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Morgengruß von Helmut Harff: Sieg

Überzeugend ist etwas anderes...

Gestern testeten die Kicker der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ihre WM-Form gegen Armenien. Bei dem Gegner konnte nur ein Ziel ausgegeben werden: Ein deutlicher Sieg. Am Ende konnten den die Deutschen sich auch auf die Fahnen schreiben.

Das Fazit lautete dann auch: Ende gut alles gut. Wenn so das Fazit auch nach dem Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien lautet, dann war alles gut.
                

Am Ende des gestrigen Spiels stimmt zwar das Ergebnis, doch was sagt das 6:1 aus? Wie angestrebt ein klarer Sieg. Doch auch ein überzeugender Sieg? Wohl kaum. Wer einem Gegner wie Armenien die erste hochkarätige Torchance überlässt und wer vor allem in der gesamten ersten Halbzeit gegen eine solche Mannschaft kein Tor erzielt, der ist (noch) nicht reif für die WM. Das sehen selbst Bundestrainer Joachim Löw und einige Spieler so. Hier muss man die beliebte Frage stellen: Was wäre, hätte Ghazaryan Ball und Tor getroffen.

6:1 - das war standesgemäß. Doch gegen diesen zweitklassigen Gegner konnte man erst überzeugen, nach dem Lukas Podolski in das Geschehen eingriff. Doch was ist das für eine Mannschaft - eine mit dem Anspruch auf die WM-Krone - die von einem Führungsspieler abhängig ist? Zumindest war das gestern so. Hätten wir die WM schon abschreiben können, wenn nicht Marco Reus sondern Podolski verletzt vom Platz gehumpelt wäre?

Wie weit zumindest einige Kicker von einer Top-WM-Form entfernt sind, zeigte Boateng, der nach Ansicht des Fernsehreportes nach 66 Minuten nicht mehr konnte und seine Auswechslung forderte.

Man stelle sich das in einem Unternehmen vor. Da geht es um die Wurst, da geht es um alles. Man will den Auftrag, der viel Geld und noch mehr Renommee bedeutet. Damit auch alles klappt, wird vorher geübt und getestet. Im letzten Test sind nicht alle der Aufgaben wirklich gewachsen und einem (Einwechsel-)Spieler ist zu verdanken, dass man am Ende erhobenen Hauptes - zumindest was das sichtbare Ergebnis angeht - die eigentliche Aufgabe angehen kann. Da würde Klartext geredet. Das zumindest hat der Bundestrainer gemacht.

Ich werde wohl die WM-Spiele ohne Ton ansehen. Dann muss ich mich über die Schönredner in Diensten von ARD und ZDF nicht aufregen.

Ach ja: Zum Schluss noch ein positiver Aspekt. Wenn am Theater die Generalprobe völlig ohne Pannen, ohne den kleinsten Fehler verläuft, geraten alle in Panik. Dann geht - so der Aberglaube - bei der Premiere etwas schief. So gesehen, können wir uns auf das WM-Eröffnungsspiel Deutschland-Portugal am 16.6. freuen.

Ich mache mir jetzt ein leckeres Frühstück.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück. Genießen Sie das Sommerwetter.

 


Veröffentlicht am: 07.06.2014

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