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TANZ! Um Leben und Tod

Am Freitag, 15. August, 20 Uhr im Admiralspalast


Keine Ballerina wird zu sehen sein, kein Tänzer – „tanzen“ werden an diesem Abend die Finger von Tastenakrobaten und die Schlegel der Schlagwerker. Und wie! Ein atemberaubender, taumelnder, rhythmischer Wettlauf zwischen zwei Schlagwerkern und zwei Pianisten.

Eigens für Young Euro Classic entwickelt wurde dieses Programm von Wieland Welzel, Solo-Pauker der Berliner Philharmoniker, und Dieter Rexroth, künstlerischer Leiter des Festivals. Wieland Welzel kommt mit seinem Philharmoniker-Kollegen Simon Rössler und zwei Tangos von Astor Piazzolla. Die beiden Pianisten, Yejin Gil und Clemens Hund-Göschel, treten an mit den „Ungarischen Tänzen“ von Johannes Brahms. So viel Feuer mit so „wenig“ Instrumenten war nie. Wenn gleich vier Hände über Klaviertasten tanzen, fehlt da nichts an Klanggewalt.

Kein Wunder: Brahms schrieb alle 21 Ungarischen Tänze ursprünglich als vierhändige Klavierfassung. Die orchestralen Arrangements, die die meisten von uns im Ohr haben, wurden erst später erstellt - einige davon übrigens noch von Brahms selbst. Viele der Ungarischen Tänze kann jeder Musikfan schwungvoll mitsummen. Unvergesslich und immer noch sehenswert die Szene aus Stummfilm-Zeiten, in der Charlie Chaplin als Barbier zum Rhythmus des Ungarischen Tanzes Nr. 5 einen Kunden rasiert.

„Feurig und mitreißend!“...

Das gilt nicht nur für die „Ungarischen Tänze“ von Brahms, sondern auch für die Stücke von Astor Piazzolla, der seinen (damals verruchten) Tango-Einfluss zunächst zu kaschieren versuchte. Nach diesem rhythmischen Feuerwerk gibt es eine kurze Verschnaufpause für Pauker und Pianisten und Marko Hatlak, einer der bekanntesten Akkordeonisten Sloweniens, betritt die Bühne. Er spielt Tänze aus Slowenien und vom Balkan und wird dem Publikum zeigen, dass in seinem Instrument der Klang eines ganzen Orchesters steckt. Anschließend tun sich dann die Schlagwerker und Flügelstürmer zusammen zu einem der rasantesten Werke der Musikgeschichte – und ihrem vielleicht größten Skandal: Strawinskys „Le Sacre du Printemps“.

 


Veröffentlicht am: 11.04.2014

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