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24.07.2017

 

 

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Auf ins Raurisertal

Tauernjuwel abseits vom Massentourismus



Die Ferienregion Raurisertal mit den Hauptorten Rauris und Taxenbach erstreckt sich über mehr als 30 Kilometer und wird von fünf malerischen Seitentälern geprägt – jedes für sich versprüht sein eigenes Flair und kann mit Besonderheiten aufwarten, wie etwa das Hüttwinkltal mit seiner Goldgräber-Vergangenheit, das Krumltal mit seinen seltenen Bartgeiern oder das Seidlwinkltal, das früher Pilger und Säumer belebt haben. Wegen seiner jahrtausendealten Goldgräbertradition ist das Raurisertal heute gemeinhin als „Das goldene Tal der Alpen“ bekannt.

Im Herzen des Nationalparks


Das Raurisertal liegt mitten im Nationalpark Hohe Tauern, in Österreichs größter Naturschutzzone. Mit mehr als 1.800 km2 erstreckt sich der Nationalpark über weite Teile des Alpenhauptkamms und dehnt sich über etwa 100 Kilometer von Osten nach Westen aus und über mehr als 40 Kilometer von Norden nach Süden. Gletscherfelder, eiszeitlich geformte Täler, mächtige Schwemm- und Murenkegel, alpine Gras- und Strauchheiden und märchenhafte Wälder mit Lärchen, Fichten und Zirben machen den Nationalpark Hohe Tauern zum alpinen Naturparadies. Dort finden sich kulturhistorische Besonderheiten wie Goldbergbau und Saumhandel, die Mineralienschätze des Tauernfensters, „Naturwunder“ wie die ansehnliche Bartgeierpopulation, die in der Region ideale Lebensbedingungen vorfindet, wie die Kitzlochklamm in Taxenbach oder wie der Rauriser Urwald, ein naturbelassener Sturzwald in Kolm Saigurn, der mit seinen etwa 80 dunklen Moortümpeln, mächtigen Spitzfichten, Moosen und romantischen Lichtungen als Naturjuwel gilt.

Mit etwa 3.000 Einwohnern haben Taxenbach und Rauris zwar nur eine durchschnittliche Gemeindegröße, bezogen auf die räumliche Ausdehnung über mehr als 250 km2 ist die Salzburger Gemeinde Rauris allerdings ein echter „big player“! Das ehemalige Goldschürferzentrum ist heute flächenmäßig Österreichs drittgrößte Gemeinde und damit auch die größte im Nationalpark Hohe Tauern und im Bundesland Salzburg.

Veranstaltungshöhepunkte 2014

Hengstauftrieb beim Bodenhaus (21.06.14)
Glockner-Wallfahrt (28.–29.06.14)
Rauriser Schmankerlmärkte (26.06–11.09.14)
Sommerkonzerte der Trachtenmusikkapelle und Heimatgruppe Taxenbach (11.07.–22.08.14)
Platzkonzerte der Trachtenmusikkapelle Rauris (05.07.–30.08.14)
Hillclimb – Motocross (05.07.14)
Fest am Berg (06.07.14)
Goldwaschmeisterschaften (11.–13.07.14)
Klamm & Klang – Fackelwanderung durch die Kitzlochklamm/Taxenbach (15.07.–12.08.14)
Bauernherbstwoche (06.–14.09.14)
Taxenbacher Bauernherbstfest (07.09.14)
Rauriser Bauernherbstfest (14.09.14)
 
Lukullischer Genuss im Feinschmeckerladen Raurisertal

Ob uriges Wirtshaus oder Haubenrestaurant, rund 40 Gastronomiebetriebe sorgen im Raurisertal fürs leibliche Wohl – selbst in „luftigen Höhen“, denn dafür halten zudem 40 Almhütten und Jausenstationen den ganzen Sommer über ihren Betrieb aufrecht. Dort können hungrige Wanderer dann auch allerlei Biogrundnahrungsmittel von Salzburger Bergbauern kosten, die nach uralten Rezepten zu echten „Pinzgauer Schmankerln“ verarbeitet werden. Jeweils donnerstags von 26. Juni bis 11. September 2014 können sich Gäste an diesen Köstlichkeiten übrigens auch beim „Rauriser Schmankerlmarkt“ auf dem Marktplatz in Rauris delektieren. Dazu ist inzwischen auch ein Kochbuch („Rauriser Schmankerlkochbuch“) aufgelegt worden, das Lust auf so typische Rezepte wie Kaspressknödeln, Holzhackermuas oder Hollersirup machen soll.

