Startseite  

21.08.2018

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Video-on-Demand Anbieter buhlen um ihre Kunden

Dass das Streaming von Videos über das Internet eine blühende Zukunft vor sich hat, verrät schon die Anzahl von Kunden, die solche Dienste bereits in Anspruch nehmen. Doch allein die verschiedenen Sonderaktionen und Sonderangebote der Anbieter zeigen, wie umkämpft der Markt ist.

Vor allem im Bereich des SVoD, des sogenannten "Subscriptional Video-on-Demand" bedeutet große Kundschaft große Dauereinnahmen, denn dabei wird für einen monatlichen Beitrag ein Abonnement abgeschlossen. Serien und Filme können auf Abruf jederzeit und so oft wie gewünscht wiedergegeben werden.

UHD-Streaming

Die Art und Weise, wie Anbieter versuchen Neukunden zu gewinnen und die Konkurrenz auszustechen, variiert dabei stark. So versucht der Anbieter maxdome beispielsweise, mit aktuellster Streaming Technik zu überzeugen. Die streambaren Filme sollen in Zukunft 5.1-Tonspuren unterstützen, außerdem soll die Auflösung auf 4K erhöht werden, damit das Potenzial der neuen Ultra HD-Fernseher komplett ausgenutzt werden kann – Kooperationen mit führenden TV-Herstellern sind dabei das A und O. Doch bis dahin wird es noch einige Zeit dauern, zumal mindestens eine 32Mbit/s-Leitung vorhanden sein muss, um die 4K-Auflösung ruckel- und verlustfrei streamen zu können.

Außerdem: Die meisten zur Verfügung stehenden Inhalte sind nicht in UHD aufgenommen; die Gefahr ist also groß, dass diese künstlich und bearbeitet aussehen, wenn sie es demnächst auf die deutschen Fernseher bringen. Das einzige Format, das bereits in einer Auflösung von 3820 x 2160 Pixeln aufgenommen wurde, ist die zweite Staffel der Netflix Produktion "House of Cards". In den USA, einem Land also, in dem das Phänomen Video-on-Demand seit Jahren den Home-Entertainment Markt (weit vor DVD und Blu-ray) regiert, ist das jedoch keine Überraschung.

Preis im Verhältnis zum Angebot

Für Streaming Anbieter ist es momentan empfehlenswerter, das Hauptaugenmerk nicht in erster Linie auf revolutionäre Technik zu legen, sondern viel eher ein gutes Preis-Leistungsverhältnis anzubieten. Diese Strategie verfolgt der neueste der großen Provider, WATCHEVER. Auf der Startseite des Anbieters findet sich ein Angebot für Neukunden, die ersten zwei Monate zum Preis vom einem genießen zu können. Somit kann man das Angebot erst einmal für wenig Geld prüfen und muss sich nicht von Beginn an für viele Monate vertraglich binden.

Wichtig dabei ist außerdem: Auch während dieser Angebotsphase steht einem das gesamte Programm zur Verfügung. Experten gehen davon aus, dass sich das SVoD Prinzip auf lange Sicht durchsetzen wird. Anbieter wie Maxdome haben damit einen klaren Nachteil: Selbst für Besitzer eines Abonnements sind nicht alle Inhalte freigeschaltet, spezielle Premium-Titel kann man nur als Pay-per-View freischalten. Der Grund für diese Einschränkung hat ökonomische Hintergründe: Bei solchen Titeln handelt es sich besonders teure Filme, die im Einkauf dem Stream-Anbieter nur eine Möglichkeit lassen, nämlich den Preis mit einem zusätzlichen Premium-Angebot zu kompensieren. Doch als Kunde bleibt oft das Gefühl zurück, zusätzlich zur Kasse gebeten worden zu sein. Auf lange Sicht wird sich das Modell von Anbietern wie WATCHEVER also aller Wahrscheinlichkeit nach durchsetzen.

Zu guter Letzt sollten vor technischen Innovationen immer Stabilität und Usability stehen. Im Klartext heißt das: Bevor man höhere Auflösungen und komplexere Tonspuren einführt, sollte man viel eher dafür sorgen, dass die Server auch eine Vielzahl an parallelen Zugriffen verkraften können. Besonders an Wochenenden ist dieser oft stärker als vorher berechnet; ein guter Streaming-Dienst zeichnet sich gerade hier durch eine unterbrechungsfreie Wiedergabe aus.

 


Veröffentlicht am: 23.05.2014

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

Männermode - mal schauen?

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2018 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit