Startseite  

23.10.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Morgengruß von Helmut Harff: Frust

Mein Morgengruß gilt allein DB-Chef Gruber

Ich weiß, es nervt, aber ich sitze wieder einmal gefrustet in einem Transportgerät. Das befindet sich im Besitz eines serviceorientierten Unternehmens und soll mich schnell und zuverlässig von A nach B und das sogar über C bringen.

Herr Gruber, ich meine Ihren Laden, der immer wieder für Frust bei mir und sicherlich nicht nur bei mir sorgt. Da durfte ich vor noch gar nicht so langer Zeit lesen, dass die Bahn immer pünktlicher wird. Allerdings nur, wenn man Verspätungen unter sechs Minuten nicht berücksichtigt. Herr Gruber, fünf oder sechs Minuten Verspätung reichen völlig aus, um seinen Anschlusszug zu verpassen. Die reichen auch aus, um auf einem ihrer zugigen Bahnhöfe lange, viel zu lange rumzusitzen. Das sorgt für Ärger und Verdruss und bei mir für permanenten Frust.

Ihre Mitarbeiter sind ebenso emsig darum bemüht, meine Verärgerung über die Servicewüste Deutsche Bahn zu verstärken. Einmal heißt es, ich kann mit meiner zuggebundenen Fahrkarte ohne Probleme den nächsten Zug nehmen, dann geht das selbstverständlich nicht. Ich will für den nächsten Zug einer Platzkarte am Tisch, denn ich muss arbeiten. Fehlanzeige. Die eigentlich nette Dame kann das nicht, weil es das System nicht hergibt. Hallo, wir leben im 21. Jahrhundert. Das konnte man schon an einer Fahrkartenausgabe vor 50 Jahren.
Doch ich will nicht nur meckern, ich will auch konstruktiv sein. Schulen Sie die Bahnmitarbeiter so, dass sie wirklich kompetent beraten können. Halten Sie einen (wirklich geschulten) Mitarbeiter auf dem Bahnhof bereit, an dem sich die Fahrgäste aus einem verspäteten Zug wenden können und der alles für uns gestresste Bahnkunden regelt.  Wieso muss ich mich als Ihr Kunde darum kümmern, wenn in Ihrem Laden etwas nicht richtig läuft? Wer seinen Anschlusszug nicht bekommt und warten muss, den sollten Sie mit einem 20-Euro-Gutschein besänftigen. Ansonsten möchte ich gern wissen, wohin ich meine Rechnung über eine Stunde sinnloser Wartezeit schicken kann.

Noch eines Herr Gruber: Wenn Sie und Ihr Unternehmen meinen, dass Sie bis zu sechs Minuten Verspätung einfach so unter den Tisch fallen lassen können, warum dürfen dann Ihre Mitarbeiter, Ihre Sekretärin, ihr Fahrer nicht auch Tag für Tag bis zu sechs Minuten später zur Arbeit kommen? So einige Minuten bedeuten Ihnen ja anscheinend nichts.

Ich mache mir jetzt noch ziemlich müde mein Frühstück. Dank Ihnen, Herr Gruber, war meine Nacht eine Stunde kürzer als geplant. Vielleicht frühstücken wir ja mal zusammen  und überlegen, wie die Bahn es schafft, mich nicht mehr um den Schlaf zu bringen.

 


Veröffentlicht am: 21.05.2014

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit