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Neue Saison, neues Rad

Ausgezeichnet 2014: Räder mit Prädikat

Wer 2014 mit Elektro-Unterstützung in die Radsaison starten will, könnte beim E-Bike-Pionier Flyer (www.flyer.ch) fündig werden, genauer in dessen T-Serie. Diese Modellreihe steht bei den Schweizern für 28-Zoll-Trekking- und -Tourenpedelecs und hat ab 2014 den komplett überarbeiteten Panasonic-Direktantrieb verbaut.

Eben dieser überzeugte die Redaktion der Fachzeitschrift Fahrrad News (Ausgabe 01/2014). Der Antrieb setze bei Beschleunigung viel Kraft frei, so die Tester: „[...] auch bei hohen Tretfrequenzen schiebt er stark an und erfreut damit sportliche Radfahrer.“ Das getestete Modell „T14“ mit 14-Gang-Getriebenabe kostet 4.490 Euro.

Deutsche Pedelec-Hersteller verstehen ebenfalls ihr Handwerk. Dass das auch für Riese & Müller zutrifft, beweist der Testsieg ihres Touren-Pedelecs „Delite hybrid touring II“ im Magazin E-Bike (Ausgabe 01/2014). Die Tester attestieren dem vollgefederten und Bosch-motorisierten 26-Zöller ein „tadelloses Fahrverhalten, mit und ohne Gepäck“ sowie eine sehr gute Verarbeitung. Das Delite hybrid touring II ist zum Preis von 4.599 Euro erhältlich.

Fahrfreude der besonderen Art erlebten die Redakteure diverser Fahrradmagazine beim Test des Geländedreirads „Scorpion fs Enduro“ von HP Velotechnik. Das Radtouren-Magazin (Ausgabe 01/2014) gab dem giftgrünen Trike das Testurteil „sehr gut“: „Sicher, ausreichend wendig und auf verschlungenen Wald- und Feldwegen ein Fahrfreude-Garant,“ schrieb die Redaktion. Die Tester ließen sich das vollgefederte Liegerad mit optionaler Pedelec-Unterstützung in die Redaktion kommen. Die unmotorisierte Variante nahm Christoph Listmann, Testleiter beim Mountainbike-Magazin Bike (Ausgabe 02/2014), genauer unter die Lupe. Der routinierte Mountainbiker zeigte sich überraschenderweise auch von einem Liegerad begeistert: „Die Fahrt mit dem Scorpion ist außergewöhnlich und mit nichts zu vergleichen. Das klappbare Geländedreirad macht in technischem Terrain Spaß, besonders, wenn es bergab geht, vielleicht sogar im Bikepark.“

„Ein cooles, durchdachtes Rad zum relativ günstigen Preis“ stellt Focus mit dem Cyclocrosser „Mares AX 5.0“ nach Meinung des Magazins Trekkingbike (Ausgabe 01/2014) auf die Räder. Cyclocrosser, also die geländegängigen Rennräder, sind heute mehr als nur reine Wintertrainingsgeräte für Rennradler. Die Redakteure urteilen „sehr gut“ und schreiben: „Dass dieses Rad auch sportliche Reiseradler anspricht, verdankt es seinem steifen Rahmen und der Gepäckträgeroption am Hinterbau.“ Scheibenbremsen, Schutzbleche und Beleuchtung runden die Ausstattung dieses Allrounders ab und bescheren dem 1.199 Euro teuren Velo einen zusätzlichen „Trekkingbike Tipp“.

„Das perfekte Stahlreiserad für harten Einsatz“ – zu diesem Schluss kommt das Radtouren-Magazin (Ausgabe 01/2014) nach dem Test des „Cross Crmo EX“ von Velotraum. Am Rad stimme alles, „von der besten Fahrsicherheit bis zu winzigen Details.“ So gefiel den Redakteuren bei der Ausstattung besonders die Gabel mit steckerlosem Lichtkontakt, die 14-Gang-Getriebenabe und der Brooks Cambium-Sattel. Testurteil „hervorragend“ für das knapp 4.000 Euro teure Extremreiserad.

… und Design-Champions

Gleich zwei Designpreise kann das Pedelec „Charger hybrid“ von Blue Label für sich verbuchen. Nach dem Eurobike Gold-Award, einem der bedeutendsten Preise der Fahrradbranche, erhielt das puristische Pedelec nun auch einen Red Dot Design-Award, der das ausgezeichnete Produktdesign des Modells würdigt. Das Siegerbike wurde in der reduzierten Variante mit Gates Carbon Drive (Riemenantrieb aus Carbon) eingereicht und überzeugte ein 40-köpfiges Expertengremium, das in diesem Jahr 4.815 Einreichungen aus 53 Nationen beurteilte. „Wir freuen uns sehr über diese wichtige Auszeichnung. Das Charger hybrid kommt nicht nur bei Award-Jurys gut an, auch die Absatzzahlen im Handel belegen eindrucksvoll die Beliebtheit dieses Rades“, so Heiko Müller, Geschäftsführer der Riese & Müller-Zweitmarke Blue Label.

Mit dem „Kimera Road Premium“ von Koga (2.999 Euro) konnte auch ein Rennrad die Expertenjury des Red Dot Design-Award überzeugen. Beim Entwurf des neuen Kimera wurde laut Hersteller vor allem auf drastische Verbesserungen bei der Aerodynamik und beim Komfort geachtet, ohne Zugeständnisse an das allseits gerühmte Steifigkeits-/Gewichtsverhältnis zu machen. „Die sichtbar schlankeren Rohre und die in Rahmen und Gabel integrierten Bremsen minimieren den Luftwiderstand und verleihen dem Kimera ein bemerkenswert cleanes Design, das sich durch das leicht gebogene Oberrohr des Rahmens und die Monostay-Sitzstrebe von anderen Rädern abhebt“, so Anke Namendorf von Koga zu den charakteristischen Designelementen des Gewinnerrads.

Als „Game Changer 2014 für die gesamte Bike-Industrie“ bezeichnet die Jury des Design & Innovation-Award das E-Mountainbike „Xduro Nduro Pro“ von Haibike (6.499 Euro) und vergibt die exklusive Gold-Auszeichnung erstmals an ein Bike mit elektrischer Unterstützung. Der Design & Innovation-Award (DI.A) versteht sich als „eine avantgardistische Auszeichnung des Enduro Mountainbike Magazine“ in Zusammenarbeit mit einem erlesenen Kreis internationaler Mountainbike-Experten, der die besten und innovativsten Produkte kürt. „Kein Bike hat uns mehr von den Socken gehauen“, so das Resümee der Jury zur „Spaßmaschine, welche mit sehr trailspezifischer Ausstattung, super Fox-Fahrwerk und ausgewogener Geometrie bergauf wie bergab höllisch Spaß macht!“ Doch das sind der Lorbeeren nicht genug – das Nduro darf sich obendrein mit einem iF Product Design-Award 2014 brüsten.

Foto: www.pd-f.de / messe-friedrichshafen / eurobike

 


Veröffentlicht am: 06.04.2014

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