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Gesundheits-News vom 23. Mai 2014

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Die Mehrheit der Deutschen fühlt sich nicht schlecht. Gleichwohl erwarten 57 Prozent der Bundesbürger nach wie vor, dass das deutsche Gesundheitswesen in zehn Jahren schlechter sein wird als heute. Nur 16 Prozent sehen die Zukunft des Gesundheitswesens besser als gegenwärtig. Das zeigt die aktuelle 4. Befragung der seit einem Jahr regelmäßig durchgeführten Erhebungen des Deutschen Gesundheitsmonitors des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH). In jedem Fall wird ersichtlich, dass Gesprächsbedarf zwischen den Akteuren im Gesundheitswesen besteht.  Die Arzneimittel-Hersteller und der BAH nehmen diese Erwartungen der Bevölkerung nach eigenen Aussagen ernst. Deshalb fordere man umso eindringlicher den im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD angekündigten ressortübergreifenden Dialog mit den Beteiligten im Gesundheitswesen ein. Es gehe dem BAH dabei um eine bestmögliche und sichere Arzneimittelversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger.  Es gehe aber auch um den Wirtschaftsstandort Deutschland und hochqualifizierte Arbeitsplätze. Der Deutsche Gesundheitsmonitor des BAH zeigt auch in der 4. Befragung, dass weiterhin nahezu 40 Prozent der Bevölkerung nicht wissen, welcher Partei sie am ehesten zutrauen würden, die aktuellen gesundheitspolitischen Probleme zu lösen. Unverändert 23 Prozent trauen dies der CDU/CSU zu, 19 Prozent der SPD, die anderen Parteien liegen alle im einstelligen Bereich. 

Haben Versicherte ein hohes Gehalt, sind sie auch weniger krank. Von dieser Aussage geht die Politik aus, wenn sie im  Mai 2014 die Finanzreform der gesetzlichen Krankenkassen diskutiert. Dass dies keineswegs so ist, belegt die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK mit aktuellen Zahlen.

„Die Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums sprechen eine ganz andere Sprache“, sagt man bei der SBK.  „Hier zeigt sich deutlich: Die gesetzlich Versicherten beziehen im Durchschnitt sechs Tage Krankengeld, egal wie hoch ihr Gehalt ist! Wenn wir über mehr Gerechtigkeit im Gesundheitsfonds sprechen, ist es unverantwortlich, mit falschen Zahlen zu argumentieren.“ So zahlt ein BKK-Versicherter mit Anspruch auf Krankengeld aufgrund seines höheren Lohnes etwa 10 Prozent mehr Beitrag und erhält dementsprechend auch ein höheres Krankengeld. Das Krankengeld bezieht er im Durchschnitt für 6,1 Tage – etwa genauso lange, wie der GKV-Durchschnitt (6,2 Tage) und die Versicherten von einkommensschwächeren Kassen (5,9 Tage).

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/gesundheitsnews20140522_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 23.05.2014

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