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01.05.2017

 

 

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Grenzüberschreitende Geschichte erleben

Per Smartphone App den deutsch-niederländischen Festungsgürtel entdecken

Die Regionen Groningen und Ostfriesland sind durch einen einzigartigen Festungsgürtel eng miteinander verbunden: Eine große Anzahl an historischen Stätten erinnert an die Zeit der Schanzen und Festungen im 16. und 17. Jahrhundert. Mit der neuen, deutschsprachigen App „Grenzland-Festungsland“ von Marketing Groningen wird diese landschaftliche Besonderheit interaktiv erlebbar.

Reisende können auf ausgewiesenen, grenzüberschreitenden Routen restaurierte und durch wiederhergestellte Wälle und Bepflanzung sichtbar gemachte, ehemalige Schanzen erkunden. Mittels der aufbereiteten Informationen in der App erfahren sie alles Wissenswerte über die historischen Ereignisse in der Grenzregion und deren Hauptakteure.

Im Mittelalter suchten Ritter ihre Zuflucht in Burgen, aber mit dem Einzug der Kanone boten diese keinen Schutz mehr. Mithilfe von Schanzen, die der Italiener Guiliano Sangallo zuerst konstruierte, bekamen Burgen einen Schutzwall, der Kanonenkugeln widerstand. Während des Achtzigjährigen Krieges zwischen Spanien und den Niederlanden von 1568 bis 1648 wurden auch im Norden Schanzen errichtet. In der heutigen Grenzregion Groningen-Ostfriesland wurden sie an strategisch wichtigen Orten erbaut um das Durchqueren von Mooren zu kontrollieren. Mit Ende des Krieges erreichte die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande ihre Unabhängigkeit, doch schon einige Jahrzehnte später musste sie sich gegen neue Feinde aus Europa durchsetzen. Besonders die erfolglose Belagerung Groningens durch den Fürstbischof von Münster im Jahr 1672 ist bis heute dank des lokalen Feiertages „Gronings Ontzet“ an jedem 28. August unvergessen.

Vor diesem Hintergrund greift die App „Grenzland-Festungsland“ die wichtigsten historischen Ereignisse in der deutsch-niederländischen Grenzregion zwischen 1568 und 1672 auf. Sie präsentiert Informationen über die Orte im Festungsgürtel, an denen bedeutende Schlachten und Kämpfe stattfanden sowie über die jeweiligen Hauptakteure des Kriegsgeschehens. Historische Zeichnungen und Bilder sowie anschauliche Kurzvideos ergänzen die Text-Informationen. Zusätzlich zeigt die App Museen und Ausstellungen in der näheren Umgebung an, mit denen die Geschichte nachempfunden werden kann. Mittels eines Fragen-Quiz’ zu jedem historischen Ereignis können die Smartphone-Besitzer zudem ihr neu erworbenes Wissen testen.

Interaktiv in die Geschichte eintauchen: Die Schlachten und Kriegsschauplätze in der Grenzregion Groningen-Ostfriesland


Die Schlacht bei Heiligerlee im Jahr 1568, die zu Beginn des Achtzigjährigen Krieges stattfand, ist das erste historische Ereignis, das in der App vorgestellt wird. Die Route führt die Nutzer nicht nur nach Heiligerlee, sondern auch nach Emden, Leerort, Jemgum und Groningen und liefert weitere Fakten zu den dortigen historischen Schauplätzen. Informationen über Museen in der Nähe und deren Ausstellungen runden den Exkurs in die Anfänge des Spanisch-Niederländischen Krieges ab.

Die Belagerung Groningens durch spanische Truppen und die Eroberung durch Moritz und Wilhelm Ludwig von Nassau im Jahr 1594 ist ein weiteres historisches Ereignis, das die Nutzer mit Hilfe der App nachvollziehen können.

Im „Katastrophenjahr“ 1672 wurde die junge Republik der Sieben Vereinigten Niederlande auf Initiative von Ludwig XIV. und mit Hilfe seiner Verbündeten von allen Seiten angegriffen. Insbesondere das Bombardement des Fürstbischofs von Münster Christoph Bernhard von Galen,  der als „Bomben-Bernd“ in die Geschichte einging, und die Verteidigung Groningens durch Carl von Rabenhaupt wird in der App entsprechend hervorgehoben.

Link zum Download der App „Grenzland-Festungsland“ im Apple App Store und bei Google Play: www.grensland-vestingland.nl/app

 


Veröffentlicht am: 14.05.2014

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