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26.04.2017

 

 

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SKANDAL! Strawinsky und die „Rohheit des Rhythmus“

Le Sacre du Printemps bei Young Euro Classic erleben

Es ist 1913, Europa und die Welt stehen vor einem grausamen Krieg. Auch in der Musik werden brutale Umbrüche unüberhörbar. Kurz vor dem großen Skandal, den die archaische Ballettmusik „Le Sacre du Printemps“ auslöste, zerstritt sich Publikum im Wiener Musikverein schon handgreiflich über Alban Bergs „Orchesterlieder“. (Auch dieses „Watschenkonzert“ erleben sie bei Young Euro Classic 2014 – inklusive der historischen Publikums-Entrüstung).

In dieser aufgeheizten Umbruch-Stimmung dirigierte Pierre Monteux in Paris die Uraufführung von „Le Sacre du Printemps“(„Das Frühlingsopfer“), bei dem eine auserwählte Jungfrau dem Frühling geopfert wird und sich am Ende des Stückes zu Tode tanzt. Er hat wohl geahnt, dass es zum Skandal kommen würde. Denn als ihm Strawinsky seine Komposition am Klavier vorgespielt hatte, notierte Monteux: „Er hatte gerade erst angefangen, da war ich schon sicher, dass er komplett wahnsinnig war. Ohne die Orchesterfarbe, die eine seiner größten Stärken ist, wurde die Rohheit des Rhythmus deutlich, die Primitivität. Die Wände wackelten, als Strawinsky hämmerte, gelegentlich mit den Füßen stampfend, auf und nieder springend." Und tatsächlich brachte die explosive Musik die Menschen so in Aufruhr, dass es während der Premiere zu Handgreiflichkeiten kam. Seitdem gilt „Le Sacre du Printemps“ als Geburtsstunde der musikalischen Moderne – und die treibenden Rhythmen begeistern heute nicht nur Fans klassischer Musik.

Freuen Sie sich auf Rohheit und Rhythmus in Reinform! Denn bei Young Euro Classic erleben Sie „Le Sacre du Printemps“ erstmals als Arrangement für zwei Klaviere und Percussion. Arrangiert von Wieland Welzel, Solo-Pauker der Berliner Philharmoniker, der seine Begeisterung für Strawinsky und sein Werk in dieser reduzierten Form noch einmal neu entdeckt hat: „Komponisten, die wirklich schreiben können, deren Stücke funktionieren meist auch am Klavier. Bei „Le Sacre du Printemps“ konnte ich es mir trotzdem nicht gleich vorstellen und war begeistert, als ich mir die Klavierfassung das erste Mal angeschaut habe.“ – sie ist der Ausgangspunkt für sein Arrangement. Und wie es dann klingen wird? So ganz ohne den „großen“ Orchesterkörper?  „Es funktioniert! der große Orchesterapparat fehlt, der Rhythmus und das Wesen des Stückes bleiben. ‚Sacre‘ geht einfach ab. Ich liebe dieses Stück!“– findet Wieland Welzel. Lassen Sie sich diesen Abend, in dem es musikalisch um Leben und Tod geht, nicht entgehen.

Für ganz Wissbegierige haben wir auf Pinterest noch einige zusätzliche Informationen zusammengestellt.

 


Veröffentlicht am: 22.04.2014

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