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Wo Vergangenheit auf Moderne trifft

Fünf Entdeckungen in Aserbaidschan

Spätestens seitdem der Eurovision Song Contest 2012 in Baku stattfand, ist Aserbaidschan kein unbekanntes Land mehr. Auch nach dem Grand Prix wird die vielseitige Südkaukasus-Republik zu einem immer beliebteren Reiseziel. Aserbaidschan, das neun von elf Weltklimazonen umfasst - von subtropisch bis alpin – hat für Reisende aber weit mehr zu bieten als einen Besuch in seiner Hauptstadt Baku.

Fünf Gründe, den exotischen Binnenstaat in Vorderasien zu besuchen:


Der größte See der Erde

Aserbaidschan grenzt direkt an das Kaspische Meer. Mit einer Fläche von 371.000 Quadratkilometern ist es der größte Salzwassersee der Welt. 1.025 Meter tief ist das Gewässer, an dessen Grund sich ähnliche Erdkrustenformationen befinden wie in den Ozeanen. Insofern trägt das Kaspische Meer seinen Namen zurecht.

Urlauber schätzen den niedrigen Salzgehalt im Wasser. Schwimmen, Sonnenbaden und Fischen sind nur einige der Wasseraktivitäten. Wer es exklusiv mag, kann hier eine Yacht mieten. Die Küste der Halbinsel Absheron verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur und im Nabran Resort erholen sich Besucher auf höchstem Komfortniveau.

Kulturelle Welterbe-Stätten

Rund 60 Kilometer südlich der Hauptstadt Baku befindet sich eine der ältesten Stätten der menschlichen Zivilisation. 1930 wurden nahe der Ortschaft Qobustan steinzeitliche Felszeichnungen entdeckt (Foto unten). Heute befindet sich dort der Qobustan-Nationalpark. Die Fundstätte der Felszeichnungen – schätzungsweise 6.000 Zeichnungen befinden sich in den Formationen – wurde zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Auch Icheri Sheher, der mit einer Mauer abgetrennte historische Teil der Altstadt Bakus aus dem 12. Jahrhundert, ist seit 2000 in der Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgeführt. Dort  befinden sich bedeutende historische Monumenten wie Giz Galasi, auch Maiden Tower genannt und der prachtvolle Palast der Shirvanshah.

Land der Schlammvulkane


Aserbaidschan ist das Land mit den meisten Schlammvulkanen. 350 von weltweit 800 der morphologischen Erhebungen befinden sich in der Kaukasus-Republik, darunter laut Guinnessbuch der Rekorde der größte Schlammvulkan der Welt. Die Vulkane Aserbaidschans wurden von einer unabhängigen Schweizer Organisation auf Platz 5 der sieben Weltwunder gewählt. Der erste Schlammvulkan soll hier vor 25 Millionen Jahren ausgebrochen sein. In den vergangenen 200 Jahren wurden 200 große Ausbrüche verzeichnet – ein Spektakel, bei dem es im Untergrund rumort und Fontänen von Schlamm und Feuer in die Höhe schießen.

Zwischenstopp auf der Seidenstraße


Eine der ältesten Siedlungen des Kaukasus vermutet man in Sheki. 380 Kilometer westlich von Baku liegt die Ortschaft, in der zahlreiche Funde über 2.500 Jahre alt sind. Berühmt ist Sheki für seine Vergangenheit als wichtiges Handelszentrum an der Seidenstraße. Händler aus der ganzen Welt kamen in den Ort, dessen Seide auf der Weltausstellung 1872 in Lyon sogar ausgezeichnet wurde. Damals erhielt Sheki den Namen „Aserbaidschans Lyon“. Sehenswert sind auch die Obere und die Untere Karawanserei mit ihrer historischen Architektur.

Moderne in Baku

Trotz zahlreicher historischer Bauten ist die Moderne an Aserbaidschan nicht vorübergezogen. In der Hauptstadt Baku (Foto oben) finden sich einige moderne Gebäude, die in ihrer künstlerischen, dabei nüchternen Bauweise mit berühmten Bauwerken wie Londons The Gherkin mithalten können. Heraus sticht hierbei der Gebäudekomplex The Flame Towers. Die Glasfassade der drei Türme züngelt wie eine Flamme in den Himmel. Zu der geschwungenen Bauweise kommt eine ausgeklügelte Fassadenbeleuchtung aus Tausenden von LED-Screens hinzu. Aber auch das Heydar Aliyev Cultural Centre und die Konzerthalle Crystal Hall - Veranstaltungsort des Eurovision Song Contest 2012 - überzeugen mit ihrem modernen architektonischen Konzept. In Baku bestehen geschichtsträchtige Gebäude neben Glanzlichtern zeitgenössischer Architektur. Gerade dieses spannende Verhältnis zwischen Moderne und Geschichte macht das entdeckungsreiche Aserbaidschan heute aus.

Aserbaidschan

Aserbaidschan liegt in der Kaukasusregion in Vorderasien und grenzt an Russland, Georgien, Armenien und den Iran. Durch die Exklave Nachitschewan, die durch einen armenischen Gebietsstreifen getrennt ist, besitzt Aserbaidschan eine elf Kilometer lange Grenze mit der Türkei. Im Osten wird Aserbaidschan vom Kaspischen Meer, dem größten Binnensee der Welt, begrenzt. Mit neun von weltweit elf vorherrschenden Klimazonen bietet Aserbaischen eine wahre Vielfalt an Landschaften: von Halbwüsten und Steppen über subtropische Regionen bis hin zu Gebirgen mit schneebedeckten Gipfeln. Die Hauptstadt Baku mit einem besonderen Mix aus geschichtsträchtigen Monumenten wie der zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Altstadt Icheri Sheher und modernsten Gebäuden wie den Flame Towers ist spätestens seit der Austragung des Eurovision Song Contest europaweit bekannt. In den Städten entlang der alten Seidenstraße lebt das orientalische Erbe fort.

Fremdenverkehrsamt von Aserbaidschan

c/o AVIAREPS Tourism GmbH
Josephspitalstraße 15
80331 München
Tel.: 089 – 55 25 33 836
Email: aserbaidschan@aviareps.com
Internet: http://www.azerbaijan.travel/

 


Veröffentlicht am: 30.04.2014

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