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Preisgekrönte Radfahr-Region

Vielfältiges Grenzgebiet in Hollands Fahrradjahr 2014

Für einen Kurzurlaub im Frühling muss man manchmal gar nicht in die Ferne schweifen: Die grenznahen Provinzen Gelderland und Overijssel wurden in den vergangenen Jahren mehrfach zur besten Radregion gekürt.

Ländlicher Charme, ebene Wege, ein ausgefeiltes, flexibles Knotenpunktsystem und jede Menge Kartenmaterial machen die deutsch-niederländische Grenzregion mit ihren idealen Radfahrbedingungen besonders interessant für deutsche Radtouristen. Eine Vielzahl themenspezifischer Radrouten ermöglicht Urlaubern zudem vielseitige Entdeckungsreisen auf dem Zweirad. Und als wäre das nicht schon genug: Das Jahr 2014 ist außerdem Fahrradjahr in Holland – in dem das Niederländische Büro für Tourismus & Convention das Rad mit zahlreichen Aktivitäten und Events in den Mittelpunkt stellt.

Sechs aktuelle Routen-Spiralos beinhalten den genauen Routenverlauf mit Karten und stellen die jeweilige Region und die schönsten Sehenswürdigkeiten entlang der Route vor. Wer lieber spontan unterwegs ist, freut sich über das nummerierte Knotenpunktsystem im „anderen Holland“, wie das grüne Binnenland der Niederlande auch genannt wird. Seit dem Frühjahr 2014 ist das niederländische Grenzgebiet eng mit dem Wegweise-System auf deutscher Seite verbunden, sodass Touren über die Grenze problemlos möglich sind. An jedem Knotenpunkt garantiert eine Tafel mit Umgebungskarte detaillierte Infos über Sehenswürdigkeiten und die Entfernung zum nächsten Punkt. Überraschend anders erleben Mountainbiker das Grenzgebiet: Im hügeligen Salland wurde jetzt ein Mountainbike-Netzwerk eröffnet, das auf insgesamt 98 Kilometern vier Routen miteinander verbindet – und selbst im flachen Holland ganz schön in die Beine geht.

Mit dem Fahrrad-Pendelboot übers Wasser


Flüsse, die sich durch die Landschaft schlängeln, sind seit Kurzem keine Hindernisse mehr auf Radtouren. Denn neu in der Grenzregion ist das touristische Fahrrad-Pendelboot, das in den Sommermonaten dienstags und donnerstags über die Waal, den Rhein und die IJssel fährt. Mit Abfahrtsstellen in der Region rundum Nimwegen und Arnheim können Natur-, Kultur- und Städtetrips miteinander kombiniert werden. Das Boot startet auf deutscher Seite ab Rees am Rhein und kann auf diese Weise viele deutsche Fahrradtouristen in die Niederlande bringen, die vom Wasser die Umgebung aus anderer Perspektive wahrnehmen können. Zurück an Land führen vielfältige Radwege entlang malerischer Ortschaften, Burgen und Museen durch das Deichvorland.

Sechs auf einen Streich: Rund um Het Nijenhuis und die Kleinstadt Diepenheim können Pedalritter gleich sechs Schlösser und Herrensitze erobern. Die gut 26 Kilometer lange, deutschsprachige Radwanderroute führt Urlauber zu hochkarätigen Ausstellungen und historischen Gartenanlagen in die Vergangenheit der Region. Die industrielle Revolution, die Twente im 19. Jahrhundert nachhaltig veränderte, machte keinen Halt in Diepenheim. Während sich Städte wie Enschede und Oldenzaal zu Zentren der Textilindustrie entwickelten, konnte Diepenheim seinen ländlichen Charakter erhalten – der bis heute in dem Ort spürbar ist. In der Stadt erinnern zahlreiche Denkmäler an vergangene Zeiten. Vor den Toren der Stadt bitten gleich sechs Schlösser und Herrensitze zur Audienz.

Obstgärten, Käseläden und Bauerncafés


Viel Leckeres von bester Qualität gibt es auch entlang der „Veel Luwe Smultour“, einer Route mit kulinarischem Fokus durch die Region Veluwe (Provinz Gelderland). Auf dem Fahrrad geht es über verborgene Pfade und Brücken, durch Wälder und Dörfer, an Windmühlen und Seen vorbei. Entlang der Strecke befinden sich mal ein romantischer Obstgarten oder ein malerisches Bauerncafé, mal eine alte Dorfbäckerei und ein duftender Käseladen. Wer sich auf die Schlemmer-Tour im „anderen Holland“ begibt, lernt die Region von ihrer schönsten und leckersten Seite kennen. Ob eine Schüssel mit frisch gepflückten Preiselbeeren, ein Brot mit echtem Veluwer Honig, selbstgeräucherter Fisch oder ein Glas Apfelsaft aus eigener Herstellung – an ausgewiesenen Stationen der Routen heißt es: „runter vom Sattel und ran an den gedeckten Tisch“. Landwirte, Bäckermeister, Imker und Fischer öffnen ihre Türen und laden hungrige wie durstige Radler auf eine Stärkung mit Produkten aus der Region ein.

Wer den Abwechslungsreichtum der Grenzregion ausgiebig genießen und die Füße in seinen eigenen vier Wänden hochlegen möchte, wird in der Grenzregion bestens versorgt. Eine Vielzahl familienfreundlicher Qualitätscampingplätze macht das Freiluftwohnen im Osten der Niederlande auch für den Urlaub mit Kindern zum Erlebnis. Der niederländische Verkehrsverband ANWB bewertete diese mehrfach als „Best Camping“, auf www.hollandcampings.de können Urlauber direkt buchen und deutschsprachige Broschüren über die ANWB-klassifizierten Campingplätze bestellen.

Weitere Informationen: www.holland.com, www.das-andere-holland.de, www.grenzerlebnisse.de, www.hollandcampings.de

Quelle: NBTC

 


Veröffentlicht am: 15.04.2014

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