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Morgengruß von Helmut Harff: Sonntag

(K)ein freier Tag

Der Sonntag ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Tag. Die meisten Menschen – leider immer weniger – haben an diesem Tag frei.  Der Sonntag ist schon deshalb kein Tag wie jeder andere. Man schläft häufig länger, frühstückt gern mit der Familie oder mit Freunden, hält sich von unangenehmen Tätigkeiten fern, unternimmt etwas – kurz, man lässt es sich gut gehen.

Bis heute ist der Sonntag in christlich geprägten Ländern der wöchentliche Feiertag, an dem in fast allen Kirchen der Gottesdienst gefeiert wird als Feier von Tod und Auferstehung Christi am „ersten Tag der Woche“. Allerdings geht die Zahl der Gottesdienstbesucher Jahr für Jahr zurück. Dafür verantwortlich ist sicherlich nicht nur die Tatsache, dass auch am heiligen Sonntag immer mehr Menschen arbeiten müssen. Sonntags zum Gottesdienst, das ist in einer immer stärker säkularisierten Welt einfach nicht mehr selbstverständlich.

Wie ich beobachte, gibt es auch immer weniger sonntägliche Rituale, wie ich sie noch aus meiner Kindheit kenne. Der Sonntagsbraten ist ebenso Geschichte, wie der Sonntagsstaat. Am Sonntag trugen wir Kinder – die Erwachsenen auch – nicht gerade zu unserem Vergnügen die guten Sachen. Das hieß zumeist, wenig bequeme Kleidung und vor allem solche, die man nicht schmutzig machen durfte. Toben war verboten.

Ich hoffe für alle Kinder, dass es das nicht mehr gibt. Dass der Sonntagsbraten als Synonym für ein aufwändiger zubereitetes Mittagsmal immer mehr in den Hintergrund tritt, finde ich dagegen sehr schade. Ich habe es immer genossen, wenn die ganze Familie – was unter der Woche kaum möglich war - gemeinsam am Tisch saß und gegessen hat. Das hat meine Sinne für besondere Genüsse geschärft.

Ich fand und finde es auch ein gutes Sonntagsritual, gemeinsam mit der Familie oder Freunden den Sonntag für Ausflüge, Treffs oder ähnliches zu nutzen. Wir sollten einfach dafür sorgen, dass der Sonntag – auch von Nichtchristen – in gewisser weise ein geheiligter, ein ganz besonderer Wochentag ist. Wenn wir aus dem Sonntag (wie dem Sonnabend) einen total überlasteten, durchgeplanten und durchgestylten Tag machen, dann verlieren wir den Tag, der eigentlich zur inneren Einkehr, zum Luft holen gedacht war und hoffentlich noch ist.

Heiligen wir den Sonntag, in dem wir an diesem Tag aus unserem „normalen“ Leben ausscheren, Dinge tun, die uns Spaß machen oder auch einfach die Seele baumeln lassen. Genießen wir den Sonntag!

Heute treffe ich mich mit lieben Menschen, die ich gerade erst kennen lernen durfte. Manchmal geht das Leben eben merkwürdige Wege.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag.

 


Veröffentlicht am: 01.06.2014

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