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Brasilianische Wochen für Fußballfans

Ob zuhause oder vor Ort: Was Freunde des runden Leders beachten sollten

Bald ist es soweit: Vom 12. Juni bis 13. Juli wird die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien um den Titel kämpfen. Was Fußballfans für die Reise nach Brasilien oder beim Mitfiebern zuhause beachten sollten, erklären die Experten der ERGO Versicherungsgruppe.

Reiseschutz nicht vergessen!


Die Eintrittskarten für die Fußballspiele in Brasilien sind bei Fans hoch begehrt. Insgesamt stehen drei Millionen Tickets zum Verkauf. Zudem sind die Austragungsorte, wie zum Beispiel Rio de Janeiro, São Paulo oder Brasilia, über das Sportereignis hinaus auch attraktive Urlaubsziele. So werden voraussichtlich hunderttausende Fußballfreunde aus aller Welt den Anlass für eine Reise nutzen – darunter auch viele Deutsche. Bevor es in den Flieger geht, sollten Fans aber nicht vergessen, sich für den Fall einer Erkrankung oder eines Unfalls vor Ort abzusichern.

Denn: „Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für medizinische Behandlungen in Brasilien nicht“, warnt Birgit Dreyer, Reiseexpertin bei der ERV (Europäische Reiseversicherung). Mit dem Abschluss einer Reisekranken-Versicherung sind Urlauber für den Fall der Fälle jedoch auf der sicheren Seite. Sie erstattet auch die Kosten, falls ein Krankenrücktransport notwendig wird. Ohne entsprechende Vorsorge müssten Betroffene die Ausgaben für einen solchen Rücktransport selbst tragen – und die können von Brasilien aus bei ca. 50.000 Euro liegen.

Gesund in Brasilien: Vorsicht vor dem Dengue-Fieber

Vom Fußballfieber angesteckt sind wohl die meisten der nach Brasilien reisenden Sportfans. Doch eine weitere vor Ort lauernde Ansteckungsgefahr sollten sie nicht auf die leichte Schulter nehmen: Experten warnen vor einem erhöhten Risiko, am Dengue-Fieber zu erkranken. Besonders an den Spielorten Natal, Salvador und Fortaleza im Nordosten des Landes sollten sich Urlauber vor Mücken in Acht nehmen. Denn die auch als Gelbfiebermücke bezeichnete Ägyptische Tigermücke (Stegomyia aegypti) überträgt das Dengue-Virus, das bei schwerem Krankheitsverlauf tödlich sein kann.

Erste Anzeichen einer Erkrankung sind von Fieber begleitete Kopf- und Gliederschmerzen. Gelegentlich kann es auch zu Hautausschlag kommen. „Bisher gibt es weder einen zugelassenen Impfstoff noch spezielle Medikamente gegen die Krankheit“, warnt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Er rät Reisenden deshalb eindringlich zur Vorbeugung: „Achten Sie darauf, Hotels mit Klimaanlage sowie Moskitonetzen an Türen und Fenstern zu wählen. Um sich nicht mit dem Fieber zu infizieren, tragen Reisende vor Ort am besten lange Kleidung – vor allem früh am Morgen und am späten Abend.“ Wichtig ist auch, sich mit speziellen Mückensprays zu schützen: „Am wirksamsten sind Sprays, die den Wirkstoff DEET (Diethyltoluamid) enthalten. Tragen Sie diese sowohl am Körper als auch auf der Kleidung auf“, so die Empfehlung des DKV Gesundheitsexperten.

Fußballparty zu Hause: Einvernehmliche Lösung mit den Nachbarn

Auch wer das heimische Sofa der Live-Kulisse im Stadion vorzieht, sollte beim Mitfiebern im Kreise von Familie oder Freunden manches beachten. Bei Fußballpartys im eigenen Wohnzimmer, im Garten oder auf dem Balkon lautet die Devise: Rücksicht auf die Nachbarn nehmen! „Gerade bei dieser Weltmeisterschaft ist das besonders wichtig”, weiß Michaela Zientek, Rechtsexpertin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. Denn: Aufgrund der Zeitverschiebung – je nach Austragungsort fünf oder sechs Stunden – finden die meisten Spiele nach deutscher Zeit erst spät statt: Das Eröffnungsspiel wird beispielsweise um 17 Uhr Ortszeit, also um 22 Uhr deutscher Zeit angepfiffen. Einige Spiele der Vorrunde sind erst um Mitternacht zu sehen. Der Anstoß des Finales ist um 21 Uhr.

„Fußball ist nicht jedermanns Sache”, gibt die D.A.S. Expertin zu bedenken. „Um den Hausfrieden zu wahren, sollten Sportfans es mit dem Feiern zu später Stunde deshalb nicht übertreiben und insbesondere auf die Lautstärke achten. In den meisten Orten gibt es kommunale Regelungen zum Thema Ruhezeiten. In Mietshäusern sind diese oft per Hausordnung festgelegt. Häufig ist folgende Faustregel anwendbar: Werktags muss von 22 bis 7 Uhr und von 13 bis 15 Uhr Ruhe herrschen, samstags von 19 bis 8 Uhr sowie von 13 bis 15 Uhr und sonntags ganztägig. Dies gilt auch in Zeiten kollektiver Fußballbegeisterung.” Damit es nicht zu Unstimmigkeiten mit weniger sportbegeisterten Nachbarn kommt, empfiehlt es sich, das gesellige Sporterlebnis rechtzeitig mit einem Aushang im Hausflur anzukündigen und die Nachbarn um Verständnis zu bitten.

Fußballfieber darf Arbeit nicht beeinträchtigen

Fußballbegeisterte, die das kommende Sportereignis von A bis Z miterleben möchten, müssen bei einigen Gruppenspielen die Zähne zusammenbeißen – und sich den Wecker stellen: So sitzen hartgesottene Fans in diesem Jahr auch schon mal um drei Uhr in der Früh vor dem Bildschirm. Ist bereits um acht Uhr wieder Arbeitsbeginn, kann das für manche Fußballfans zum Problem werden. „Wer schon im Vorfeld ahnt, dass Dienstverpflichtung und nächtliches Fußballfieber schlecht miteinander vereinbar sein werden, sollte den Chef besser rechtzeitig um die Genehmigung entsprechender Urlaubstage bitten”, empfiehlt D.A.S. Rechtsexpertin Michaela Zientek und ergänzt: „Der Arbeitgeber darf einen Urlaubsantrag nur ablehnen, wenn dringende betriebliche Gründe dagegen sprechen.” Für die Dauer des diesjährigen Sommer-Märchens dürfte es jedoch wieder ein besonders hohes Aufkommen an entsprechenden Gesuchen geben. Und der Chef wird kaum alle Fußballfans zur selben Zeit entbehren können. Daher muss – und darf – er eine Auswahl treffen. „Am besten stimmen sich Arbeitnehmer frühzeitig mit den Kollegen und dem Arbeitgeber ab und besprechen eine einvernehmliche Lösung”, rät die D.A.S. Rechtsexpertin.

 


Veröffentlicht am: 04.05.2014

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