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26.07.2017

 

 

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Wein vom Discounter

Qualität zum Schnäppchenpreis


In Deutschland leben rund 28 Millionen Weintrinker. Beim Betrachten des Einkaufverhaltens fällt auf, dass rund 75 Prozent des jährlichen Weinumsatzes im Supermarkt zustande kommt. Während Fachhändler um jeden Kunden kämpfen müssen, erfreuen sich Discounter wachsender Beliebtheit, wenn es um den Einkauf des Rebensaftes geht. Dass billig nicht schlecht bedeuten muss, beweist eine großzügige Auswahl an Weinen aus dem Supermarkt-Segment.

Massenproduktionen werden von der Kundschaft nicht selten mit minderwertiger Qualität assoziiert. Im Bereich Weine fand jedoch längst ein Umdenken statt. Die Deutschen kaufen bereits jede zweite Flasche im Supermarkt. Grund ist die oft ungeahnt hohe Qualität, die Kunden für die Schnäppchenpreise erhalten. Für einen Liter zahlen Verbraucher dort im Durchschnitt 2,84 Euro. Ein Preis, bei dem kleine Fachhändler nicht mithalten können. Blindverkostungen haben in der Vergangenheit mehrfach gezeigt, dass einige Discounter-Weine durchaus empfehlenswert sind und mit teuren Weinen konkurrieren können. Regelmäßig werden Auszeichnungen an die „Billig-Weine“ vergeben, die Liebhaber eher bei hochpreisigen Rebensäften erwarten.

Gleichbleibende Qualität und günstige Preise durch Standardisierung

Gewährleistet wird die gleichbleibende Weinqualität von Supermärkten mit standardisierten Verfahren. Diese werden bei der vollautomatischen Gärung in Stahltanks von zahlreichen Partner-Kellereien sichergestellt und streng kontrolliert. Zwar hat diese Art der Weinproduktion nicht viel mit dem typischen Bild der renommierten Winzer zu tun, die ihre Reben von Hand pflegen und dessen Weine über mehrere Monate in Holzfässern reifen, die Discounter-Weine sind jedoch besser als ihr Ruf. Durch die Rekordzeit, in der die günstigen Wein-Alternativen hergestellt werden, sinken die Produktionskosten erheblich. Ein Gärprozess von gerade einmal vier Wochen ist unbestritten rekordverdächtig. Mischung und Abfüllung der Fassweine erfolgt in einem vorgegebenen Verhältnis. Aufgrund der hohen Marktanteile sind große Discounter in der Lage mit den besten Groß-Kellereien zusammenzuarbeiten. No-Name-Kellereien, die keine gleichbleibende Qualität garantieren können, kommen nicht in Frage. Durch die Partnerschaften mit den erfahrenen und kompetenten Kellereien kann die Qualität garantiert werden. Hinzu kommen Ersparnisse beim Einkauf von Korken, Flaschen und Etiketten. Dank der enorm hohen Bestellmengen erhalten die Großkellereien besonders günstige Konditionen, die wiederum dazu beitragen, dass sie die Weine günstig an Discounter abgeben können. Die Gewinnspanne erlaubt es die Weine dem Endkunden zum Schnäppchenpreis anzubieten. Selbst bei Flaschen für 1,99 Euro können Supermärkte einen Gewinn generieren - schließlich kostet eine Flasche Wein im Einkauf nicht mehr als zwei Euro.

Internationale Spitzenweine beim Supermarkt

Neben inländischen Erzeugern erhalten auch Weine von ausländischen Kellereien einen Platz in den Verkaufsregalen der Supermärkte. Neben dem lokalen Einzelhandel werden günstige aber gute Discounter-Weine auch in einigen Onlineshops zur Verfügung gestellt, um das Angebot zu erweitern. Ein Beispiel bietet das Weinsortiment von plus.de, worin zahlreiche prämierte Weine enthalten sind. Der Discounter hat das Weinprogramm, um einige Produkte ergänzt, die zwar nicht mit den Minipreisen einiger Konkurrenten mithalten können, dagegen aber beste Bewertungen für Geschmack und Qualität einbrachten. Einige Weine erhielten vom bekanntesten und bedeutendsten spanischen Weinführer „Guía Peñin“ Spitzenbewertungen. José Peñín, Urheber des Guía Peñin und Spaniens bekanntester Weinkritiker verkostet Weine aus diversen Anbauregionen gemeinsam mit einem ausgewählten Team. Diese und andere Auszeichnungen haben dazu geführt, dass Verbraucher sich von der Klasse der Supermarkt-Weine überzeugen ließen und die Nachfrage kontinuierlich steigt.

Auswahl und Wiedererkennungswert

Neben den prämierten Weinen werden zahlreiche Alternativen zum günstigen Preis angeboten. Die Auswahl reicht von kräftigen Rotweinen aus Spanien über heimische Rieslinge aus Familienbetrieben bis hin zum Diemersdal Sauvignon Rosé aus Afrika. Eine umfangreiche Bandbreite, mit der einige Supermärkte überzeugen. Nicht selten stehen hunderte Weine in den Verkaufsregalen. Die Auswahl lässt kaum Wünsche offen und ist ein weiterer Faktor, warum eine steigende Anzahl an Weinliebhabern den Weg zum Discounter wählt. Auch das Problem mit der ordnungsgemäßen Etikettierung haben Discounter clever gelöst. Stammen die Weine aus den großen Misch-Produktionen der Branchenriesen tauchen auf den Etiketten keine Anbaugebiete auf. Anstatt dessen sind die Flaschen mit den jeweiligen Namen der Kellereien ausgestattet. Hinzu kommt die entsprechende Rebsorte. Allgemein bekannte Bezeichnungen wie „Müller-Thurgau“ schaffen einen Wiedererkennungswert und Vertrauen beim Verbraucher.

Bildquelle: beni195bb (Benjamin Sz-J.), dustytoes (Pam Carter) / pixabay.com

 


Veröffentlicht am: 28.05.2014

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