die sollten kindergerecht ausgestattet sein. Eigentlich in die gleiche Richtung geht der mehrfach gemachte Vorschlag zur Einrichtung von Businessabteilungen. Hier soll es mehr Arbeitsfläche, nur Tischabteile, Steckdosen an jedem Platz und selbstverständlich einen ständig funktionierenden und schnellen Internetzugang geben.

Den fordern fast alle für die gesamte Flotte der deutschen Bahn, vom ICE über die Regional- bis zu den S-Bahnen. Eigentlich traurig, dass man das im 21. Jahrhundert noch als Wunschvorstellung äußeren muss.

Gut fand ich auch den Vorschlag, Duschkabinen zumindest in der 1.Klasse zu installieren. Überhaupt gab es einige Vorschläge zur 1. Klasse. So soll die Bahn eine funktionierende Versorgung dort sicherstellen. Gibt es kein oder nur ein eingeschränktes gastronomisches Angebot, so soll die Bahn den (doppelten) 1.Klasse-Zuschlag noch im Zug zurück erstatten. Ähnliche Vorschläge gab es auch für die zweite Klasse. Zehn Prozent Rückzahlung, so der Tenor, wären angemessen.

Viel Verbesserungsbedarf sehen die Leser bei der Fahrpreisgestaltung. Wenig Verständnis gibt es dafür, dass Spätbucher deutlich mehr als Frühbucher zahlen müssen, obwohl die Züge kaum einmal wirklich voll sind. Bemängelt wird auch, dass man bei sehr gut gebuchten Zügen nicht weitere Wagen angehangen werden. Dann, so die Meinung einiger Leser, würde das frühe Buchen noch irgendwie Sinn machen.

Eine Modeagentur war sehr schnell und nahm meinen Vorschlag auf, im Zug Mode zu präsentieren. Wir mir die Chefin schrieb, gibt es auf ihre Anfrage noch keine Reaktion seitens der Bahn. Mal sehen, ob demnächst Models davon ablenken, dass der Zug auf Grund von … wieder einmal Verspätung hat.

Ach ja, da gab es noch den Vorschlag, bei der Begründung von Verspätungen entweder etwas kreativer zu sein, oder wesentlich genauere Angaben zu machen.

Man sieht, die Deutsche Bahn sorgt immer wieder für Gesprächsstoff. Ob die das auf den Fahrpreis aufschlagen?

Na, egal. Ich gehe jetzt in den Speisewagen frühstücken. Schließlich hat der heute geöffnet.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Allen, die sich zum Thema Bahn geäußert haben, vielen Dank.

 


Veröffentlicht am: 25.03.2014

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