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Krabbelige Bettnachbarn

Die größten Ekelfakten zum Schlafen

Es gibt nichts Schöneres, als sich nach einem langen Tag aufs Bett zu schwingen und in die gemütlichen Laken zu kuscheln. Nicht umsonst ist das eigene Bett für fast jeden der Lieblingsort Nummer 1. Doch unter der geliebten, weichen und warmen Bettwäsche findet man weitaus mehr als nur Ruhe und Geborgenheit.

Bei der unappetitlichen Vorstellung kriechender Bettnachbarn krabbelt einem im wahrsten Sinne des Wortes ein Schauer über den Rücken. Mark Beyer, Schlafexperte und Geschäftsführer von perfekt-schlafen.de (www.perfekt-schlafen.de), weiß, was ungeahnt im Bett kreucht und fleucht und was dagegen zu unternehmen ist.

Krabbelige Bettnachbarn

Auch wenn sie fast noch nie jemand gesehen hat, findet fast jeder Milben widerlich. In einer Matratze tummeln und vermehren sich geschätzt bis zu 2 Millionen von ihnen. Diese sind zwar winzig klein, aber eine Hausstaubmilbe allein produziert etwa 20 Kotkügelchen pro Tag. Innerhalb ihres Lebenszyklus summiert sich das auf das 200-fache ihres Eigengewichts. Nach zwei Jahren bestehen fast 1/10 der Kopfkissenfüllung und Matratze aus abgestorbenen Milben und Kot. "Je nach Matratzentyp befinden sich nach drei Jahren ungefähr 3-4 kg Milbenkot in der Matratze", schätzt Schlafexperte Mark Beyer.

Was tun?
Die ungeliebten Milben komplett zu eliminieren ist unmöglich und auch nicht nötig. Für Nicht-Allergiker sind sie harmlos. Um den Milben das Leben aber ungemütlich zu machen, sollten Kopfkissen und Decken alle 4-6 Wochen bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, empfindliche Materialien in der professionellen Wäscherei. Für einen Matratzenwechsel wird es alle 8-10 Jahre Zeit und für das berühmte Matratzenwenden alle 4-6 Wochen. Auch regelmäßiges Lüften und Staubsaugen, auch unter dem Bett, geht den Spinnentierchen an den Kragen. Für Hausstauballergiker sind sie eine echte Plage, denn das Eiweiß im Milbenkot ist der häufigste Allergie-Auslöser. "Allergikern empfehle ich allergendichte Überzüge für die Matratze und Kissen, sogenannte Encasings, die allerdings höchstens drei- bis viermal im Jahr gewaschen werden sollten. Auch Visco-Matratzen gebieten den kleinen Milben Einhalt: Durch die spezielle Zusammensetzung des Schaums können sie sich weniger stark vermehren", rät Mark Beyer.

Mehr Sex als uns lieb ist


Auch wenn Flaute im Bett herrscht, hat die winzige Spinnenart Demodex, die in den menschlichen Gesichtsporen lebt, immer Lust. Im Dunkeln verlassen die mikroskopisch kleinen Tierchen ihr Versteck und vergnügen sich miteinander auf der Gesichtshaut. Ekelbonus: Demodex haben keinen Anus und sammeln somit ihre Ausscheidungen in speziellen Zellen. Wenn sie sterben verteilt sich der Kot dann auf dem Gesicht.

Was tun?
Gegen diese lebenslange Partnerschaft zwischen Mensch und Demodex ist nichts zu machen. Schwierig wird es vor allem, wenn unsere Immunabwehr geschwächt ist. Etwas vorbeugen lässt sich allerdings mit einer gründlichen Gesichtsreinigung mit lauwarmen Wasser kurz vor dem Schlafengehen. Ist die Haut vom Schmutz befreit, vermeidet man unangenehme Folgen durch das nächtliche Treiben.

Mitternachtssnack

Eigentlich gehen sich Menschen und Spinnen sorgfältig aus dem Weg. Trotzdem stoßen sie immer wieder aufeinander, was gerade beim Menschen, unter Umständen auch bei der Spinne, für Ekel und Angst sorgt. Gerade nachts verlaufen sich die Langbeiner trotzdem gerne ins heimische Bett und werden so zum ungewollten Mitternachtssnack des Schlafenden. Im Laufe seines Lebens isst der Mensch im Schlaf geschätzt bis zu 7 Spinnen im Jahr.

Was tun?
Spinnen nachts zu verschlucken ist harmlos und diese Ekel-Tatsache sollte die Bettruhe nicht stören. Sauberkeit und Hygiene können aber das Gewissen beruhigen. Regelmäßiges Staubsaugen und Fliegengitter vor den Fenstern verringert die Anzahl von Insekten im Schlafzimmer und somit auch die Chance, dass diese nachts versehentlich im Mund landen. Auch kleine Lavendelkissen schrecken die kleinen Achtbeiner ab.

Feuchte Angelegenheit

Den größten Ekelfaktor im Schlafzimmer machen nicht nur Langbeiner & Co aus. Menschen verlieren pro Jahr etwa ein halbes Kilo (540 Gramm) Hautschuppen. Das macht pro Nacht ungefähr 1,5 Gramm. Dazu gelangen pro Nacht bis zu 1,5 Liter Schweiß, aber auch andere Flüssigkeiten wie Urin oder Speichel ins Bett.

Was tun?
Nächtliches Schwitzen ist normal und kann durch regelmäßiges Lüften und Wechseln der Bettwäsche kompensiert werden. Ist die Schweißabsonderung jedoch wesentlich stärker, sollte die Ursache geklärt werden. Schlechtes Raumklima, Schlafstörungen, zu viel Alkohol, bestimmte Erkrankungen, aber auch unpassende Bettwäsche können der Auslöser für übermäßige Schweißausbrüche sein. Wärmeregulierende Materialien aus Naturhaar (Schafwolle oder Kaschmir) sind in diesem Fall empfehlenswert. Von Kunstfasern rät Schlafexperte Mark Beyer generell ab: "Synthetik-Stoffe haben den großen Nachteil, dass sie nicht atmungsaktiv sind und uns so leicht zum Schwitzen bringen."

Weitere nützliche Tipps rund ums Schlafen und Bettwäsche gibt es auch im Schlafberater von perfekt-schlafen.de.

 


Veröffentlicht am: 06.05.2014

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