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21.10.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Jugendliebe

Niemand muss eiversüchtig sein

Nein, heute geht es mir nicht um das bekannte Lied von Ute Freudenberg. Es geht auch nicht um eine nach Jahrzehnten wieder getroffene verflossene Liebschaft. Wobei, so ganz stimmt das nicht. Es geht um eine Liebe, die immer darunter litt, dass meine ganz große Liebe einer anderen galt.um.

Nein, heute geht es mir nicht um das bekannte Lied von Ute Freudenberg. Es geht auch nicht um eine nach Jahrzehnten wieder getroffene verflossene Liebschaft. Wobei, so ganz stimmt das nicht. Es geht um eine Liebe, die immer darunter litt, dass meine ganz große Liebe einer anderen galt.

Ich meine eine Stadt, die goldene Stadt Prag. Ich mochte die Stadt  immer, obwohl meine ganz große Liebe Budapest galt. Nun bin ich nach 25 Jahren erstmals wieder in Prag. Ja, ich bin frisch verliebt in die tschechische Hauptstadt. Obwohl, freundlich war der Empfang nicht. Es goss wie aus Strömen. Doch weder mir noch Tausenden anderen Touristen schien das etwas auszumachen.

Egal ob auf der Burg - dem Hradschin, auf der Karlsbrücke, im Wallsteingarten, in der Altstadt, an der historischen Rathausuhr, im jüdischen Viertel oder auf dem Wenzelsplatz – überall viele Menschen und noch mehr Erinnerungen. Überall fiel mir ein, was ich hier gemacht, da gegessen oder dort gekauft hatte. Ich habe sogar  Gaststätten wieder gefunden, in denen ich vor einem halben Leben schon so manches Bier getrunken und Gulasch mit Knödel gegessen habe.

Es war wirklich wie die Begegnung mit einer Jugendliebe. Prag hat allerdings gegenüber „normalen“ Jugendlieben einen unschätzbaren Vorteil: Die Stadt wird nicht älter – nur noch bunter und vielfältiger. Gerade in den Touristenmeilen reiht sich heute Geschäft an Geschäft, Lokal an Lokal. Klar will man hier unser Bestes – unser Geld. Doch das passiert eher diskret und mit einigem Charme. Man muss ja nichts kaufen. Allerdings macht das Stöbern manchmal richtig Spaß. Wenn es, wie gerade, regnet und unangenehm kühl ist, ist so ein Geschäftsbummel nicht das schlechteste.

Noch zwei Tipps für alle, die Prag neu- oder wiederentdecken möchten: Fahren Sie lieber U-Bahn. Die Taxifahrer haben Tarife, da bleibt einem der Knödel im Hals stecken. Der zweite Tipp gilt allen, die mal den großen Touristenströmen entkommen wollen. Zwischen dem Hradschin und der Moldau – unterhalb der Karlsbrücke – liegt die sogenannte Kleinseite. Ob dieses Viertel seinen Namen davon bekam, dass es ein wirkliches Kleinod ist, glaube ich zwar nicht. Das man es unbedingt besuchen soll, auf jeden Fall.

Ich muss mir heute kein Frühstück machen. Das gibt es jetzt im Hotel „Duo“ für mich.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück. Nicht vergessen: Prag ist eine Reise wert.


Noch ein Hinweis: Hier in Prag beginnt die Burgenstraße, die in Mannheim endet. Sie feiert 2014 ihr 60-jähriges Jubiläum.

 


Veröffentlicht am: 18.05.2014

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