Auf der Kalchkendlalm in Bucheben lädt die ehemalige Lehrerin und „Eigenbrötlerin“, Roswitha Huber, wöchentlich zum geselligen Stelldichein. Nach Hubers Motto („Ich mache mir ein Butterbrot“) erfahren kleine und große Gäste Wissenswertes über das bäuerliche Leben im Gebirge und über die Arbeit auf der Alm. Dazu gehört auch das Brotbacken, woran sich die „Jungbauern“ dann auch gleich versuchen dürfen: Teig kneten, formen, ab in den Holzofen … und fertig ist das Brot, auf das Kenner natürlich noch eine Schicht Bauernbutter schmieren. Wer sich an vielen Köstlichkeiten aus der Region auch zuhause versuchen will, findet in einem weiteren empfehlenswerten Kochbuch („Taxenbacher Köstlichkeiten“) die passenden Hinweise. Einheimische und Gastwirte „servieren“ darin so manches Geheimnis eines sonst wohl gehüteten Rezeptepotpourris!

Traditionelles aus dem Pinzgauer Bauernland

Mitten im Pinzgauer Bauernland gelegen zeigt sich auch Taxenbach von seiner ursprünglich-brauchtümlichen Seite. In der Region legt man übrigens viel Wert darauf, die alten bäuerlichen Traditionen zu bewahren und man pflegt seinen Ruf als ursprünglich gebliebene Region mit großem Erfolg. Denn am Rande von Mitteleuropas größtem Naturpark betreiben noch viele einheimische Bauern kleine Höfe, wo sie ihr Vieh halten und den Boden bewirtschaften wie früher. Alte Handwerkskünste wie etwa das Holzschnitzen, die Bauernmalerei, das Schmieden, das Schafescheren und das Wollspinnen zählen heute ganz selbstverständlich zum Alltag so mancher Pinzgauer Bauern. Will man etwas weiter in die Vergangenheit zurückblicken, so gewährt man in Otto Schwabs Privatmuseum in der Taxenbacher Marktstraße tiefe Einblicke in das Leben der Pinzgauer Bauern von anno dazumal.

Könige der Lüfte im Tal der Geier

Sie schweben nicht eben selten am Himmel über dem Raurisertal, die majestätischen Greifvögel mit dem markanten Gefieder: Wegen der Bartgeier bezeichnet man die malerische Tauernregion auch als „Tal der Geier“. Nicht nur die kleinen Gäste staunen bisweilen über die mächtigen Vögel. Mit knapp drei Metern Flügelspannweite zählen die Bartgeier nämlich zu den größten Vögeln am Himmel! Wissenschaftler haben die seltenen Tiere bereits im Jahr 1986 im Raurisertal wiederangesiedelt. Heute brüten sie bevorzugt in der Moosenwand und in der Rotwand im Krumltal, einem Seitental kurz vor dem Talschluss bei Kolm Saigurn. Die Bartgeier sind aber nicht nur groß, sie zählen auch zu den seltensten Greifvögeln. Nur mehr etwa 250 Brutpaare sollen in Europa leben, denn noch im 19. Jahrhundert wurden die harmlosen Aasfresser gnadenlos verfolgt und damit schließlich praktisch ausgerottet.

Umso spektakulärer ist es, wenn die Geierpopulation alljährlich ihr Sommerquartier im Raurisertal aufschlägt! Wegen ihres kontrastreichen Gefieders sind die Geier auch gut zu beobachten, wenn sie in freier Wildbahn ihre Kreise ziehen, mitunter sogar gemeinsam mit anderen Artgenossen wie etwa mit Gänsegeiern und Steinadlern. Wer sich dieses rare Naturschauspiel mit den Königen der Lüfte in der Hauptrolle nicht entgehen lassen will, lässt sich am besten gleich von einem erfahrenen Nationalpark-Ranger ins „Tal der Geier“ führen.

Einen Tick bequemer ist wohl die Seilbahn: So steigt man mit den klimafreundlichen Rauriser Hochalmbahnen hinauf bis zur Greifvogelwarte, wo man die sonst so scheuen Tiere bei einer faszinierenden Vogelschau hautnah erleben kann. Dort erfährt man zudem Wissenswertes über die Lebensgewohnheiten der außergewöhnlichen Vögel und kommt auch ihren „Verwandten“, den Eulen und Falken, ganz nahe. Im Nationalparkhaus „Könige der Lüfte“ erfährt man darüber hinaus, warum sich Bartgeier „schminken“ – und damit ihr weißes Kleingefieder in ein oranges verwandeln.

