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Morgengruß von Helmut Harff: Herrentag

Endlich ein Tag ganz für die Männer

Ha, heute ist unser Tag - der Tag der Männer, der Tag der Väter. Heute feiern wir je nach Region Vatertag, Herrentag oder Männertag. Doch egal wie dieser 40. Tag nach Ostern auch genannt wird - es ist unser, der Tag der Männer.

Wir verdanken diesen Tag allerdings weder emanzipierten Männern, noch irgend einem Heiligen oder einer uralten Tradition. Wie Wikipedia verrät, hat der Vatertag seine Wurzeln in den Vereinigten Staaten von Amerika. Manchmal liebe ich den American way of life. Doch auch in den USA kam nicht etwa ein Mann auf die Idee des Männertages. Es gab auch keine kommerziellen Gründe. Das ist eigentlich schade. Vielleicht würden wir sonst Herrenschokolade oder etwas anderes geschenkt bekommen. Zurückzuführen ist der Feiertag auf Sonora Smart Dodd (1882–1978), deren Vater im Sezessionskrieg 1861–1865 gekämpft hatte. 1910 rief sie, beeinflusst durch die Einführung des Muttertages, eine Bewegung zur Ehrung von Vätern ins Leben.

Wie schon gesagt, finde ich es gut, dass es einen Vatertag, Herrentag oder Männertag gibt. Weniger gut finde ich, dass daraus viele Männer einen häufig peinlich endenden Sauftag machen. Wir sollten von den Frauen lernen und diesen Tag nutzen. Wir sollten an diesem Tag für unsere Rechte kämpfen. Wir sollten für das gleiche Recht am eigenen Kind, für gleiche Rentenansprüche (Stichwort Mütterrente), für mehr männliche Erzieher und Lehrer für unsere Kinder kämpfen. Sicherlich gibt es noch viel mehr, bei denen wir Männer nicht wirklich gleichberechtigt sind, wo wir noch immer nicht genau wie Frauen behandelt werden. Wieso gibt es beispielsweise in sogenannten Männerdomänen immer mehr Frauenquoten, wenn so eine Quote pro Mann in umgekehrten Situationen nahezu undenkbar ist.

Wir sollten wirklich für unsere Rechte als Mann eintreten. Dafür reichen ein oder zwei Stunden. Da bleibt nach Demo und dem Kirchenbesuch zu Christi Himmelfahrt noch genügend Zeit für ein Treffen mit Freunden oder einen Familientag.

Ach ja, hier für alle Heiden oder die, die im Religionsunterricht nicht aufgepasst haben: Heute ist Christi Himmelfahrt. Im Neuen Testament (Lukas 24,50–53 und Apostelgeschichte 1,1–11) steht geschrieben, dass der auferstandene Christus sich während vierzig Tagen nach seiner Auferstehung vor seinen Jüngern zeigte und dann in den Himmel auf den Platz zur Rechten Gottes erhoben wurde. Wenn das kein Grund ist, heute den Herrentag - den Tag des Herren und der Herren - zu feiern.

Heute mache ich mir kein Frühstück. Wir haben uns schon am Vormittag zum Grillen verabredet - mit Kind und Kegel. Es scheint zumindest in Berlin so, als habe der Himmel ein Einsehen mit den Männern. Es regnet nicht mehr.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück und einen wunderschönen Männertag.

 


Veröffentlicht am: 29.05.2014

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