„Echte Könige der Lüfte“ (01.07.–30.09.14)
Leistungen: 7 Ü in der gewünschten Kategorie, 1 Berg- und Talfahrt mit den Rauriser Hochalmbahnen inkl. Besuch der Greifvogelwarte Hochalm, 1 Besuch im Nationalparkhaus „Könige der Lüfte“, 1 Broschüre über die „Könige der Lüfte“ – Preis: ab 195 Euro p. Erw. (exkl. Ortstaxe und Endreinigung), Kinder (6–12 J.) ab 101 Euro, Jugendliche (13–15 J.) ab 132 Euro
         
Offene Goldwasch-Meisterschaften im Raurisertal

Urlaub im Raurisertal – eine goldrichtige Entscheidung! Umso mehr als Rauris heuer erstmals wieder Austragungsort von Goldwasch-Meisterschaften ist, die von 11. bis 13. Juli 2014 zahlreiche Goldwäscher anlocken werden. Bereits in den 80er und 90er Jahren hat die Region Europa- und Weltmeisterschaften ausgerichtet. Ein Blick aufs Rauriser Wappen zeugt auch von der „goldenen“ Vergangenheit der Region: Unter einer weißen Geiß vor einem roten Hintergrund sind gekreuzte Berghämmer angebracht, die auf einer goldenen Basis ruhen. Immerhin hat hier das Gold etwa 2.000 Jahre den Lauf der Dinge bestimmt – mal mehr, mal weniger! Im 13. Jahrhundert erlebte die Region jedenfalls eine Hochblüte im Zeichen des Edelmetalls: Rund ein Zehntel des weltweiten Goldvorkommens haben Rauriser Knappen damals zu Tage gebracht.

Inzwischen baut hier niemand mehr Gold ab – die Zugänge zum insgesamt 133 Kilometer langen Stollensystem sind längst geschlossen, obgleich die Rauriser auch heute noch sprichwörtlich auf mindestens 120 Tonnen purem Gold sitzen. Bloß steht der Abbauaufwand nicht mehr im Verhältnis zum erwartbaren Gewinn. So sind die Profis allmählich den „Amateuren“ gewichen, denn heute versuchen sich ganze Urlauberfamilien als Glücksritter! Auf insgesamt drei idyllischen Goldwaschplätzen können Erwachsene, Eltern und Kinder mit ein wenig Anleitung rasch zum Goldschürfer im „Goldenen Tal der Alpen“ werden.

Allerdings, Goldwaschen erfordert viel Geschick: Wie hält man die Pfanne? Wie viel Wasser nimmt man auf? Goldwaschen kann also durchaus zur kniffligen Angelegenheit werden – und ein Quäntchen Glück darf ohnehin nicht fehlen! Wer beim Schürfen erfolgreich war, hat tatsächlich feine Plättchen aus purem Gold aus dem Fluss gespült und darf den Fund natürlich behalten – quasi als Erinnerung an unvergessliche Urlaubstage im Raurisertal, dem „Goldenen Tal der Alpen“!

„Rauris Open Goldwasch-Meisterschaften“ (11.–13.07.14)
Leistungen: 2 Ü in der gewünschten Kategorie, 1 Gutschein „Rauriser Gold“ im Wert von 10 Euro, 1 Buch zum Thema Gold, Nationalpark Card – Preis: ab 59 Euro p. Erw. (exkl. Ortstaxe und Endreinigung), Kinder (6–12 J.) ab 34 Euro, Jugendliche (13–15 J.) ab 44 Euro

Anreise
Auto: von Osten kommend über Linz/Salzburg/Bischofshofen oder Bruck a. d. Mur/Leoben/Bischofshofen; aus Nordwesten kommend über München/Salzburg/Bischofshofen; von Norden über Passau/Ried i. Innkreis/Salzburg/Bischofshofen
Bahn: Anreise bis zum Bahnhof Taxenbach/Rauris möglich
Flug: Low-Cost-Flüge nach Salzburg, Transfer ins Raurisertal mit Bus/Bahn/Taxi ca. 1,5 Std.
Bus: Ab Zell am See/Taxenbach mit dem Postbus nach Rauris
         
Raurisertal
Kirchplatz 1
5661 Rauris
Telefon: +43/(0)6544/200 22
Fax: +43/(0)6544/200 22-6030
www.raurisertal.at
info@raurisertal.at

 


Veröffentlicht am: 16.05.2014

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